Freitag, 19. August 2022

Zuerst die banalsten Selbstverständlichkeiten

"Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens."

Johann Wolfgang von Goethe

"Auszug aus Ägypten" = Weiterentwicklung der Kultur vom Ursozialismus zur Marktwirtschaft
Gott der HERR (Jahwe) = künstlicher Archetyp "Investor"
Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld)
Regen / Feuchtigkeit = Geldemission / Liquidität
Lebendiger Mensch = selbständiger Unternehmer
Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des Lebens (ez pri ose pri: "Baum, der Frucht ist und Frucht macht") = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis (ez ose pri: "Baum, der Frucht macht") = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes)
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung
gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet
Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
"die Frau gab ihrem Mann von der Frucht" = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
"nackt" sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen
"bekleidet" sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung)
"als der Tag kühl geworden war" = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle)
"unter den Bäumen im Garten verstecken" = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung
"die Frau, die du mir zugesellt hast" = Abhängigkeit von zinsträchtiger Ersparnis
Nachkommen der Schlange / der Frau = Geldersparnisse / neue Sachkapitalien
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)
"unsereiner" = die nichts anderes zu tun haben, als sich an der Mehrarbeit anderer zu bereichern
Vertreibung aus dem Paradies =
Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus
Cherubim = Denkblockaden

(Genesis 3,15) Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir (der Sparsamkeit) und der Frau (dem Finanzkapital) und zwischen deinem Nachkommen (den Geldersparnissen) und ihrem Nachkommen (neuen Sachkapitalien); der (neues Sachkapital) soll dir (der Sparsamkeit) den Kopf (die Rendite) zertreten, und du (die Sparsamkeit wird) wirst ihn (der weiteren Sachkapitalvermehrung) in die Ferse stechen.

(Genesis 3,16) Ich will dir (dem Finanzkapital) viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst (wenn du dich durch Zins und Zinseszins vermehrt hast); unter Mühen sollst du Kinder (neues Sachkapital) gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann (dem rentablen Sachkapital) sein, aber er soll dein Herr sein (alles wird aus dem Sachkapital heraus erwirtschaftet).

(Genesis 3,17-19) Weil du (das Sachkapital) gehorcht hast der Stimme deiner Frau (dem Finanzkapital) und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen –, verflucht sei der Acker (die Arbeit) um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du (der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch) dich von ihm (deiner eigenen Arbeit) nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er (deine Arbeitskraft) dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. (In der Zinswirtschaft ist das Angebot an menschlicher Arbeitskraft stets größer als die Nachfrage, sodass der arbeitende Mensch nie seinen vollen Arbeitsertrag erhält.)

Sach- und Finanzkapital in der Marktwirtschaft

"Das Problem kennen ist wichtiger als die Lösung zu finden, denn die genaue Darstellung des Problems führt automatisch zur richtigen Lösung."

Albert Einstein

"Wenn wir einmal die Natürliche Wirtschaftsordnung erleben, dann braucht man sie nicht mehr in Büchern zu studieren, dann wird alles so klar, so selbstverständlich. Wie bald wird dann auch die Zeit kommen, wo man den Verfasser bemitleiden wird, nicht aber, wie es heute noch geschieht, weil er solch utopischen Wahngebilden nachstrebt, sondern weil er seine Zeit der Verbreitung einer Lehre widmete, die ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht."

Silvio Gesell (Vorwort zur 5. Auflage der NWO, 1921)

(Einheitsübersetzung 1980 / Offenbarung 21,3-5) Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu.

Bis Herbst 2008 hatte ich gehofft, mir das ersparen zu können; unter der Voraussetzung, dass das einstige Volk der Dichter und Denker noch soviel Restverstand aufbringt, die schon seit über einem Jahrhundert banalsten Selbstverständlichkeiten dann zu verstehen, wenn man zusätzlich erklärt, warum sie bisher nicht verstanden wurden. Das war eine naive Hoffnung, denn Untertanen wollen nicht denken, sondern gedacht werden; sie fangen erst dann mit dem Denken an, wenn in kurzer Zeit die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) evident wird und der Geldkreislauf nur noch mit dem Neuen Grundgesetz so schnell wieder gestartet werden kann, wie er zuvor zum Erliegen kam. Und schon hat man nicht nur 80 Millionen sondern fast 8 Milliarden Untertanen am Hals...

Es bleibt einem nichts erspart

 
Stefan Wehmeier, 19.08.2022 
 

Donnerstag, 18. August 2022

Es gibt keine politische Lösung

"Immer mehr Länder und Völker wählen den Weg der freien, souveränen Entwicklung auf der Grundlage ihrer Identität, ihrer Traditionen und Werte.
    Die westlichen globalistischen Eliten bekämpfen diese objektiven Prozesse, indem sie Chaos provozieren, alte und neue Konflikte schüren, die Politik der so genannten Eindämmung umsetzen und im Grunde alle alternativen, souveränen Entwicklungswege untergraben. Dabei versuchen sie mit allen Mitteln, die Hegemonie, die Macht, die ihnen aus den Händen gleitet, zu bewahren, indem sie versuchen, Länder und Völker in der de facto neokolonialen Ordnung zu halten. Ihre Hegemonie bedeutet den neoliberalen Totalitarismus, Stagnation für die ganze Welt und für alle Zivilisation, Obskurantismus und Abschaffung der Kultur.
    Dazu werden alle Mittel eingesetzt. Die USA und ihre Vasallen mischen sich rücksichtslos in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten ein: Sie organisieren Provokationen, Staatsstreiche und Bürgerkriege. Durch Drohungen, Erpressung und Druck versuchen sie, unabhängige Staaten zu zwingen, sich ihrem Willen unterzuordnen und nach ihnen fremden Regeln zu leben. Und all das geschieht mit dem einen Ziel, die eigene Dominanz aufrechtzuerhalten, ein Modell, das es ermöglicht, die ganze Welt zu parasitieren. So, wie es Jahrhunderte zuvor war, aber so ein Modell kann nur mit Gewalt aufrechterhalten werden.
    Genau deshalb zerstört der kollektive Westen, der so genannte kollektive Westen, absichtlich das europäische Sicherheitssystem und schmiedet immer mehr Militärbündnisse. Der NATO-Block bewegt sich nach Osten, baut seine militärische Infrastruktur, einschließlich Raketenabwehrsystemen, aus und erhöht die Schlagkraft seiner Offensivkräfte. Das wird scheinheilig als Notwendigkeit zur Stärkung der Sicherheit in Europa dargestellt, aber in Wirklichkeit passiert das Gegenteil. Dabei wurden Russlands Vorschläge für gegenseitige Sicherheitsmaßnahmen, die im vergangenen Dezember unterbreitet wurden, wieder einmal einfach ignoriert."

Wladimir Putin, 16.08.2022 (Putins Abrechung mit den westlichen globalistischen Eliten)

Abraham Lincoln (1809 – 1865) hätte dazu gesagt: "Man kann Arme nicht reicher machen, indem man Reiche ärmer macht." Und Silvio Gesell (1862 – 1930) konnte das erklären: "Es ist also klar: das sogenannte Realkapital muss Zins abwerfen, weil es nur durch Ausgeben von Geld zustande kommen kann und weil dieses Geld Kapital ist. Das Realkapital besitzt nicht, wie das Geld, eigene zinserpressende Machtmittel. Es handelt sich bei diesen Realkapitalien, genau wie bei den Waren, um vom Geld eigens zu diesem Zweck geschaffene und erzwungene Marktverhältnisse, um eine selbsttätig wirkende, künstliche Beschränkung in der Erzeugung der Realkapitalien, sodass deren Angebot niemals die Nachfrage decken kann.
    Gesetzmäßig erzeugt das herkömmliche, vom Staat abgestempelte und verwaltete Geld durch erzwungene Arbeitslosigkeit die besitz- und obdachlose Menge, das Proletariat, dessen Dasein die Voraussetzung für die Kapitaleigenschaft der Häuser, Fabriken, Schiffe ist.
    Das Geld ist für das Zustandekommen dieser Sachgüter (Realkapitalien) unentbehrlich, und ohne Zins gibt es kein Geld. Ohne Proletariat (die der eigenen Produktionsmittel entblößten Arbeiter) gibt es aber kein Realkapital. Folglich muss auch die Unentbehrlichkeit des Geldes das für den Zins der Realkapitalien und den Umlauf des Geldes unentbehrliche Proletariat erzeugen.
    Das Geld schafft das Proletariat, nicht weil die Zinslasten das Volk um Hab und Gut bringen, sondern weil es das Volk gewaltsam daran hindert, sich Hab und Gut zu schaffen.
    Man braucht also für die Herkunftserklärung des Proletariats nicht zu dem verzweifelten Ausweg der sogenannten geschichtlichen Erklärung zu greifen, denn das Proletariat ist eine gesetzmäßig sich einstellende Begleiterscheinung des herkömmlichen Geldes. Ohne Proletariat kein Zins der Realkapitalien, ohne Zins kein Geldumlauf, ohne Geldumlauf kein Warenumsatz und als Folge davon Verarmung."


Es gibt keine "freien, souveränen Länder und Völker", solange in allen Staaten Zinsgeld benutzt wird und es ein privates Bodeneigentumsrecht gibt. Es gibt auch niemals eine friedliche Koexistenz solcher Staaten, weil jede Zinsgeld-Ökonomie versucht, die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz im eigenen Land auf alle anderen Länder abzuwälzen, bzw. alle anderen Länder in die Zinsknechtschaft zu treiben, um selbst etwas länger überleben zu können. Dabei wird sich jenes Land am aggressivsten verhalten, in dem die Zinsumverteilung am weitesten fortgeschritten, die Staatsverschuldung hoch und der Kapitalmarktzins niedrig ist. Das ist heute "God´s own Country", dessen "hohe Politik" keine blasse Ahnung von Makroökonomie hat:

Gott der HERR (Jahwe) = künstlicher Archetyp "Investor"
Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld)
Regen / Feuchtigkeit = Geldemission / Liquidität
Lebendiger Mensch = selbständiger Unternehmer
Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des Lebens (ez pri ose pri: "Baum, der Frucht ist und Frucht macht") = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis (ez ose pri: "Baum, der Frucht macht") = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes)
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung
gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet
Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
"die Frau gab ihrem Mann von der Frucht" = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
"nackt" sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen
"bekleidet" sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung)
"als der Tag kühl geworden war" = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle)
"unter den Bäumen im Garten verstecken" = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung
"die Frau, die du mir zugesellt hast" = Abhängigkeit von zinsträchtiger Ersparnis
Nachkommen der Schlange / der Frau = Geldersparnisse / neue Sachkapitalien
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)
"unsereiner" = die nichts anderes zu tun haben, als sich an der Mehrarbeit anderer zu bereichern
Vertreibung aus dem Paradies =
Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus
Cherubim = Denkblockaden

(Genesis 3,15) Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir (der Sparsamkeit) und der Frau (dem Finanzkapital) und zwischen deinem Nachkommen (den Geldersparnissen) und ihrem Nachkommen (neuen Sachkapitalien); der (neues Sachkapital) soll dir (der Sparsamkeit) den Kopf (die Rendite) zertreten, und du (die Sparsamkeit wird) wirst ihn (der weiteren Sachkapitalvermehrung) in die Ferse stechen.

(Genesis 3,16) Ich will dir (dem Finanzkapital) viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst (wenn du dich durch Zins und Zinseszins vermehrt hast); unter Mühen sollst du Kinder (neues Sachkapital) gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann (dem rentablen Sachkapital) sein, aber er soll dein Herr sein (alles wird aus dem Sachkapital heraus erwirtschaftet).

(Genesis 3,17-19) Weil du (das Sachkapital) gehorcht hast der Stimme deiner Frau (dem Finanzkapital) und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen –, verflucht sei der Acker (die Arbeit) um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du (der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch) dich von ihm (deiner eigenen Arbeit) nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er (deine Arbeitskraft) dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. (In der Zinswirtschaft ist das Angebot an menschlicher Arbeitskraft stets größer als die Nachfrage, sodass der arbeitende Mensch nie seinen vollen Arbeitsertrag erhält.)

Alles, was der ursprüngliche Schöpfungsmythos (Genesis 2,4b-3,24), aus dem das zivilisatorische Mittelalter der kapitalistischen Marktwirtschaft (Zinsgeld-Ökonomie) vor 3250 Jahren entstand, in einer genialen Metaphorik umschreibt, ist aus dem Begriffsvermögen der halbwegs zivilisierten Menschheit ausgeblendet. Denn kein vernünftiger (nicht religiös verblendeter) Mensch wäre dazu bereit, in einer a priori fehlerhaften (kapitalistischen) Marktwirtschaft zu arbeiten, von der er weiß, dass ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich...

Eine andere unsichtbare Hand des Marktes - Von den blinden Flecken der Volkswirtschaftslehre

...und der nächste Krieg systemnotwendigerweise unvermeidlich ist:

Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und Krieg

Sicher ist Wladimir Putin noch einer der Vernünftigeren unter den 7,8 Milliarden Unvernünftigen, die heute diesen kleinen blauen Planeten bewohnen, denn er ist wenigstens nicht verlogen, sodass er sagt, was er denkt und macht, was er sagt. Aber gerade deswegen muss er aktuell Krieg spielen und an irgendwelche Verschwörungstheorien glauben, um sich die "moderne" Welt zu "erklären". Als Politiker hat er ebenfalls keine blasse Ahnung von Makroökonomie, bzw. versteht noch weniger davon als Moses vor 3250 Jahren. Für "Spitzenpolitiker" ist besonders schwer zu verstehen, was seit Silvio Gesell "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht" und schon seit Jesus von Nazareth möglich gewesen wäre, weil nach dem Jüngsten Tag die "hohe Politik" überflüssig wird: Der Abbau des Staates

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 18.08.2022 
 

Mittwoch, 17. August 2022

Ohne Restverstand in die Neuzeit

"Die gegenwärtige kapitalistische Wirtschaftsordnung ist sozial ungerecht, wirtschaftlich unzweckmäßig und logisch widerspruchsvoll. Die soziale Ungerechtigkeit liegt in der Art der Einkommensverteilung. Neben Rieseneinkommen, deren sinnvolle Verwendung das schwierigste und letzten Endes unlösbare Problem der Kapitalisten darstellt, stehen armselige, kaum für die notwendigsten Lebensbedürfnisse ausreichende Arbeitslöhne und steht die bitterste Not der Arbeitslosigkeit. Das Verteilungsprinzip aber lautet: Je mühevoller die Arbeit, desto geringer das Einkommen; die höchsten Einkommen belohnen das Nichtstun und werden nur durch die Arbeit der anderen ermöglicht. Es ist zwar richtig, dass das Kapital selbst jene Produktivitätserhöhung geschaffen hat, von der es profitiert. Aber es will die Vorteile seiner einmaligen und begrenzten Leistung verewigen und in unbegrenzter automatischer Steigerung festhalten und das gelingt ihm nur um den Preis schwerster, ja widersinniger Störungen des Wirtschaftslebens. Hierin liegen die wirtschaftliche Zweckwidrigkeit und der innere logische Widerspruch der kapitalistischen Wirtschaftsordnung.
    ...Umso sonderbarer mutet es an, dass die Theoretiker des Kapitalismus selbst noch die Unsinnigkeit des Systems, das sie rechtfertigen und retten wollen, in geradezu grotesker Weise herausstellen. Herr, verzeihe ihnen, denn sie wissen nicht, was Sie reden! Immer wieder preisen sie gegen die Krankheit, die sie nicht bestreiten können, ihr unfehlbar wirksames Heilmittel an: "Kauft euch eure Waren gegenseitig ab!" Wollen sie damit die schlecht bezahlten Not leidenden Arbeiter oder die hungernden und frierenden Arbeitslosen in den Elendsquartieren der Großstädte verhöhnen? Oder richtet sich ihre Mahnung an den kleinen Mann, der seinen Sparpfennig zur Bank oder Sparkasse trägt? Zu welchem anderen Zweck spart er denn seine paar Groschen als um sie im gegebenen Zeitpunkt verbrauchen zu können? Die Gesamtheit der kleinen Sparer gliedert sich zu jedem Zeitpunkt in die beiden durchschnittlich gleich starken Gruppen, die Einkommensüberschüsse sparen und die Ersparnisse verzehren. Oder glaubt vielleicht jemand, dass diese Leute sich nicht gerne ein reichlicheres Mittagessen, einen besseren Anzug, eine schönere Wohnung, ja mit Freuden auch einen Kraftwagen und allen möglichen Luxus leisten würden, wenn sie es sich wirklich "leisten" könnten?
    Also kann unser kluger Wirtschaftsdoktor sein unfehlbares Rezept nur den Kapitalisten anpreisen. Sie allein haben das Geld, um sich gegenseitig die wachsenden Warenberge abzukaufen. Aber wohlgemerkt: Güter des täglichen persönlichen Bedarfes! Denn durch fortgesetzte Investition wird ja das Übel nur hinausgeschoben und verschlimmert. Wenn nun aber die Kapitalisten beim besten Willen nicht noch mehr Nahrungsmittel verzehren, Kleider abtragen, Geschirr zerbrechen und Kraftwagen zuschanden fahren können? Es hilft alles nichts, sie müssen kaufen! Und wohin damit? An die Armen verteilen, an die Arbeitslosen verschenken? - Bewahre, das wäre höchst unrentabel! Damit würden sie ja die ohnehin zu niedrigen Preise noch weiter drücken, also die Depression noch verschlimmern, die sie doch gerade erleichtern wollen! Also bleibt nur die Möglichkeit der Vernichtung: Die Baumwolle muss verbrannt, der Kaffee ins Meer geschüttet, der Weizen in Lokomotiven verfeuert werden. Aber es ist wesentlich einfacher, wenn das jeder mit seiner eigenen Produktion selbst besorgt; dazu ist es nicht nötig, sich die Waren erst gegenseitig abzukaufen. In der Tat hat sich dieses Verfahren bestens bewährt. Wir sahen ja, dass die Depression solange dauert, bis die Warenvorräte aufgezehrt und die Realkapitalien durch Verfall, Veralterung und Abnützung verbraucht sind. Warum soll man also nicht künstlich etwas nachhelfen, um den notwendigen Vernichtungsprozess zu beschleunigen und die Wartezeit bis zur neuen Konjunktur abzukürzen? Wenn man eine tödliche Krankheit unter dem Namen "Reinigungskrise" als Gesundungsprozess ausgibt, ist die Meinung nur folgerichtig, dass die Wirtschaft umso gesünder sei, je rascher diese periodischen Gesundungsprozesse aufeinander folgen.
    Aber um die Findigkeit und den guten Willen der Kapitalisten nicht in falschem Lichte erscheinen zu lassen, dürfen und wollen wir nicht verschweigen, dass sie auch noch einen anderen Ausweg wissen, bevor sie in die Notlösung der Reinigungskrise einwilligen. Sie lassen kein Mittel unversucht, den Warenüberschuss des eigenen Landes auf die Nachbarländer abzuwälzen. Mit allen Mitteln politischen und wirtschaftlichen Druckes führen sie den erbitterten Kampf um die Absatzmärkte der ganzen Welt, zwingen fremde Staaten zur Abnahme der eigenen Waren und wehren sich gegen die Annahme fremder Waren. Ja sie sind sogar bereit, diesen Kampf mit militärischen Mitteln fortzusetzen, wenn die so genannten friedlichen Mittel nicht mehr ausreichen. Zudem ist der Krieg die großzügigste und wirkungsvollste "Reinigungskrise zur Beseitigung der Überinvestition", die es gibt. Er eröffnet gewaltige Möglichkeiten neuer zusätzlicher Kapital-investitionen und sorgt für gründlichen Verbrauch und Verschleiß der angesammelten Vorräte an Waren und Kapitalien, wesentlich rascher und durchgreifender, als es in den gewöhnlichen Depressionsperioden auch bei stärkster künstlicher Nachhilfe möglich ist. So ist denn neben den Entdeckungen und Erfindungen der Krieg das beste Mittel um die endgültige Katastrophe des ganzen kapitalistischen Wirtschaftssystems immer weiter hinauszuschieben."


Dr. Ernst Winkler (aus "Theorie der Natürlichen Wirtschaftsordnung", 1952)

Nach der "Finanzkrise" 2008 hätte die halbwegs zivilisierte Menschheit nicht mehr lange überleben können, denn für den "gründlichen Verbrauch und Verschleiß der angesammelten Vorräte an Waren und Kapitalien" wäre ab 1968 der dritte Weltkrieg nötig gewesen, was von der atomaren Abschreckung wirkungsvoll verhindert wird, sodass "die endgültige Katastrophe des ganzen kapitalistischen Wirtschaftssystems" kaum weiter hinauszuschieben war – es sei denn, durch exzessiven Keynesianismus. Dieser unterscheidet sich vom "normalen" Keynesianismus dadurch, dass in extrem teure und vollkommen nutzlose Projekte investiert wird, die kein normaler Mensch andenken, befürworten oder gar praktisch umsetzen würde. Aber was ist schon normal?

Normal wäre gewesen, dass die halbwegs zivilisierte Menschheit nach der Veröffentlichung von "Die Verwirklichung des Rechtes auf den vollen Arbeitsertrag durch die Geld- und Bodenreform" (Silvio Gesell, 1906) eingesehen hätte, dass die kapitalistische Marktwirtschaft "sozial ungerecht, wirtschaftlich unzweckmäßig und logisch widerspruchsvoll ist." Da in rein technischer Hinsicht die Befreiung der Marktwirtschaft vom Privatkapitalismus "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht", wäre es einfach gewesen, eine sozial gerechte, wirtschaftlich zweckmäßige und logisch einwandfreie Wirtschaftsordnung aufzubauen, die den Krieg überflüssig macht, doch daran bestand offensichtlich kein allgemeines Interesse. Stattdessen gab es den ersten und den zweiten Weltkrieg, bis die atomare Abschreckung den dritten Weltkrieg zwar nicht generell, aber doch als Vater aller weiteren Dinge verunmöglichte.

Machen wir also weiter mit exzessivem Keynesianismus, wovon es im einstigen Land der Dichter und Denker nun eine Hightech- und eine Lowtech-Variante gibt: die Energiewende ins Nichts und die Asylindustrie. Während Letztere einfach mit "was auch immer" zu "begründen" war, musste für die "Begründung" der anspruchsvolleren Variante eigens eine Klima-Religion ins Leben gerufen werden, aber beide haben einen extrem hohen Giga dump / zero use, d. h., es lassen sich viele Milliarden Euro ohne jeden Nutzen versenken, der zusätzlich auf den Kapitalzins drücken würde. Und weil eine Division durch Null generell verboten ist, gibt es noch viele negative Nebeneffekte wie Landschafts-Verschandelung, Vogel-Schreddern, Netzschwankungen, steigende Gefahr eines Blackout, sowie eine höhere Kriminalität, die nicht mehr Polizeibeamte, aber mehr Sozialarbeiter beschäftigt, denn Kriminelle müssen gepflegt werden. Der große Krieg wird noch immer verhindert, aber es konnten zumindest die Freibäder zu Kriegsgebieten erklärt werden. Normal ist das schon lange nicht mehr, aber wer sich eine links-grün versiffte Geisteshaltung zulegt, gewöhnt sich an die "neue Normalität" und kann sogar von einem links-grün diversen Taka-Tuka-Land träumen.

Nachteilig beim Keynesianismus ist die exponentiell ansteigende Staatsverschuldung, die im März 2020 dem bunten Treiben ein vorzeitiges Ende gesetzt hätte, doch es konnte die deflationäre Abwärtsspirale mit einer als "Corona-Notbremse" getarnten Deflations-Notbremse noch einmal verhindert und noch die größte Spekulationsblase aller Zeiten aufgebaut werden, die am Ende umso schneller und dann vollständig platzt. Mit der eigens dafür ins Leben gerufenen Corona-Religion durften die staatstragenden Parameter Staatsverschuldung und Geldmengenausweitung ganz neue Dimensionen annehmen, die allein mit exzessivem Keynesianismus nicht mehr zu "begründen" gewesen wären. Über zwei Jahre hinweg konnte die bunte Gesellschaft mit lustigen Idioten-Masken noch bunter und mit weniger lustigen Giftspritzen noch kränker (Volkskrankheit ist ein wichtiger Umsatzfaktor) gemacht werden, bis kaum noch unter den Teppich zu kehren war, dass "echte Corona-Tote" erst nach der Giftspritze zu beklagen sind.

Im März diesen Jahres war der Restverstand dann soweit ruiniert, dass auch noch das Märchen vom "bösen Russen" geglaubt werden konnte, um mit Wirtschaftssanktionen, die vieles verteuern, die Deflations-Notbremse 2te Brennstufe zu zünden. Für die kapitalistische Marktwirtschaft ist wichtig, dass die Warenpreise immer steigen! Auch wenn die Arbeitslöhne nicht in gleichem Maß mitsteigen und es somit keine Inflation, sondern nur eine Teuerung gibt, was die Realwirtschaft viel mehr schädigt, lässt sich bei völliger Ausschaltung des Restverstandes der Dummheit abbildende Index dann wieder hoch spekulieren, damit das, was mit einer Bullenfalle in der Liquiditätsfalle sicherer als das Amen in der Kirche ist, am Ende die größtmögliche Steilheit erreicht. Damit ist die halbwegs zivilisierte Menschheit schon so gut wie gerettet:

(Einheitsübersetzung 1980 / Markus 13,19-20) Denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit Gott die Welt erschuf, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er diese Zeit verkürzt.

Glücklicherweise blieb nur bis April 2007 ungeklärt, warum die banalsten Selbstverständlichkeiten noch nicht allgemein verstanden werden, und seit Mai 2007 gibt es wieder ein Bewusstsein auf diesem kleinen blauen Planeten. Wenn man weiß, wie die Natur funktioniert,...

Axiom a) Ein Proton funktioniert als Komparator.
Axiom b) Ein Neutron funktioniert als Integrator.
Axiom c) Zeit ist nicht nur im Einsteinschen Sinne relativ.

...kann man das Zeitwellen-Hologramm der Wirklichkeit in die richtige Richtung lenken, damit der Untergang zur lehrreichen Erfahrung und zum Übergang in die Neuzeit wird: Neues Grundgesetz
 
 

Montag, 15. August 2022

Bis die ganze Welt daran zugrunde geht

"Durch hohe Inflation und hohe Energiepreise kassiert der Staat Rekord-Steuereinnahmen. Trotzdem soll ab Oktober die Gasumlage kommen, was nichts anderes als eine Zusatzsteuer ist."
mmnews.de_220815: Die große Gasumlage-Abzocke

Nein, Herr Mross, das ist keine Inflation, sondern eine Teuerung, und sie ist gewollt – nicht von den Restverstand-befreiten Politikern (die haben keine blasse Ahnung, was sie tun und warum sie es tun), sondern vom kollektiv Unbewussten der ganzen halbwegs zivilisierten Menschheit:

(Wie der Weltuntergang erlebt wird) Die Deflations-Notbremse ließ die größte Spekulationsblase aller Zeiten entstehen, die am Ende umso schneller und dann vollständig platzt. Das hätte schon passieren können, als offensichtlich wurde, dass "echte Corona-Tote" erst nach der Impfung zu beklagen sind, doch es sollte den Restverstand-Befreiten noch gelingen, die Deflations-Notbremse 2te Brennstufe zu zünden: Für die Zinsgeld-Ökonomie gilt: Hauptsache, die Warenpreise steigen! Auch wenn die Arbeitslöhne nicht in gleichem Maß mitsteigen und es somit keine Inflation, sondern nur eine Teuerung gibt, was die Realwirtschaft umso mehr schädigt, lässt sich bei völliger Ausschaltung des Restverstandes die Börse dann wieder hoch spekulieren, egal, wie schlecht die Wirtschaftsprognosen sind. Darum gibt es von primitivster Hetzpropaganda geschürte Wirtschaftssanktionen, die eben nicht von den Politikern selbst, sondern vom kollektiv Unbewussten befohlen werden, dem sich die von allen Vorurteilen betroffene politische Seifenoper am wenigsten entziehen kann. Das heißt nicht, dass die blödsinnigen Aktionen der regierenden Politiker zu entschuldigen sind, doch solange es noch keine konstruktive Geldumlaufsicherung gibt, war der ganze Blödsinn, der bisher passiert ist, notwendig, um bei einem Kapitalmarktzins nahe Null den Geldkreislauf aufrechtzuerhalten!
    Der finale Crash wird umso steiler, je weiter er hinausgezögert werden kann, sodass sichergestellt ist: Der bevorstehende Weltuntergang wird in einem sehr überschaubaren Zeitraum stattfinden, und ganz egal, wie unerträglich die Situation für die Allermeisten schon vorher war, wird nur kurze Zeit später die Weiterexistenz in der Zinsgeld-Ökonomie so hoffnungslos verunmöglicht, dass alle dem zuvor "Undenkbaren" zustimmen werden...


(Die Notwendigkeit des Great Reset) Der Great Reset hat mit den infantilen Phantasien eines Kläuschen Schwab nichts zu tun und ist notwendig aufgrund einer bis heute wirkenden Programmierung des kollektiv Unbewussten, die im 13. vorchristlichen Jahrhundert das zivilisatorische Mittelalter der kapitalistischen Marktwirtschaft (Zinsgeld-Ökonomie) begründete und aus der nach dem 6. vorchristlichen Jahrhundert ein heute globaler Cargo-Kult um die Heilige Schrift entstand. Der Cargo-Kult ist für Religiöse die "moderne Zivilisation" und für am dritten Tag Auferstandene seit 2000 Jahren veraltet.
    Die monopolfreie Marktwirtschaft (Paradies) ohne Privatkapitalismus (Erbsünde) wäre nicht erst seit Silvio Gesell, sondern schon seit Jesus von Nazareth verwirklicht, wäre das ursprüngliche Programm Genesis (Jahwistische Schicht, blauer Text) nicht durch die Priesterliche Schicht (roter Text) verändert worden, sodass Jesus von den "Pharisäern und Schriftgelehrten" nicht mehr verstanden wurde – und auch nicht von der Sekte der Christen, aus der das entstand, was 19 Jahrhunderte später der Philosoph Friedrich Nietzsche als "den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit" bezeichnete. Völlig zurecht, denn in totaler geistiger Umnachtung verbreitete das Christentum – nicht aus Bosheit, sondern aus purer Dummheit – die Erbsünde mit Waffengewalt über die ganze Welt, bis die ganze Welt daran zugrunde geht.
 

Die Notwendigkeit des Great Reset

Als The Great Reset (englisch für „Der große Neustart“) bezeichnet das Weltwirtschaftsforum (WEF) seine Initiative, die Weltwirtschaft und -gesellschaft im Anschluss an die COVID-19-Pandemie neuzugestalten. Dabei soll ein stärkerer Fokus auf Gerechtigkeit, Gesellschaft und Nachhaltigkeit gelegt werden und die Interessen der „Stakeholder“ mehr mit einbezogen werden. Die Initiative wurde von WEF-Direktor Klaus Schwab entworfen und im Juni 2020 vorgestellt. ...

Wikipedia: The Great Reset

Der Great Reset hat mit den infantilen Phantasien eines Kläuschen Schwab nichts zu tun und ist notwendig aufgrund einer bis heute wirkenden Programmierung des kollektiv Unbewussten, die im 13. vorchristlichen Jahrhundert das zivilisatorische Mittelalter der kapitalistischen Marktwirtschaft (Zinsgeld-Ökonomie) begründete und aus der nach dem 6. vorchristlichen Jahrhundert ein heute globaler Cargo-Kult um die Heilige Schrift entstand. Der Cargo-Kult ist für Religiöse die "moderne Zivilisation" und für am dritten Tag Auferstandene seit 2000 Jahren veraltet.
    Die monopolfreie Marktwirtschaft (Paradies) ohne Privatkapitalismus (Erbsünde) wäre nicht erst seit Silvio Gesell, sondern schon seit Jesus von Nazareth verwirklicht, wäre das ursprüngliche Programm Genesis (Jahwistische Schicht, blauer Text) nicht durch die Priesterliche Schicht (roter Text) verändert worden, sodass Jesus von den "Pharisäern und Schriftgelehrten" nicht mehr verstanden wurde – und auch nicht von der Sekte der Christen, aus der das entstand, was 19 Jahrhunderte später der Philosoph Friedrich Nietzsche als "den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit" bezeichnete. Völlig zurecht, denn in totaler geistiger Umnachtung verbreitete das Christentum – nicht aus Bosheit, sondern aus purer Dummheit – die Erbsünde mit Waffengewalt über die ganze Welt, bis die ganze Welt daran zugrunde geht.
    Das wäre schon passiert, aber nicht aufgrund des dritten Weltkrieges, sondern weil die atomare Abschreckung den dritten Weltkrieg verhindert! Das klingt paradox, solange man noch nicht weiß, dass in einer Zinsgeld-Ökonomie der Krieg nicht sprichwörtlich sondern tatsächlich der Vater aller Dinge ist, denn er bewirkt eine umfassende Sachkapitalzerstörung und damit eine Anhebung des Kapitalmarktzinses, sodass nach dem Krieg das Zinsgeld wieder umlaufen und die kapitalistische Ausbeutung in die nächste Runde gehen kann.
    Seit über einem Jahrhundert ist die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung (Himmel auf Erden = Nachfrage äquivalent Angebot) eine Angelegenheit, die technisch gesehen "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht", was eindrucksvoll beweist, dass ein Cargo-Kult nicht durch Aufklärung zu beenden ist, sondern nur durch unwiderstehliche Gewalt. Die halbwegs zivilisierte Menschheit wurde links-grün versifft, um die Endzeit auszudehnen, damit die Zinsgeld-Ökonomie am Ende in umso kürzerer Zeit zusammenbricht...

(Einheitsübersetzung 1980 / Markus 13,19-20) ...denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit Gott die Welt erschuf, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er diese Zeit verkürzt.

Das wird eine sehr lehrreiche Erfahrung, und dann gibt es nach 2000 Jahren Zeitverschwendung entweder das Neue Grundgesetz oder nach 20 Jahren "Mad Max"-Szenario die Steinzeit.

Stefan Wehmeier, 15.08.2022 
 

Sonntag, 14. August 2022

Kurz vor Zivilisationsbeginn

"Möglicherweise muss auch manche Mittelschichtfamilie die Hälfte ihres Einkommens für die Warmmiete ausgeben. Daher wird sich die Armut weiter ausbreiten."
mmnews.de_220812: Armutsforscher fürchtet Ausweitung der Armut bis in die Mittelschicht

Es ist erstaunlich, was es alles gibt: Armutsforscher, Friedensforscher, Konfliktforscher, "Experten" für Menschen- und Völkerrecht, "Finanzexperten", Politologen, Moralologen, etc. Sie alle werden bis zum Jüngsten Tag forschen, um festzustellen, dass die Lösung aller Menschheitsprobleme...

(Silvio Gesell, Vorwort zur 5. Auflage der Natürlichen Wirtschaftsordnung, 1921) "Wenn wir einmal die Natürliche Wirtschaftsordnung erleben, dann braucht man sie nicht mehr in Büchern zu studieren, dann wird alles so klar, so selbstverständlich. Wie bald wird dann auch die Zeit kommen, wo man den Verfasser bemitleiden wird, nicht aber, wie es heute noch geschieht, weil er solch utopischen Wahngebilden nachstrebt, sondern weil er seine Zeit der Verbreitung einer Lehre widmete, die ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht."

Nicht zuletzt, weil Politiker und Priester weiter Macht und Ansehen genießen und viele "Experten" ihre sinnfreien Forschungen weiterführen wollen, lässt der nicht erst seit einem Jahrhundert, sondern schon seit zwei Jahrtausenden verpasste Zivilisationsbeginn noch immer auf sich warten. Aber es kommt noch "schlimmer", denn bei gleichzeitiger Beseitigung der Massenarbeitslosigkeit werden auch andere bisher hochgeschätzte (Un-)Tätigkeiten überflüssig:

In der Natürlichen Wirtschaftsordnung ...sind alle Kräfte unmittelbar oder mittelbar tätig in den Produktionsprozess eingegliedert, sowohl die bisher von fremdem Fleiß lebenden Kapitalisten und Spekulationsgewinnler als auch die große, bis zu 40 % der Bevölkerung ausmachende Zahl von Menschen, die in unproduktiver Weise nur vom Zwischenhandel, also von der Verteilung und Verteuerung der Güter lebten. Denn die von Depressionen und Absatzkrisen freie beständige Konjunktur und die laufende hohe Nachfrage von Verbrauchsgütern von Seiten der gut verdienenden breiten Massen machen den aufgeblähten Handelsapparat mit allen Vertretern und aller Geschäftsreklame überflüssig. Das Leben ist „billig“ in dem Sinn, dass man für die gleiche Arbeitsleistung als Tauschwert ein Vielfaches an Gütern erhält, verglichen mit unserer kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Das bedeutet zugleich, dass das Einkommen der breiten Massen, vor allem der so genannten „unteren“ Schichten, sich im Verhältnis vervielfacht.

Nach 2000 Jahren Zeitverschwendung hat auch das naturwissenschaftliche Weltbild gelitten, aber nach einer sehr lehrreichen Erfahrung kann endlich auch die Natur verstanden werden:

Axiom a) Ein Proton funktioniert als Komparator.
Axiom b) Ein Neutron funktioniert als Integrator.
Axiom c) Zeit ist nicht nur im Einsteinschen Sinne relativ.

Damit beginnt die echte Naturwissenschaft, die uns einerseits die lebendige Natur und uns selbst verständlich macht und die andererseits schon in nicht allzu ferner Zukunft jene phantastischen Technologien ermöglichen wird, die Arthur C. Clarke in "The City and the Stars" beschrieb!

Stefan Wehmeier, 14.08.2022 
 

Samstag, 13. August 2022

Eine sehr lehrreiche Erfahrung

"Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen."

Benjamin Franklin

"Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht."

Curt Goetz

Lassen wir jene außen vor, die aus einem gewissen Grunde nicht merken, dass sie hauptsächlich von Idioten umgeben sind, konnten die Narren in letzter Zeit interessante Erfahrungen machen:

(Grenzenlose geistige Beschränktheit) Seit der "Finanzkrise" 2008 erleben wir volkstümliche Propaganda der "hohen Politik" und aller "Qualitätsmedien" zuerst für eine Energiewende ins Nichts, "begründet" mit einem "anthropogenen Klimawandel"; dann für eine "Willkommenskultur" solcher, die den Sozialstaat mehr kosten als sie der Gesellschaft nutzen können, "begründet" mit was auch immer; danach für Lockdowns, Idioten-Masken und Giftspritzen, "begründet" mit einer "Corona-Pandemie"; und aktuell für Sanktionen gegen das "böse Russland" und für Waffenlieferungen an die "gute Ukraine", damit "begründet", dass ukrainische Nazi-Bataillone "Freiheitskämpfer für Demokratie und Menschenrechte" seien.

Leider haben die Narren noch nicht viel daraus gelernt, auch wenn die Live-Veranstaltung "Wetten, dass bei uns die Gas- oder Stromversorgung noch eher zusammenbricht als der Geldkreislauf?" schon sehr teuer war. Darum hier noch ein Hinweis von André Kostolany:

"Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt."

Wir wären längst im Himmel auf Erden, wenn Narren auch anderswo lernen wollten, aber es geht ja nur in der teuren Schule der Erfahrung. Also muss zuerst der Geldkreislauf zusammenbrechen, und das mit der größtmöglichen Geschwindigkeit,...

(Einheitsübersetzung 1980 / Markus 13,19-20) ...denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit Gott die Welt erschuf, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er diese Zeit verkürzt.

Am besten geht das durch den finalen Absturz der Börse mit einer Bullenfalle in der Liquiditätsfalle. Alle Voraussetzungen sind erfüllt; es dürfen nur nicht die Idioten gewinnen, die darauf setzen, dass zuerst die Gas- oder Stromversorgung zusammenbricht, denn dann wird es so richtig ungemütlich und es wird dennoch nichts daraus gelernt.
    Der finale Crash wird dagegen eine sehr lehrreiche Erfahrung, und wenn dann ansatzweise die banalsten Selbstverständlichkeiten verstanden sind, kann der Geldkreislauf ganz schnell wieder gestartet werden: Neues Grundgesetz

Stefan Wehmeier, 13.08.2022 
 

Donnerstag, 11. August 2022

Grenzenlose geistige Beschränktheit

"Jede Propaganda hat volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen auf die Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt. Damit wird ihre rein geistige Höhe um so tiefer zu stellen sein, je größer die zu erfassende Masse der Menschen sein soll. Handelt es sich aber, wie bei der Propaganda für die Durchhaltung eines Krieges, darum, ein ganzes Volk in ihren Wirkungskreis zu ziehen, so kann die Vorsicht bei der Vermeidung zu hoher geistiger Voraussetzungen gar nicht groß genug sein."

Adolf Hitler (1889 – 1945)

Seit der "Finanzkrise" 2008 erleben wir volkstümliche Propaganda der "hohen Politik" und aller "Qualitätsmedien" zuerst für eine Energiewende ins Nichts, "begründet" mit einem "anthropogenen Klimawandel"; dann für eine "Willkommenskultur" solcher, die den Sozialstaat mehr kosten als sie der Gesellschaft nutzen können, "begründet" mit was auch immer; danach für Lockdowns, Idioten-Masken und Giftspritzen, "begründet" mit einer "Corona-Pandemie"; und aktuell für Sanktionen gegen das "böse Russland" und für Waffenlieferungen an die "gute Ukraine", damit "begründet", dass ukrainische Nazi-Bataillone "Freiheitskämpfer für Demokratie und Menschenrechte" seien.

Die geistigen Voraussetzungen, dies als billige Propaganda zu entlarven, sind sehr gering, und dennoch hat die Propaganda funktioniert, so wie schon die Kriegspropaganda für den zweiten Weltkrieg funktioniert hatte. Offenbar ist die überwiegende Mehrheit des deutschen Volkes nach wie vor geistig sehr beschränkt und hat keine blasse Ahnung, dass der dritte Weltkrieg längst fällig gewesen wäre und allein durch die atomare Abschreckung bis heute verhindert wurde. Das heißt nun nicht, dass damit Frieden und Wohlstand gesichert sind, denn in einer Zinsgeld-Ökonomie ist der Krieg nicht sprichwörtlich, sondern wirklich der Vater aller (weiteren) Dinge, sodass ab 1968 die Endzeit begann, in der das evident werden der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon) mit immer irrsinnigeren Maßnahmen hinausgezögert wurde: Am Ende des Irrsinns

Eine Gesellschaft, die noch an den "lieben Gott" glaubt (was alles andere als harmlos ist, denn Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit), ist nicht überlebensfähig, wenn die Waffentechnik soweit entwickelt ist, dass der nächste große Krieg keinen Sinn mehr macht, weil nicht nur alles Sachkapital, sondern die ganze Biosphäre zerstört wäre. Also versuchen wir es doch mal ohne Krieg. Dafür muss nur das oberste Gebot eingehalten werden:

(Lutherbibel 1984 / Genesis 2,16-17) Und Gott der HERR (die gute Investition) gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen (Gewinn bringenden Unternehmungen) im Garten (in der Marktwirtschaft), aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen (Geldverleih) sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben (im geistigen Tod der Zinsgeld-Religion versinken).

Nur für diese seit über einem Jahrhundert banalste Selbstverständlichkeit muss ich...

(NHC II,2,108) Jesus sagte: Wer von meinem Mund trinken wird, wird werden wie ich; ich selbst werde er werden, und die verborgenen Dinge werden sich ihm offenbaren.

...schon 15 weitere Jahre lang eure grenzenlose geistige Beschränktheit ertragen! 
 
 

Unter Irrsinnigen

"Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas seltenes – aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel." (Friedrich Nietzsche)

Unter Irrsinnigen leben, die an einen "anthropogenen Klimawandel", eine "Corona-Pandemie" und aktuell an das Märchen vom "bösen Russen" glauben (und auch nicht mehr zwischen Männlein und Weiblein unterscheiden wollen), ist für jene, die sich einen Rest Menschenwürde bewahren wollen, immer weniger und meist nur noch zu ertragen, wenn sie selbst bis zu einem gewissen Grad irrsinnig werden. So versuchen sie zu argumentieren, dass sie ja keine "Klima-Leugner" sein wollen, aber es dürfe die "Energiewende" auch nicht zu schnell vorangetrieben werden; sie wollen keine "Corona-Leugner" sein, aber die Regierung dürfe nicht mit völlig überzogenen Maßnahmen reagieren; und sie verurteilen ebenfalls den "völkerrechtswidrigen Angriffskrieg" auf die Ukraine, aber die Wirtschaftssanktionen dürften uns nicht mehr schaden als Russland.
    Andere halten sich für "erwacht", wenn sie den Krisenprofiteuren unter den Irrsinnigen (die vom kollektiv Unbewussten gesteuert werden und nicht wissen, was sie tun und warum sie es tun) eine "böse Absicht" unterstellen: Die Klimareligion gibt es demnach zur "Begründung" einer geplanten Öko-Diktatur, die "Corona-Plandemie" als Vorbereitung zur Weltherrschaft des Kläuschen Schwab und den Ukraine-Krieg aufgrund irgendwelcher geopolitischer Sandkasten-Spielchen.

In Wahrheit befinden wir uns am Ende des Irrsinns eines 2600 Jahre alten und heute globalen Cargo-Kultes um die Heilige Schrift, mit der vor 3250 Jahren die Geldwirtschaft begründet wurde:

Nicht Adam Smith, sondern Moses beschrieb zuerst die kapitalistische Marktwirtschaft; und nicht Silvio Gesell, sondern Jesus von Nazareth erklärte als erster Denker in der bekannten Geschichte die monopolfreie Marktwirtschaft (Paradies) ohne Privatkapitalismus (Erbsünde), was ihn zur berühmtesten – und zugleich am wenigsten verstandenen – Persönlichkeit der Welt machte, auf der bis heute die planetare Zeitrechnung basiert. Wir lebten nicht erst seit einem Jahrhundert, sondern schon seit zwei Jahrtausenden im Himmel auf Erden (Nachfrage äquivalent Angebot), wäre nicht das ursprüngliche Programm Genesis (Jahwistische Schicht, blauer Text) im sechsten vorchristlichen Jahrhundert durch die Priesterliche Schicht (roter Text) verändert worden, sodass Jesus von den "Pharisäern und Schriftgelehrten" nicht mehr verstanden wurde – und auch nicht von der Sekte der Christen, aus der das entstand, was 19 Jahrhunderte später der Philosoph Friedrich Nietzsche als "den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit" bezeichnete: Die erste und die zweite Matrix. Unsterblich ist der Schandfleck allerdings nicht, denn was für Nietzsche noch unvorstellbar war, ist die atomare Abschreckung, die den dritten Weltkrieg als Vater aller weiteren Dinge unmöglich macht – und damit kommen wir zur Beantwortung der Titelfrage, warum heute die Welt links-grün versifft ist... (Wer ist schuld?) Der Irrsinn hätte jederzeit abgestellt werden können – aber nur durch eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform und nichts anderes! Der ganze Irrsinn – mit allen Nebenerscheinungen – war zwangsläufig und offenbar notwendig, um bei der weiteren Verwendung von Zinsgeld und einem Kapitalmarktzins (der nicht aus dem "Leitzins" der Zentralbank, sondern aus der Knappheit des eingesetzten Sachkapitals resultiert) nahe Null den Geldkreislauf aufrechtzuerhalten...

Bisher war es nur eine Behauptung, mit dem Neuen Grundgesetz ist es Gesetz:

Die Würde des Menschen ist nach der freiwirtschaftlichen Geld- und Bodenreform unantastbar.
 

Dienstag, 9. August 2022

Wer ist schuld?

"In Sachen Energieversorgung steuert die deutsche Regierung mit ungebrochener Selbstsicherheit auf den Untergang zu."
anti-spiegel.ru_220808: Deutschland und der "Tag des jüngsten Gerichts"

"Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt praktische Tipps für einen Blackout im Winter: Z.B. 14 Liter Wasser vorrätig halten. Ist es bald soweit? Der Paritätische Wohlfahrtsverband warnt vor "Verzweiflungswinter". Was ist los in Deutschland?"
mmnews.de_220809: Vorbereitung auf Blackout

Sollte es noch vor dem finalen Crash zu einem Ausfall der Gas- oder Stromversorgung kommen, sind nicht die links-grün Versifften schuld (die sind vollkommen unzurechnungsfähig), sondern alle, die unfähig geblieben sind, die banalsten Selbstverständlichkeiten zu verstehen:

(Silvio Gesell, Herbst 1918, direkt nach dem ersten Weltkrieg) "Trotz der heiligen Versprechen der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: ‘Nie wieder Krieg’, entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen..."
    Nach 1945 hätte es keine 25 Jahre bis zum dritten Weltkrieg gedauert, wäre dieser nicht von der atomaren Abschreckung verhindert worden. Das war der Beginn der Endzeit, in der das evident werden der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon) über fünf Jahrzehnte hinweg durch immer exzessiveren Keynesianismus hinausgezögert wurde. Der Gipfel des Irrsinns waren dabei die "Energiewende" und die Asylindustrie, die jeweils die beiden wesentlichen Kriterien für eine ideale keynesianische Maßnahme erfüllen: extrem teuer und vollkommen nutzlos.
    Die exponentiell ansteigenden Staatsverschuldungen hätten dem Irrsinn im März 2020 ein Ende gesetzt, wäre nicht ein neuer Gipfel des Irrsinns erklommen worden, indem der bisher steilste Börsencrash mit einem als Deflations-Notbremse wirkenden Lockdown unterbrochen und noch die größte Spekulationsblase aller Zeiten aufgebaut wurde, die am Ende umso schneller und dann vollständig platzt. Auch das hätte schon passieren können, als kaum noch zu leugnen war, dass "echte Corona-Tote" erst nach der Impfung zu beklagen sind, doch der Irrsinn konnte erneut auf ein bis dahin unbekanntes Maß gesteigert werden.
    Mit Wirtschaftssanktionen, die das "böse Russland" reich und das "gute Europa" arm machen, wurde die Deflations-Notbremse 2te Brennstufe gezündet, um die deflationäre Abwärtsspirale noch etwas hinauszuzögern, damit es am Ende des Irrsinns eine umso rasantere Talfahrt gibt und der Untergang des zivilisatorischen Mittelalters zum Übergang in die Neuzeit wird.


Der Irrsinn hätte jederzeit abgestellt werden können – aber nur durch eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform und nichts anderes! Der ganze Irrsinn – mit allen Nebenerscheinungen – war zwangsläufig und offenbar notwendig, um bei der weiteren Verwendung von Zinsgeld und einem Kapitalmarktzins (der nicht aus dem "Leitzins" der Zentralbank, sondern aus der Knappheit des eingesetzten Sachkapitals resultiert) nahe Null den Geldkreislauf aufrechtzuerhalten, was immer das Allerwichtigste ist. Wer also an etwas anderes gedacht hat als die einzig denkbare Zukunft, hat gar nicht gedacht und darf den links-grün Versifften sogar noch dankbar sein.

Stefan Wehmeier, 09.08.2022