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Mittwoch, 10. November 2021

Wie die Natur funktioniert

"Sollte es irgendwelche Götter geben, deren Hauptanliegen der Mensch ist, so können es keine sehr bedeutenden Götter sein."

Arthur C. Clarke (aus "Profile der Zukunft – Über die Grenzen des Möglichen")

Die im 13. vorchristlichen Jahrhundert für die kapitalistische Marktwirtschaft (Zinsgeld-Ökonomie) gegründete und im 6. vorchristlichen Jahrhundert aus dem Ruder gelaufene Zinsgeld-Religion hat bis heute den bevorstehenden Zivilisationsbeginn um zwei Jahrtausende verzögert, in denen sich ein materialistisch-reduktionistisches Weltbild etabliert hat, das nur einen winzigen Ausschnitt der Wirklichkeit zeigt. Das bisherige physikalische Weltbild ist ungefähr damit vergleichbar, als wenn wir vom Innenaufbau und der Funktionalität eines modernen Computers (nicht HAL9000, sondern jene, die noch gegen Zinsgeld getauscht werden) nicht den Schaltplan und die Programmierung kennen würden, sondern nur die exakten mechanischen Abmessungen des Gehäuses und aller elektronischen Bauteile auf der Platine im Inneren, deren Funktionen uns unbekannt sind. Mit dem so reduzierten Weltverständnis steht die "Naturwissenschaft" dann wie der "Ochs vor dem Berg", will sie die Natur verstehen, die zweifellos lebendig ist, und kommt auf den unsinnigen Gedanken, der "liebe Gott" (künstlicher Archetyp Jahwe=Investor im kollektiv Unbewussten) müsse die Natur erschaffen haben. Unsinn erzeugt weiteren Unsinn, und erst wenn die Unsinnigkeiten...

...Politik: Der Versuch, etwas zu "regeln", was nicht geregelt werden kann, solange es sich durch das vom Privatkapitalismus befreite Spiel der Marktkräfte nicht selbst regelt.

...und Religion: Sündhaft teure Marketingaktion, um dem arbeitenden Volk die Marktwirtschaft (Paradies) mit Privatkapitalismus (Erbsünde) zu verkaufen.

...aus der Welt geschafft sind, beginnt in der echten Sozialen Marktwirtschaft (Himmel auf Erden = Nachfrage äquivalent Angebot) die echte Naturwissenschaft, die uns einerseits die lebendige Natur und uns selbst verständlich macht und die andererseits nicht nur die Entwicklung von HAL9000 in Aussicht stellt, sondern auch jene phantastischen Technologien nicht mehr in allzu weite Ferne rücken lässt, die Arthur C. Clarke in "The City and the Stars" beschrieben hat:

Axiom a) Ein Proton funktioniert als Komparator.
Axiom b) Ein Neutron funktioniert als Integrator.
Axiom c) Zeit ist nicht nur im Einsteinschen Sinne relativ.

Politik führt zu Meinungen (ich weiß nichts und will nicht zugeben, dass ich nichts weiß), Religion zum Glauben (ich glaube Unsinn, um die banalsten Selbstverständlichkeiten NICHT zu verstehen) und Axiome führen zu Hypothesen, die sich im Experiment überprüfen lassen. Einige Experimente habe ich schon gemacht, die bestätigen, dass mit "Deuterium" (1 Komparator + 1 Integrator ergibt einen SODFA) und noch besser mit "Helium-4" (2 Komparatoren + 2 Integratoren ergeben einen Sinus-Cosinus-Modulator) in herausragender Qualität Musik gehört werden kann. Viele weitere Experimente stehen noch aus, für die schon einige Hypothesen aufgestellt werden können.

Fangen wir an mit dem Urknall, der deutlich plausibler wird, wenn wir nicht länger annehmen müssen, dass die gesamte Masse des heutigen Universums vor vielleicht 14 Mrd. Jahren in einem Punkt konzentriert war (wie auch immer die ganze Masse "dort" hingekommen sein soll), der dann aus irgendeinem Grund explodierte, sondern wenn wir stattdessen viel bescheidener anfangen: mit dem Beta-Zerfall eines ersten Neutrons! Es entsteht ein erstes Proton, ein erstes Elektron und ein erstes Elektron-Antineutrino plus Bewegungsenergie. Dadurch wird ein Raum aufgezogen, der ein weiteres Neutron entstehen lässt, usw. Dabei darf man sich nicht eine wundersame Teilchen-Vermehrung mit einer proportional wundersamen Massenvermehrung vorstellen, sondern ein Zeitwellen-Muster, das wächst wie ein Embryo. Die 7 physikalischen Basisgrößen (Stromstärke, Lichtstärke, absolute Temperatur, Masse, Länge, Stoffmenge, Zeit), aus denen wir heute alle anderen Größen ableiten, und die etwa 23 Naturkonstanten – die NICHT konstant sind, was längst bewiesen ist, aber bis heute geleugnet wird – entstanden erst als das vorläufige Ergebnis eines seit 14 Mrd. Jahren andauernden Wachstums eines lebendigen Universums, in dem alles, was existiert, sich selbst erschaffen hat, soweit es das dazu nötige Bewusstsein aufbringen konnte. Grundvoraussetzung dafür ist die denkbar effektivste und bereits auf atomarer Ebene beginnende Signalverarbeitung der lebendigen Natur, die wir mit den Axiomen a, b und c erhalten. Denn anderenfalls hätten wir ein totes und damit gar kein Universum!

Warum macht ein freies Neutron einen spontanen Beta-Zerfall nach knapp 15 min, während ein Neutron stabil bleibt, das in einem Deuterium-Atom an ein Proton gebunden ist? Die Physik kann diese Frage nicht beantworten, so wie sie auch alle anderen Warum-Fragen nicht oder nur oberflächlich beantwortet. Mit der Zeitwellen-Theorie lässt sich der Beta-Zerfall schon jetzt wenigstens plausibel machen: Werden ein Integrator (Neutron) und ein Komparator (Proton) zu einem SODFA (Deuterium-Atom) verschaltet, erhalten wir am Ausgang des Integrators ein Dreieck-Signal und am Ausgang des Komparators ein Rechteck-Signal gleicher Frequenz. Der digitale Komparatorausgang hat nur zwei stabile Zustände Plus oder Minus, während der analoge Integratorausgang alle Zwischenwerte von Plus bis Minus annehmen kann und mit linearer Anstiegsgeschwindigkeit zwischen diesen beiden Maximalwerten hin und her schwingt. Wird die Verschaltung aufgetrennt, springt der Komparatorausgang, sofern er nur ein winziges positives Eingangssignal bekommt, sofort in den stabilen Plus-Zustand, während der Integratorausgang eine gewisse Zeit zwischen Plus und Minus verweilt und dann nach Plus oder nach Minus läuft, je nach Polarität eines winzigen Eingangssignals. Es ist nicht möglich, den freien Integrator zwischen Plus und Minus stabil zu halten. Das ist nur ein grobes Modell und man kann auch nicht die positive Elementarladung eines Protons im physikalischen Modell mit "Plus" im noch unvollständigen Ersatzschaltbild der Zeitwellen-Theorie gleichsetzen. Es sollte aber schon erkennbar sein, dass die Zeitwellen-Theorie, wenn sie bis zu einem gewissen Grad ausgearbeitet ist, nicht nur das Warum aller physikalischen Vorgänge erklären wird, sondern noch vieles darüber hinaus.

Das materialistisch-reduktionistische Weltbild entstand, weil die Arbeitsteilung den Menschen über den Tierzustand erhob und bisher alle arbeitsteiligen Kulturen aus der Religion entstanden sind, das heißt durch die Programmierung von Untertanen für die psychologische Anpassung an eine bis heute systemisch ungerechte und inhärent instabile Makroökonomie. Kein vernünftiger (nicht religiös verblendeter) Mensch wäre bereit, unter diesen Bedingungen zu arbeiten, und weil alle auf die Arbeitsteilung angewiesen sind, entsteht zwangsläufig ein naives mechanistisches Weltbild, wobei funktionale Zusammenhänge, die in diesem Weltbild unerklärlich bleiben, als "Spinnerei" abgestempelt und verleugnet werden. Das geht dann soweit, dass mit modernsten Messmethoden nachgewiesene Fluktuationen der Lichtgeschwindigkeit und der Gravitations"konstante", die weit über der Grenze der Messgenauigkeit liegen, unter den Teppich gekehrt werden. Dabei eröffnet sich hier ein interessantes Forschungsfeld, das uns dem Naturverständnis näherbringt, sobald der religiöse Unsinn aus der Welt geschafft ist und wir die Natur als lebendig anerkennen.

Alles Lebendige hat ein Bewusstsein, auch eine Pflanze; allerdings nur ein kleines, das ausreicht, um aus einem Samenkorn zu wachsen, Blätter zu bilden, um sich von Sonnenlicht zu ernähren, und wieder Samen zu bilden, aus denen weitere Pflanzen wachsen. Dabei ist die Annahme falsch, die Pflanze würde von innen nach außen wachsen. Auch wenn viele Atome für den Aufbau aus dem Boden kommen, materialisiert sich die Pflanze aus einem äußeren morphogenetischen Feld heraus nach innen, wobei das anfängliche Samenkorn nur die spezifische Antenne für das äußere Zeitwellen-Feld ist. Die Atome sind eben keine "Lego-Steine" zum Aufbau von Makromolekülen, sondern das ganze Periodensystem der Elemente bildet eine logische Abfolge immer komplexerer PWM-Verstärker, die Signale empfangen, linear verstärken und auf den Fluss der Zeit modulieren, die auch im mikroskopischen Bereich relativ ist. Mit Zeitwellen, die keine Energie transportieren, werden Informationen schneller als Licht verbreitet, und in letzter Konsequenz gibt es gar keine "Teilchen", sondern das ganze Universum ist ein programmierbares und mit den Gedanken aller Lebewesen interagierendes Zeitwellen-Hologramm, in dem funktionale Schwingungsknoten in der Raumzeit uns als "feste Materie" erscheinen.

Jetzt kann man die Frage stellen: Wie groß ist ein Wasserstoff-Atom? Physikalisch lässt sich das nicht sagen, weil der Aufenthaltsort des Elektrons unbestimmt ist. Es kann nur der Kovalenzradius angegeben werden, d. h. die Hälfte des Abstandes der beiden Protonen eines H2-Moleküls. Dieser beträgt 31 pm, sodass 16 Mio. Wasserstoff-Atome auf die Strecke von einem Millimeter passen. Das ist für unsere Verhältnisse sehr klein, aber wir können annehmen, dass die Zeitwelle, die ein Atom definiert, durch das ganze Universum rotiert, und im Nulldurchgang dieser Welle sehen wir dann das Wasserstoff-Atom. Das ist das Wesen eines Hologramms, in dem das Leben nicht nur möglich sondern auch erklärbar wird, wenn wir das Zeitwellen-Hologramm verstanden haben.

Die Evolution der Arten kann nicht durch zufällige Mutation und Selektion passieren (es hätte dann mehr "Missing Links" als fertige Arten gegeben, doch die Archäologen haben noch kein einziges gefunden), sondern sie erfolgt durch das sinnvolle Zusammenspiel von Wunsch (Eizelle) und Idee (Samen). Die Gedanken der Eltern formen über Generationen hinweg die Eigenschaften der Kinder und weitreichende Gedanken lassen Bewusstsein entstehen. Der weitreichende Gedanke, der den Menschen entstehen ließ, war die Idee der Arbeitsteilung, als ein unvoreingenommener Australopithecus afarensis vor etwa 2,6 Mio. Jahren Ameisen beobachtete und dieses Prinzip als sehr vorteilhaft für seine Wiedergeburten erkannte. Ohne die Wiedergeburt, die z. B. in Indien und Sri Lanka selbstverständlich ist und nur für "den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit" (das Christentum nach Nietzsche) geleugnet wird, um die Erkenntnis von Himmel (Zinsgewinn) und Hölle (Zinsverlust) aus dem Diesseits zu verbannen (Zinsen wachsen auf "Apfelbäumchen"), wäre das Leben sinnlos, denn es gäbe weder Kontinuität noch Weiterentwicklung über den biologischen Tod des Individuums hinaus. Was hätte ohne Wiedergeburt der Australopithecus afarensis davon gehabt, sich zuerst zum Homo habilis, dann zum Homo erectus und schließlich zum Homo sapiens weiterzuentwickeln? Nichts. Also wäre der Homo sapiens gar nicht entstanden, es sei denn, der Australopithecus afarensis wollte von vornherein als Gottkönig im Ursozialismus (zentralistische Planwirtschaft noch ohne liquides Geld, z. B. vorantikes Ägypten) wiedergeboren werden! Das war das Äußerste, was der Menschenaffe mit seinem Vorstellungsvermögen aus der Arbeitsteilung der Ameisen extrapolieren konnte, und 2,6 Mio. Jahre später hatte er es geschafft.

In der lebendigen Natur erfolgt die biologische Evolution, die bei hochgesteckten Zielen schon mal einige Millionen Jahre dauern kann, durch die Verfolgung einer für die Art wünschenswerten Idee über eine Reihe von Wiedergeburten. Das ist das Geheimnis des Lebens, der Heilige Gral, der im "unsterblichen Schandfleck" verloren ging. In einer arbeitsteiligen Kultur können in relativ kurzer Zeit für die Art nützliche Produkte entstehen, die die Natur nicht hervorbringen kann; das gilt für einen Termitenhügel ebenso wie für einen Königspalast im vorantiken Ägypten. Die Arbeiter der Kultur müssen zur Produktion motiviert werden, was für die kulturelle Evolution des Homo sapiens im Stadium des Ursozialismus wie bei den staatenbildenden Insekten mit Gedankenkontrolle, bzw. durch die Programmierung von Untertanen funktionierte. Es wurden künstliche Archetypen (Götter aus der "Sicht" der Untertanen) im kollektiv Unbewussten einprogrammiert, die den Arbeitenden verschiedene Aspekte des Zusammenlebens vorenthielten, um sie als Befehlsempfänger für den Pharao (Gottkönig), der behauptete, einen "göttlichen Auftrag" zu haben (und oft wohl auch selbst daran glaubte), gefügig zu machen. Zwischen dem Pharao und den Arbeitenden vermittelte eine Priesterhierarchie, die immerhin lesen und schreiben konnte, um die Befehle von oben nach unten durchzudrücken und bei Bedarf die Klagen von unten nach oben entgegenzunehmen.

Aus heutiger Sicht war der Ursozialismus, der später in einer Verzweiflungsaktion erneut als "real existierender Sozialismus" (Staatskapitalismus) kurzzeitig versucht wurde, hoffnungslos ineffektiv, aber bis zur Erfindung der Marktwirtschaft gab es noch nichts Besseres. Für den Australopithecus afarensis war es vorstellbar, dass ein Einzelner eine ganze Volkswirtschaft mit Unbewussten beherrscht, was 2,6 Mio. Jahre später verwirklicht wurde – und für einen Homo sapiens namens Jesus von Nazareth war erstmals vorstellbar, wie jeder Einzelne eine ganze Volkswirtschaft mit ebenso bewussten Menschen beherrscht, was sofort hätte verwirklicht werden können. Doch das vor 3250 Jahren entstandene zivilisatorische Mittelalter bedurfte einer letzten Programmierung von Untertanen, die vor 2600 Jahren aus dem Ruder lief, sodass es schwerfällt, die seit 2000 Jahren nutzlose Programmierung zu löschen, um endlich als zivilisierter Mensch leben zu können:

Was ihr bald erleben werdet

Die Natürliche Wirtschaftsordnung ermöglicht erstmals eine Symbiose von lebendiger Natur und menschlicher Kultur, in der jeder bewusste Mensch sein Leben selbst bestimmen kann, das über den biologischen Tod hinausgeht. Bis zu einem gewissen Grad wird jeder Mensch lernen, auch seine Wiedergeburten selbst zu bestimmen. Das ist keine Science Fiction, denn Wiedergeburten hat es schon immer gegeben, und die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein.

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 10.11.2021 
 
 
                     

Montag, 12. August 2024

Nach 3250 Jahren Negativselektion

(Silvio Gesell, Nachwort zur 8. Auflage der NWO, 1929) Wer möchte nicht die köstlichen Güter des Bürgerfriedens und des Völkerfriedens genießen und dabei von den Zinsen seiner Kapitalien leben! Wer aber erkannt hat, daß solcher Wunsch eine Phantasterei ist, an dessen Erfüllung nur ganz naive Menschen glauben können, da Zinsen und Krieg Zwillingsschwestern sind, und wer nun vor der Alternative steht: entweder Zinsen und Krieg oder lohnende Arbeit und Frieden, der wird, wenn er wirklich christlich-friedlichen Sinnes ist, jubilierend für das letztere sich entscheiden.

Nur ganz naive Menschen, die glauben, dass Zinsen auf "Apfelbäumchen" wachsen,...

Sach- und Finanzkapital in der Marktwirtschaft:
Gott der HERR (Jahwe) = künstlicher Archetyp "Investor"
Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld)
Regen / Feuchtigkeit = Geldemission / Liquidität
lebendiger Mensch = selbständiger Unternehmer
Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des Lebens (ez pri ose pri: "Baum, der Frucht ist und Frucht macht") = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis (ez ose pri: "Baum, der Frucht macht") = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes)
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung
gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet
Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
"die Frau gab ihrem Mann von der Frucht" = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
"nackt" sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen
"bekleidet" sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung)
"als der Tag kühl geworden war" = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle)
"unter den Bäumen im Garten verstecken" = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung
"die Frau, die du mir zugesellt hast" = Abhängigkeit von zinsträchtiger Ersparnis
Nachkommen der Schlange / der Frau = Geldersparnisse / neue Sachkapitalien
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)
"unsereiner" = die nichts anderes zu tun haben, als sich an der Mehrarbeit anderer zu bereichern
Vertreibung aus dem Paradies =
Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus
Cherubim = Denkblockaden

...können in einer Zinsgeld-Ökonomie existieren – bis die Atombombe den 3. Weltkrieg als Vater aller weiteren Dinge verunmöglicht und damit die Endzeit beginnt, die mit Armageddon endet. Die meisten heute noch Existierenden (von Leben konnte nie die Rede sein und ohne "2001" wäre unsere "moderne Zivilisation" vor 2001 untergegangen) wurden in den ersten Abschnitt der Endzeit (1968 – 2007) hineingeboren, den konservative Dummköpfe für "die Normalität" halten; und den zweiten Abschnitt (2008 - Ende Gelände), den sich links-grün versiffte Systemtrottel erdachten,... 
 

Mittwoch, 19. Mai 2021

Endzeit-Blues

Der für den Glauben an einen "Mensch-gemachten Klimawandel" und auch noch an eine "Corona-Pandemie" erforderliche Verdummungsgrad ist enorm; aber solange die halbwegs zivilisierte Menschheit glaubt, dass Zinsen auf "Apfelbäumchen" wachsen und nicht durch die Mehrarbeit anderer, kann jeder beliebige Verdummungsgrad durch das kollektiv Unbewusste erzeugt werden, wobei die individuelle Verdummung umso größer wird, je höher die "gesellschaftliche Position" in der invertierten Gesellschaft der degenerierten Zinsgeld-Ökonomie:

Lockdown oder Deflation

Der 3250 Jahre alte Glaube, dass Zinsen auf "Apfelbäumchen" wachsen, war ursprünglich nur für das arbeitende "von Gott auserwählte Volk" vorgesehen, während die jüdische Priesterschaft noch über ein echtes Problembewusstsein verfügte und dieses bewahren sollte, bis der Erlöser erklären würde, wie die monopolfreie Marktwirtschaft (Paradies) ohne Privatkapitalismus (Erbsünde) zu verwirklichen ist. Das Problembewusstsein ging jedoch nach der Babylonischen Gefangenschaft im sechsten vorchristlichen Jahrhundert verloren, sodass Jesus nicht verstanden wurde, und dann führte "die unterirdischste Verschwörung, die es je gegeben hat" (die christliche Kirche nach Nietzsche), zu dem, was sich bis heute "moderne Zivilisation" nennt. Das ist die Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit, die es auch noch geschafft hat, denjenigen, der zum gleichen Ergebnis wie Jesus kam, 100 Jahre lang aus dem falschen Grund zu bedauern:

(Silvio Gesell, Vorwort zur fünften Auflage der NWO, 1921) "Wenn wir einmal die Natürliche Wirtschaftsordnung erleben, dann braucht man sie nicht mehr in Büchern zu studieren, dann wird alles so klar, so selbstverständlich. Wie bald wird dann auch die Zeit kommen, wo man den Verfasser bemitleiden wird, nicht aber, wie es heute noch geschieht, weil er solch utopischen Wahngebilden nachstrebt, sondern weil er seine Zeit der Verbreitung einer Lehre widmete, die ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht."

Als am dritten Tag Auferstandener kann man nur alle bedauern, die solange Angst vor Inflation haben, bis die seit 50 Jahren hinausgezögerte Deflation wie ein Fallbeil zuschlägt:

Inflation oder Deflation?

Immerhin ist die "Corona-Pandemie" beendet, sobald sich alle vor dem echten Problem fürchten, das niemand mehr lösen kann, der erst jetzt mit dem Denken anfängt:

Armageddon voraus

Zu verstehen, was "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht", fällt erheblich leichter, wenn sinnlos komplizierte Gedanken von realer Angst blockiert werden. Für den Anfang muss nur verstanden werden: Das Geld läuft nicht mehr um, also brauchen wir eine konstruktive Geldumlaufsicherung! Das kann sich jeder leicht merken, und wenn alle, die davon hören, es fleißig weitersagen, ist die Welt so gut wie gerettet. Erlöst von Göttern und Anbetungen finden sich auf weitere Fragen zur rechten Zeit die richtigen Antworten...

Stefan Wehmeier, 19.05.2021 
 
 

Samstag, 2. Mai 2020

Minus 70 Billionen Dollar











McKinsey hat ausgerechnet, wie stark die Wirtschaftsleistung derzeit einbricht. Die Prognose der Unternehmensberater: Deutschland erreicht erst 2028 wieder den alten Wachstumspfad. Und auch nur, wenn es alles richtig macht.

Solange der Mensch fehlerhaftes Geld (Zinsgeld) benutzt, ohne zu wissen, dass es fehlerhaft ist, tönt es aus dem Himmel der Zinsgewinner auf die Hölle der Zinsverlierer herunter, man müsse den alten Wachstumspfad einhalten, denn nur mit unbegrenztem exponentiellem Wachstum wird die Hölle mit Mehrarbeit nicht ärmer und der Himmel ohne Arbeit immer reicher.

"Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde": von der Zeit an sitzt der Reiche im Himmel und der Arme liegt auf der Erde. (alte jüdische Weisheit)

In allen Teilen der Gesellschaft (Dummkopf-Systemtrottel-Politiker) ist das akzeptiert, denn Zinsen wachsen auf "Apfelbäumchen" und nicht durch die Mehrarbeit anderer. Weder die genialste Musik noch der eindeutige mathematische Beweis kann den Glauben an den alten Wachstumspfad auch nur ankratzen. Doch der Glaube muss sich der Tatsache beugen, dass es weder in Deutschland noch sonst wo "wieder den alten Wachstumspfad" geben wird. Das ist unmöglich, und diese Einsicht wird bald mit dem Verlust von etwa 70 Billionen (7x10^13) Dollar Aktienvermögen erkauft, denn Dummheit muss weh tun, bevor sie überwunden werden kann. Noch versuchen die Corona-Geschädigten, sich mit übermenschlicher Einbildungskraft der Buße zu entziehen, aber es wird nichts nützen, denn auch der Vater aller Dinge hat mit der atomaren Abschreckung ausgedient.

Wenn man das, was sich die Kinderchen heute vorstellen, mit der wahren Zukunft vergleicht, mag man kaum glauben, dass sie schon 2028 erwachsen sein werden.


Stefan Wehmeier, 02.05.2020 


Samstag, 21. Februar 2026

Politik macht nur Politiker reicher, denn...

..."man kann Arme nicht reicher machen, indem man Reiche ärmer macht" (Abraham Lincoln),...

Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld)
Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des Lebens (ez pri ose pri: "Baum, der Frucht ist und Frucht macht") = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis (ez ose pri: "Baum, der Frucht macht") = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes)
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung
gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet
Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
"die Frau gab ihrem Mann von der Frucht" = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
"nackt" sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen
"bekleidet" sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung)
"als der Tag kühl geworden war" = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle)
"unter den Bäumen im Garten verstecken" = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung
Nachkommen der Schlange / der Frau = Geldersparnisse / neue Sachkapitalien
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)
Vertreibung aus dem Paradies = Verlust der Unterscheidung Marktwirtschaft / Kapitalismus

...und Zinsen wachsen nicht auf Apfelbäumchen. Von den wahren Segnungen der Kirche geleitet, passierten noch zwei Weltkriege, bis die Atombombe den Vater aller weiteren Dinge verhinderte. Daraufhin war die hohe Kunst des Überlebens gefragt, wobei unsereiner beweisen durfte, dass...

2001: Odyssee im Weltraum, Vorwort: "Es handelt sich nur um einen Roman. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein." Kapitel 47: "Vor ihm schwebte – wie ein glitzerndes Spielzeug, dem kein Sternenkind widerstehen konnte – die Erde mit ihren Bewohnern. Er war rechtzeitig zurückgekehrt. Unten auf dem überfüllten Globus zuckten Radarsignale über die Bildschirme, die Riesenteleskope suchten den Himmel ab – und die »Weltgeschichte«, wie die Menschheit sie kannte, näherte sich ihrem Ende. Tausende Kilometer unter ihm ballte sich eine todbringende Ladung zusammen und begann träge, ihre Bahn zu durchlaufen. Er nahm sie deutlich wahr und wusste, dass ihre schwachen Energien ihm nicht gefährlich werden konnten. Doch er bevorzugte einen klaren Himmel. Durch die Kraft seines Willens entfesselte er eine lautlose Explosion der kreisenden Megatonnen, und eine kurze trügerische Dämmerung fiel über die schlafende Erdkugel. Dann hing er unschlüssig seinen Gedanken nach und grübelte über seine noch unerprobte Macht. Obwohl zum Herrn der Welt geworden, war er sich nicht im Klaren darüber, was er jetzt unternehmen sollte. Doch eines stand fest: Er würde auch den nächsten Schritt tun."

...Einstein recht hatte: "Die Quantenmechanik ist sehr achtunggebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, daß das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, daß der nicht würfelt."
 

Donnerstag, 16. November 2023

Asylindustrie – wozu eigentlich?

231019: AfD-Rede zur Seenotrettung treibt Grüne zur Weißglut

Makroökonomisch betrachtet ist die Asylindustrie, ebenso wie die Energiewende ins Nichts, eine keynesianische Maßnahme, die idealerweise nur zwei Bedingungen zu erfüllen hat: extrem teuer und vollkommen nutzlos! Der Zweck einer keynesianischen Maßnahme ist es, bei einem durch Sachkapitalvermehrung gesunkenem Kapitalmarktzins das bis heute benutzte Zinsgeld, dessen Umlauffrequenz von der Zinshöhe abhängig ist, weiter umlaufen zu lassen und damit – auf Kosten einer exponentiell ansteigenden Staatsverschuldung – Beschäftigung zu erhalten, auch wenn sie sinnfrei ist. Dafür – die Aufrechterhaltung des Geldkreislaufs ist stets das Allerwichtigste – bedarf es Politiker, die Sinnfreies für "sinnvoll" halten, und darum ist die Welt heute links-grün versifft.

Für den "Normalbürger", der nicht über das zivilisatorische Mittelalter hinaus denken kann, wäre die "Alternative" zu links-grün versifft der 3. Weltkrieg, der soviel Sachkapital zerstört, dass global der Kapitalmarktzins wieder deutlich über den Urzins des Zinsgeldes steigt. Der 3. Weltkrieg wird jedoch von der atomaren Abschreckung verhindert, sodass wir uns längst in der Endzeit der Zinsgeld-Ökonomie befinden, in der links-grün versifft "alternativlos" erscheint. Das ist vollkommen irrational, weil die einzige echte Alternative, die Umlauffrequenz des Geldes unabhängig von der Höhe des Kapitalmarktzinses zu machen, schon seit über einem Jahrhundert...

(Silvio Gesell, Vorwort zur 5. Auflage der Natürlichen Wirtschaftsordnung, 1921) "Wenn wir einmal die Natürliche Wirtschaftsordnung erleben, dann braucht man sie nicht mehr in Büchern zu studieren, dann wird alles so klar, so selbstverständlich. Wie bald wird dann auch die Zeit kommen, wo man den Verfasser bemitleiden wird, nicht aber, wie es heute noch geschieht, weil er solch utopischen Wahngebilden nachstrebt, sondern weil er seine Zeit der Verbreitung einer Lehre widmete, die ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht."

"Nachteil" der echten Alternative: Wenige Oberidioten (Zinsgewinner) können sich nicht länger auf Kosten der Mehrarbeit vieler Durchschnittsidioten (Zinsverlierer) bereichern. In Wahrheit ist das natürlich ein großer Vorteil. Wenn aber solche, die seit 3250 Jahren glauben, dass arbeitsfreie Kapitaleinkommen (Zinsen, Renditen und private Bodenrenten) auf "Apfelbäumchen" wachsen und nicht durch die Mehrarbeit anderer, schon seit 2600 Jahren auf "Idiot" programmiert sind, ist das allgemeine Begriffsvermögen in dieser Beziehung stark eingeschränkt.

(mmnews.de: Deutschland in der Zinsfalle - Lindner hat es verpennt) "Die Zeiten niedriger Zinsen sind endgültig vorbei. Während sich Sparer wieder über Zinsen auf ihre Sparguthaben freuen können, kommen nun auf viele Immobilienbesitzer und den Staat höhere Kosten zu."

Der Kapitalmarktzins setzt sich zusammen aus dem Urzins (auch als "Umlaufrendite" bezeichnet) plus Risikoprämie plus Inflationsausgleich. Was gegenwärtig steigt und bis zum evident werden der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon) nicht mehr kleiner wird, ist allein das Risiko.

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 16.11.2023 
 

Donnerstag, 25. August 2022

Freiheit und Demokratie

"Dummerweise kann man niemandem erklären, was die Matrix ist. Du musst sie selbst erleben."

Über den Hauptzweck hinaus, die Zeitspanne des finalen Zusammenbruchs zu verkürzen, dienen die idiotischen Maßnahmen zur Verlängerung der Endzeit auch dazu, die ganze Sinnlosigkeit einer von Politik (Machtausübung des Menschen über den Menschen) und Religion (Volksverdummung zum Machterhalt) bestimmten Zinsgeld-Ökonomie erlebbar zu machen.
    Die Mehrheit merkt davon nichts, bis der finale Crash die Weiterexistenz im zivilisatorischen Mittelalter verunmöglicht, doch manch einer mag schon vorher einsehen, dass alles immer nur sinnloser werden kann, solange noch nicht das einzig Sinnvolle gilt: Neues Grundgesetz

Wird die vom kollektiv Unbewussten bestimmte Negativselektion von "Spitzenpolitikern" bis zum bitteren Ende betrieben, kommt das dabei heraus, was aktuell zu beobachten und von keiner Satire mehr zu übertreffen ist, weshalb auch die meisten politischen Satiriker schon aufgegeben haben. Nur noch "die absolut letzte moralische Verteidigungslinie" hält sich tapfer:

220824: KÜCHENHILFE und Bankkaufmann jetzt "ENERGIEEXPERTEN"!

Ein Volk, das noch an den Weihnachtsmann, den Osterhasen und an "Apfelbäumchen" glaubt, kann auch an einen "anthropogenen Klimawandel", eine "Corona-Pandemie" und an das Märchen vom "bösen Russen" glauben, um damit exzessiven Keynesianismus, eine Deflations-Notbremse und die Deflations-Notbremse 2te Brennstufe zu "begründen", damit das, was sicherer als das Amen in der Kirche ist, auch ganz sicher die nötige Steilheit erreicht. Nur so wird der Untergang des zivilisatorischen Mittelalters zum Übergang in die Neuzeit: Ohne Restverstand in die Neuzeit

Mit Restverstand ab 2008 wäre mir lieber gewesen als ohne Restverstand ab 2022, doch das kann man sich als zuerst am dritten Tag Auferstandener nicht aussuchen. Die sogenannte Öffentlichkeit kriegt schon lange nicht mehr mit, welche Informationen relevant oder irrelevant, richtig oder falsch sind. Sogenannte Nachrichten, nach denen sich je nach Größe eines Nachrichtenkanals eine mehr oder weniger große Masse richtet, werden wie alles durch Nachfrage und Angebot bestimmt. Und wenn Alles auf einer anfänglichen Lüge beruht (Zinsen wachsen auf "Apfelbäumchen" und nicht durch die Mehrarbeit anderer), werden im Lauf der Zeit nur noch weitere Lügen nachgefragt, um das ganze Lügengebäude nicht frühzeitig einstürzen zu lassen. Die Liste der Lügen wäre endlos, daher beschränke ich mich hier auf die beiden populärsten:

"Freiheit" = die Möglichkeit, sich auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu bereichern
"Demokratie" = das Recht, "Spitzenpolitiker" zu wählen, die die "Freiheit" erhalten

Von Systemtrotteln, die freiwillig mit Idioten-Maske herumlaufen und sich im schlimmsten Fall auch noch damit fotografieren lassen, ist vorerst gar nichts zu erwarten; aber es ist schon viel erreicht, wenn einige Dummköpfe keine mehr sein wollen und wenigstens diese Wahrheiten begreifen:

Freiheit = das uneingeschränkte Recht zur Beteiligung am Wettbewerb
Demokratie = die Verwirklichung des Rechtes auf den vollen Arbeitsertrag

Stefan Wehmeier, 25.08.2022 
 

Freitag, 20. Februar 2026

Zinsen wachsen nicht auf Apfelbäumchen...

Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld)
Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des Lebens (ez pri ose pri: "Baum, der Frucht ist und Frucht macht") = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis (ez ose pri: "Baum, der Frucht macht") = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes)
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung
gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet
Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
"die Frau gab ihrem Mann von der Frucht" = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
"nackt" sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen
"bekleidet" sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung)
"als der Tag kühl geworden war" = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle)
"unter den Bäumen im Garten verstecken" = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung
Nachkommen der Schlange / der Frau = Geldersparnisse / neue Sachkapitalien
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)
Vertreibung aus dem Paradies = Verlust der Unterscheidung Marktwirtschaft / Kapitalismus

...nur Idioten benutzen Zinsgeld bis zur globalen Liquiditätsfalle; ein "anthropogener Klimawandel" existiert nicht; Islamisten gehören dorthin, wo der Pfeffer wächst; "krankmachende Viren" sind nur Geschäftsmodelle einer kranken Schulmedizin; und den Ukraine-Krieg hat jener nicht provoziert.

Endzeit-Idiot: glaubt neben der Zinsgeld-Religion an eine Klimareligion zur "Begründung" einer idealen (d. h. extrem teuren und absolut nutzlosen) keynesianischen Maßnahme "Energiewende", um länger Zinsgeld benutzen zu dürfen (die Asylpolitik (*) ist auch nur Keynesianismus).
Covidiot: glaubt neben der Zinsgeld-Religion und der Klimareligion noch an eine Corona-Religion zur "Begründung" eines als Deflations-Notbremse wirkenden Lockdowns, um noch etwas länger Zinsgeld benutzen zu dürfen.
Russophobiot: glaubt zusätzlich an das Märchen vom "bösen Russen", womit er die faktische Nato-Osterweiterung zur hypothetischen "Russland-Westerweiterung" umdeuten und selbstzerstörerische Wirtschaftssanktionen "begründen" kann, die als Deflations-Notbremse 2te Brennstufe wirkend nochmal etwas länger die Benutzung von Zinsgeld erlauben.
(Globaler Feldversuch mit absehbarem Ende) Vier Umkehrpunkte sind auffällig, nach denen...
20.03.2020: Beginn des ersten "Corona"-Lockdowns
30.10.2020: Kurz vor Beginn des zweiten "Corona"-Lockdowns
04.03.2022: Beginn der Wirtschaftssanktionen "gegen" Russland
30.09.2022: Kurz nach der Sprengung der Nordstream-Pipelines
...der seitdem Dummheit abbildende Index jeweils erhöht wurde, bis der Unglaube Berge versetzt.

Während letzte Idioten unter Leitung der "hohen Politik" noch um Strom, Gas und Geld wetten, hat unsereiner schon bewiesen, dass der nicht würfelt. Warum hat Gott das getan? Weil er es konnte!
 

Montag, 4. Juli 2011

Was passiert, wenn nichts passiert?

„Die Zukunft vorherzusagen, ist unmöglich, und alle derartigen Versuche wirken – wenn sie ins Detail gehen – schon wenige Jahre später lächerlich.“ Das ist der erste Satz in einem Buch, das sich ausschließlich mit der Zukunft beschäftigt; nicht irgendein Buch, sondern das Standardwerk der Futuristik: „Profile der Zukunft“, geschrieben von einem großen Denker, dessen prophetische Worte anzuzweifeln noch kein ernstzunehmender Wissenschaftler gewagt hat: Sir Arthur Charles Clarke (1917 – 2008). Der hohen Politik ist das egal.

Was dabei herauskommt, wenn die Gestaltung der Zukunft der hohen Politik überlassen wird, erleben wir seit dem Beginn der so genannten Finanzkrise im Herbst 2008. Die hohe Politik und vorgebliche Wirtschaftsexperten, von denen sie beraten wird, versuchen ständig, „die Zukunft vorherzusagen“: Man will einen „selbsttragenden Aufschwung“ herbeiführen, eine „Energiewende“ finanzieren, sich auf den „demographischen Wandel“ einstellen und nebenbei Massenarmut, Umweltzerstörung, Terrorismus und Krieg bekämpfen. Solange eine Mehrheit von Wählern diesen Unsinn glaubt, geht uns die Zukunft immer mehr verloren, denn:  

"Im Grunde ist Politik nichts anderes als der Kampf zwischen den Zinsbeziehern, den Nutznießern des Geld- und Bodenmonopols, einerseits und den Werktätigen, die den Zins bezahlen müssen, andererseits." 

Das schrieb der Freiwirtschaftler Otto Valentin in einem Artikel mit dem bezeichnenden Titel „Warum alle bisherige Politik versagen musste“ im Jahr 1949. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Tatsächlich gibt es für die Menschheit gar keine Zukunft mehr, wenn es nicht endlich gelingt, die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz (Kapitalismus) abzustellen und damit auch die hohe Politik überflüssig zu machen, die ohnehin nichts dagegen auszurichten vermag, solange unsere seit jeher fehlerhafte Geld- und Bodenordnung so ist, wie sie noch ist.

Was passiert, wenn nichts passiert – wenn also die hohe Politik weiterwurstelt, ohne sich auch nur im Geringsten der Situation bewusst zu sein, in der wir uns alle gegenwärtig befinden? Dazu gibt es genau zwei mögliche Szenarien:

Das Ende mit Schrecken (finaler Atomkrieg)
Der Schrecken ohne Ende (globale Liquiditätsfalle)

Die erste Möglichkeit zerstört die gesamte Biosphäre, und die zweite Möglichkeit ist der endgültige Zusammenbruch des globalen Zinsgeld-Kreislaufs und damit der gesamten Arbeitsteilung – das Ende unserer „modernen Zivilisation“. Diese größte anzunehmende Katastrophe der Weltkulturgeschichte konnte im Herbst 2008 noch dadurch abgewendet werden, dass die führenden Industrienationen den Zinsgeld-Kreislauf mit staatlichen Bürgschaften absicherten und „Konjunkturpakete“ ins Rennen schickten, die die Staatsverschuldungen in aller Welt in die Höhe schnellen ließen. Danach machte die hohe Politik eine Kehrtwende und versucht jetzt – „auf Teufel komm raus“ – zu sparen, um den Schuldenberg mit dem zuvor initiierten „Aufschwung“ wieder abzutragen. Diese Vorgehensweise ist genau das, was der „Jahrhundertökonom“ Sir John Maynard Keynes in den 1930er Jahren der hohen Politik vorgeschlagen hatte, um den in einer kapitalistischen Marktwirtschaft (Zinsgeld-Ökonomie) üblichen Konjunkturschwankungen durch eine „antizyklische staatliche Investitionspolitik“ entgegenzuwirken. Das so etwas selbst dann nicht gelingen kann, wenn die Zinsumverteilung noch nicht allzu weit fortgeschritten ist und die Volkswirtschaft noch einigermaßen funktioniert, wie etwa in Deutschland nach 1970, sondern nur die Staatsverschuldung immer weiter ausufern lässt, hatte Prof. Dr. J. M. Keynes von der ehrwürdigen University of Cambridge der hohen Politik wohlweißlich verschwiegen, denn dann hätte er seine „Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“ nicht mehr verkaufen können. Keinem anderen Wirtschaftsexperten ist es je gelungen, die hohe Politik so gut zu beschäftigen. Streng genommen lebt die ganze halbwegs zivilisierte Menschheit eigentlich nur dafür, den Zinsgewinnern dieser Welt ihr leistungsloses Kapitaleinkommen zu erarbeiten, während die hohe Politik ihre Zeit damit vergeudet, die durch die Zinsumverteilung verursachten sozialen Spannungen mit einer Flut von Gesetzen zu bekämpfen, die nur die Freiheit aller zusätzlich und immer weiter einschränken, bis sich am Ende gar nichts mehr bewegt. Dabei kann sich jeder begreiflich machen, dass die Verschuldung einer Zinsgeld-Ökonomie mit friedlichen Mitteln niemals abzubauen ist:

Geldvermögen = Kredite + M1 – (über Fristentransformation verliehener Anteil von M1)

Diese einfache Gleichung besagt, dass die Summe der Geldvermögen in einer Volkswirtschaft immer um die Liquiditätsreserve größer ist als die Summe der Kredite. Die Liquidität M1 ist die Bargeldmenge plus Sichtguthaben auf Girokonten, von denen die Geschäftsbanken nur einen kleinen Teil (etwa 10 Prozent) durch Fristentransformation längerfristig verleihen dürfen, weil die Kontoinhaber ihre Guthaben jederzeit abheben (in Bargeld tauschen) oder auf andere Konten überweisen können. Es gibt also keine so genannte „Geldschöpfung der Geschäftsbanken“, wie sie von vorgeblichen „Geldkritikern“ behauptet wird, um sich damit „wichtig“ zu machen. Die Guthabenzinsen landen bei den Besitzern großer Geldvermögen (Großsparern) und nicht bei den Banken, die deren Geldersparnisse nur weiterverleihen und sämtliche Kosten für Bankpersonal, Gebäude, etc. sowie die Kreditausfall-Versicherung von einer Bankmarge bezahlen, die nur etwa 20 Prozent aller Kreditzinsen ausmacht, die von verschuldeten Unternehmern aufgebracht werden. Diese legen ihre Finanzierungskosten auf die Preise um, sodass die Produktpreise heute zu etwa einem Drittel nur aus Zinsen bestehen; das gilt für alle Produkte, von der Zahnbürste bis zum Automobil. Die Wohnungsmieten bestehen sogar zu etwa 75 Prozent nur aus Zinsen, weil Immobilien über einen relativ langen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren finanziert werden, sodass der Zinsanteil entsprechend hoch ist. Alle Steuern und Sozialabgaben enthalten mittlerweile etwa 25 Prozent Zinsanteil.

Die Geldvermögen der wenigen Reichen und Superreichen wachsen durch Zins und Zinseszins exponentiell und erzeugen auf der Kehrseite der Medaille eine (fast) spiegelbildliche Verschuldung von Mittelstand und Staat. Kann die mittelständische Privatwirtschaft keine weiteren Schulden mehr aufnehmen, muss sich der Staat weiter verschulden, um den Geldkreislauf aufrecht zu erhalten. Es gibt also in einer Zinsgeld-Ökonomie keine Möglichkeit, die Verschuldung jemals abzubauen – es sei denn, durch einen Krieg! Dazu ein Zitat aus der Zeitschrift des Sparkassenverbandes von 1891:  

"Die Ursache für das Sinken des Zinsfußes wird vorzüglich darin gefunden, daß die besonders rentablen Kapitalanlagen großen Maßstabes heute erschöpft sind und nur Unternehmungen von geringer Ergiebigkeit übrig bleiben. …Nur ein allgemeiner europäischer Krieg könnte dieser Entwicklung Halt gebieten durch die ungeheure Kapitalzerstörung, welche er bedeutet."  

Bekanntlich gab es danach zwei „allgemeine europäische Kriege“, die sich sogar weltweit ausdehnen ließen, um soviel Sachkapital zu zerstören, dass der globale Zinsfuß wieder auf eine für den Kapitalismus lukrative Höhe angehoben und somit wieder neues Zinsgeld in neue Sachkapitalien investiert werden konnte. Dieses sinnlose Spiel von Zerstörung und Wiederaufbau betreibt die Menschheit schon solange, wie sie Zinsgeld (anfangs Edelmetallgeld) benutzt und es ein privates Bodeneigentumsrecht gibt. Wird über einige Jahrzehnte, solange die Volkswirtschaft noch wachsen kann, an der Vermehrung von Sachkapitalien (Häuser, Fabriken, etc.) gearbeitet, sinkt aufgrund marktwirtschaftlicher Konkurrenz der Kapitalmarktzins, was an sich positiv ist, weil dadurch die Arbeitslöhne steigen. Weil aber ein a priori fehlerhaftes Geld mit parasitärer – der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden – Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) nur gegen eine Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins) mittel- bis langfristig verliehen und somit in Sachkapital investiert werden kann, aus dem jegliche Wertschöpfung und auch der Urzins erarbeitet werden, wird nicht mehr investiert, sondern nur noch spekuliert, wenn der Zinsfuß auf die Liquiditätspräferenzgrenze von etwa 3 Prozent absinkt (der Anstieg des Zinsfußes etwa in Griechenland ist allein auf einen überproportionalen Anstieg der Risikoprämie zurückzuführen, während die Liquiditätsverzichtsprämie weiterhin sinkt). Dann kommt es zu der von Keynes beschriebenen Liquiditätsfalle – und am Ende zur globalen Liquiditätsfalle! Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als „Armageddon“.  

In einer Zinsgeld-Ökonomie (zivilisatorisches Mittelalter) wirtschaften alle Menschen gegeneinander, weil jeder durch die Ansammlung von möglichst viel Eigenkapital (Zinsgeld, Sachkapital oder Boden) nur versuchen kann, auf Kosten anderer zu leben (Zinsgewinner), damit andere nicht auf seine Kosten leben (Zinsverlierer). Das gilt sowohl für jeden einzelnen Wirtschaftsteilnehmer als auch für Nationalstaaten, die sich gegenseitig in die Schuldenfalle treiben müssen, bis der nächste Krieg unvermeidlich wird. So makaber es klingt, die einzige Hoffnung, dass sogar die hohe Politik mit dem Denken anfängt, ist die Atombombe, denn der Krieg konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!

Der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation ist die Befreiung der Marktwirtschaft vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus durch eine professionelle Geld- und Bodenordnung (die noch bestehende wurde gänzlich unreflektiert aus der Antike übernommen). Mit der Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung (echte Globale Soziale Marktwirtschaft), die bereits im Jahr 1916 von dem Sozialphilosophen Silvio Gesell vollständig und widerspruchsfrei beschrieben wurde (alle „Gegenargumente“ sind religiös bedingte Vorurteile), muss sich die Menschheit nicht mehr mit dem Überleben beschäftigen, sondern kann mit dem Leben beginnen, weil alle Wirtschaftsteilnehmer nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander wirtschaften – um gemeinsam eine wahre Zivilisation aufzubauen, von der „Spitzenpolitiker“ und „Wirtschaftsexperten“ nicht einmal träumen können. 

Arthur C. Clarke: „Dieses Buch (Profile der Zukunft – Über die Grenzen des Möglichen) hat ein realistischeres, zugleich aber auch anspruchsvolleres Ziel. Es versucht nicht, die Zukunft zu beschreiben, sondern die Grenzen abzustecken, innerhalb derer mögliche Zukunftsentwicklungen liegen müssen. …Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.“

Machtausübung ist Dummheit und allgemeiner Wohlstand auf höchstem technologischem Niveau, eine saubere Umwelt und der Weltfrieden sind selbstverständlich. Die Menschheit muss nur damit aufhören, mit aller zur Verfügung stehenden Unvernunft (Politik) etwas „regeln“ zu wollen, was nicht geregelt werden kann, solange es sich durch das vom Kapitalismus befreite Spiel der Marktkräfte nicht selbst regelt. Damit nicht das Ende sondern die Zukunft passiert, bedarf es der Beachtung der beiden von Arthur C. Clarke beschriebenen Risiken der Prophezeiung:

Der Mangel an Mut…


…und der Mangel an Phantasie:


Stefan Wehmeier, 03. Juli 2011