Freitag, 15. Januar 2021

Wir warten auf den Schlussverkauf

"Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit."

Oscar Wilde (1854-1900)

Fortschritt wäre ab 1906 mit der Erstveröffentlichung von "Die Verwirklichung des Rechtes auf den vollen Arbeitsertrag durch die Geld- und Bodenreform" möglich gewesen, doch die Befreiung der Marktwirtschaft (Paradies) vom Privatkapitalismus (Erbsünde) wird schon seit dem Beginn der Zeitrechnung nicht verstanden, und die lässt sich "die Eine große innerlichste Verdorbenheit" (das Christentum nach Nietzsche) nicht so einfach wieder auf Null setzen, um auch den Anspruch auf "den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit" zu behalten. Also mussten noch zwei Weltkriege zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um die Rendite (Kopf der Schlange) zu heben und damit das Zinsgeld wieder in Umlauf zu bringen, vom Zaun gebrochen werden – und seit die atomare Abschreckung den dritten Weltkrieg verbietet, bleibt immer noch der Keynesianismus (je größer und sinnloser die staatliche Geldausgabe, desto "gut"), um sich bis zum "geht nicht mehr" an Früchten bedienen zu können, die schon vor dem Beginn der Zeitrechnung verboten waren.

Aber auch wenn schon nichts mehr geht und der Totalabsturz droht, darf man "den Einen großen Fluch" nicht unterschätzen. Mit dem "Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist", kann sogar noch eine Corona-Religion entstehen, um bei gleichzeitigem Herunterfahren der Realwirtschaft eine letzte große Spekulationsblase aufzubauen, die, wenn sie am Ende platzt, die totale Selbstvernichtung ebenso gründlich erledigt wie der verbotene Atomkrieg. Während wir auf den Schlussverkauf der Aktien warten, wird die Endzeit mit lustigen "Corona-Maßnahmen" aufgeheitert, die allen ganz viel Spaß machen.

Solange der Humor nicht verloren geht, kann nichts Schlimmes passieren. Sobald die Blase platzt, wird die allgemeine "Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion", die im Mittelalter als ein "Herausklettern des toten Jesus aus seinem Grab" verkauft wurde, einen solchen Lachanfall auslösen, dass die "hohe Politik" zum Teufel und die Schulmedizin zurück in die Schule geschickt, die Priesterschaft im eigenen Lügenmeer versenkt und das Kreuz endlich an der richtigen Stelle gemacht werden kann: Neues Grundgesetz


Bis dahin wünsche ich allen einen spannenden Schlussverkauf

Stefan Wehmeier, 15.01.2021



Mittwoch, 13. Januar 2021

Es kann nur einen geben

(Jesus von Nazareth) "Wer von meinem Mund trinken wird, wird werden wie ich; ich selbst werde er werden, und die verborgenen Dinge werden sich ihm offenbaren."

(Silvio Gesell) "In einer Autokratie genügt es, wenn ein Mann die Währungsfrage studiert. In der Demokratie muss das ganze Volk sich dieser Aufgabe unterziehen, wenn die Demokratie nicht den Demagogen verfallen soll."

Die Befreiung der Marktwirtschaft (Paradies) vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Erbsünde) durch die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung (Himmel auf Erden = Nachfrage äquivalent Angebot) wäre bereits seit Jesus von Nazareth möglich gewesen und ist in rein technischer Hinsicht eine Angelegenheit, die seit Silvio Gesell "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht." Das gilt aber nur für den wiedergeborenen Christus, der nach dem obligatorischen Besuch beim Gralshüter feststellen muss, dass alle anderen die "banalsten Selbstverständlichkeiten" ums Verrecken nicht verstehen wollen und man "den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit" (das Christentum nach Nietzsche) keinesfalls für sich, sondern gegen sich hat. Also schreibt man das Drehbuch, verfasst die Sieben Siegel und fängt an, das schon seit der Babylonischen Gefangenschaft (597-537 v. Chr.) aus dem Ruder gelaufene Zeitwellen-Hologramm umzuprogrammieren, um den aktuellen Ist-Zustand zu erreichen:

Irrenhaus Deutschland 210113

Das kommt dabei heraus, solange man das Ganze als Hinterster über das kollektiv Unbewusste steuern muss, also sozusagen an der ganz langen Leine. Doch ohne mein Eingreifen wäre heute entweder nach dem Atomkrieg oder das "Mad Max"-Szenario. Letzteres lässt sich allerdings kaum noch vermeiden, sollte der neue Termin für den Jüngsten Tag nicht eingehalten werden:

Neues Grundgesetz

Der Durchschnittsidiot im aktuellen Irrenhaus Deutschland sollte wenigstens begreifen, dass er von berufsmäßigen Vollidioten regiert wird, es weder einen "Mensch-gemachten Klimawandel"...

Selbst wenn es einen Treibhauseffekt in der Erdatmosphäre gäbe, würde auch eine Verdoppelung des CO2-Gehalts, die durch menschliche Aktivität nicht zu erreichen wäre, keine nennenswerte Temperaturerhöhung bewirken; aber es gibt – auch wenn CO2 ein Infrarot-aktives Gas ist – gar keinen Treibhauseffekt, weil die Erdatmosphäre zum Weltall hin offen ist. Tatsächlich kommt es sogar zu einer ganz leichten Abkühlung durch Infrarot-aktive Gase gegenüber einer Atmosphäre ohne diese Gase (also z. B. allein aus N2 bestehend). Darüber hinaus ist ein höherer CO2-Anteil in der Erdatmosphäre wünschenswert für ein besseres Pflanzenwachstum.
 
...noch eine "Corona-Pandemie" gibt...
 
Selbst wenn das in der Öffentlichkeit verbreitete Modell, dass es "krankmachende Viren" gibt, richtig wäre, gäbe es ohne den "Corona-Test" (bei dessen Unzuverlässigkeit man genauso gut eine Münze werfen kann) keine "Corona-Pandemie", sondern nur eine gewöhnliche Grippewelle mit eher weniger Toten als in den letzten Jahren. Doch es gibt keine "krankmachenden Viren", die "Wissenschaft" der Virologie ist komplett auf dem Holzweg, und Impfungen bewirken nur Umsatz für die Pharmaindustrie und weiteren Umsatz mit Folgebehandlungen von Impfschäden.

...und nach drei Jahrtausenden Zinsgeld-Ökonomie nur eines sicher ist:

(Albert Einstein) "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit, und darum kann "Mutti" ebenso viel Schaden anrichten wie eine andere Witzfigur aus unrühmlicher nationaler Vergangenheit. Die ganze "hohe Politik" ist nur der Versuch, etwas "regeln" zu wollen, was nicht geregelt werden kann, solange es sich durch das vom Kapitalismus befreite Spiel der Marktkräfte nicht selbst regelt:

(Silvio Gesell, nach dem Ende des 1. Weltkrieges) "Trotz der heiligen Versprechen der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: 'Nie wieder Krieg', entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen. 
    Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man dann eine Tafel mit der Aufschrift finden können: 'Arbeitssuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopftem Geldbeutel sind willkommen.' 
    Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein."

Der 3. Weltkrieg wurde allein durch die atomare Abschreckung bis heute verhindert, was dazu führte, dass die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten, ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht hat und der Atomkrieg gar nicht mehr erforderlich ist, um die ganze "moderne Zivilisation" in kürzester Zeit auszulöschen. Es fehlt nur noch der finale Absturz der Börse.


Stefan Wehmeier, 13.01.2021 
 
 
 

Dienstag, 12. Januar 2021

Die Macht auf Erden

"Die einzigen Menschen, denen ich nicht helfen konnte, waren diejenigen, die an keine höhere Macht außerhalb ihrer selbst glauben."

Carl Gustav Jung

Die höchste Macht auf Erden ist der Überlebenswille von aktuell 7,8 Milliarden Menschen. Ob das schon "zu viel" ist oder manchen noch "zu wenig" erscheint, spielt keine Rolle, denn niemand hat das Recht, über andere zu bestimmen. Wie viele Kinder in Zukunft geboren werden, muss jedes Paar für sich entscheiden. 7,8 Milliarden Menschen, die das kollektiv Unbewusste miteinander verbindet, wollen also leben, und sie steuern auf einen Zeitpunkt in der Geschichte zu, wo das in "dieser Welt" (zivilisatorisches Mittelalter) nicht mehr möglich ist (über 90% müssten in kurzer Zeit verhungern), sondern nur noch durch die Verwirklichung der Neuen Welt – in der allgemeiner Wohlstand auf höchstem technologischem Niveau, eine saubere Umwelt und der Weltfrieden bei einem Höchstmaß an persönlicher Freiheit auf unbegrenzte Zeit selbstverständlich werden und sich die Weltbevölkerung ohne Zwang auf ein gesundes Maß einpendeln kann.

Die Allermeisten sind sich dessen nicht bewusst (sonst wäre die Neue Welt längst verwirklicht), aber im kollektiv Unbewussten ist die Apokalypse gespeichert. Was wird also passieren? Nichts und niemand kann die Zerstörung der alten Welt und die Verwirklichung der Neuen Welt aufhalten, wenn das dazu erforderliche Wissen vorhanden und das Programm Genesis gelöscht ist, das alle unbewussten (religiös verblendeten) Menschen im zivilisatorischen Mittelalter (Zinsgeld-Ökonomie) gefangen hält. Alle Vorbedingungen sind erfüllt. Was noch fehlt, ist der finale Zusammenbruch der Zinsgeld-Ökonomie, der plötzlich und mit größter Geschwindigkeit erfolgen muss, denn bei einem langsamen Zusammenbruch (beginnendes "Mad Max"-Szenario) würde kein Mensch überleben.

In den vergangenen 13 Jahren hat das kollektiv Unbewusste die halbwegs zivilisierte Menschheit mit unerbittlicher Konsequenz auf den schnellstmöglichen finalen Zusammenbruch der Zinsgeld-Ökonomie zusteuern lassen und alle "weltpolitischen Ereignisse" waren diesem Ziel untergeordnet. Um das zu verstehen, muss man wissen, dass "Spitzenpolitiker" in einer invertierten Gesellschaft die wirklichen Zusammenhänge am allerwenigsten verstehen, denn es sind "diejenigen, die an keine höhere Macht außerhalb ihrer selbst glauben." Gerade diese naive Überheblichkeit lässt Politiker, die außer Vorurteilen und vorgefassten Meinungen nichts gelernt haben, als willenlose Marionetten des kollektiv Unbewussten agieren, ohne dass sie wissen, was sie tun und ohne dass sie die Folgen ihrer Handlungen absehen können. Darum kamen in den letzten Jahren allen, die sich einen Restverstand bewahren konnten, die Handlungen der Politiker immer irrationaler vor, während die bewusstlose Mehrheit der "links-grün versifften" Agenda kritiklos folgte.

Das Ziel aller "Regierenden" ist die Zerstörung des zivilisatorischen Mittelalters durch den finalen Börsen-Crash in möglichst kurzer Zeit, und keine Macht der Welt kann sich dem entgegenstellen! Wäre die halbwegs zivilisierte Menschheit vernünftig, hätte es nicht so weit kommen müssen. Der reale Himmel auf Erden wäre seit 2008 verwirklicht und alle Zivilisationsprobleme gehörten heute der Vergangenheit an. Aber die Menschen sind nicht vernünftig und "den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit" (das Christentum nach Nietzsche) kann man auf der intellektuellen Ebene nicht von der Wahrheit überzeugen. Also sorgt das kollektiv Unbewusste dafür, dass mit Sicherheit passiert, was passieren muss. Die Geschwindigkeit des finalen Zusammenbruchs, die die Zeitspanne zwischen Leben und Tod der Menschheit verkürzt, ist deshalb wichtig,...

(Mk 13,19-20) Denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit Gott die Welt erschuf, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er diese Zeit verkürzt.

...weil nur auf diese Weise alle unbewusst Lebenden gleichzeitig vor die Wahl gestellt werden, ob sie dumm sterben oder erstmals bewusst leben wollen. Die Zeitspanne wird so kurz wie möglich durch eine Bullenfalle in der Liquiditätsfalle. Dafür durften die Marionetten zuerst die Zinsgeld-Ökonomie durch exzessiven Keynesianismus hinauszögern, und als die Börse abzustürzen drohte, erschien das Hirngespinst "Corona-Pandemie" und führte bei gleichzeitigem Herunterfahren der Realwirtschaft zu einer letzten großen Spekulationsblase, die am Ende umso schneller platzt.

(Mk 13,24-25) Aber in jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne verfinstern und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.

Sonne = Tausch (Geldkreislauf / Baum des Lebens)
Mond = Verleih (Investition / Baum der Erkenntnis)
Sterne = wirtschaftliche und kulturelle Ziele
Himmel = volkswirtschaftliche Nachfrage

Der finale Börsenabsturz bewirkt schockartig eine deflationäre Abwärtsspirale, bis der Zinsgeld-Kreislauf – und damit die gesamte Arbeitsteilung – zum Stillstand kommt. Wohl dem, der dann noch Vorräte hat, aber er muss sie auch verteidigen können. Die "hohe Politik" steht im größten Scherbenhaufen der Geschichte und ist handlungsunfähig; Polizei und Militär werden nicht mehr bezahlt. Für das Weiterleben der Menschheit gibt es genau eine Möglichkeit:

Neues Grundgesetz

Allein die gesetzlich verbindliche Ankündigung der Freiwirtschaft lässt schon am nächsten Tag nicht das gewohnte Leben weitergehen, sondern das wahre Leben beginnen:

Der Mensch und die lebendige Natur

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 12.01.2021



Samstag, 9. Januar 2021

Der Mensch und die lebendige Natur

Einiges deutet daraufhin, dass es sich bei unserer Welt und allem, was in ihr existiert - bei Schneeflocken und Ahornbäumen ebenso wie bei Meteoren und wirbelnden Elektronen -, gleichfalls nur um Geisterbilder handelt, um Projektionen einer Realitätsebene, die die unsere so weit übersteigt, dass sie sich buchstäblich außerhalb von Raum und Zeit befindet.
    Die Hauptbegründer dieser phantastischen Theorie sind zwei der bedeutendsten Denker der Gegenwart: der Physiker David Bohm von der University of London, ein ehemaliger Protege Einsteins und einer der angesehensten Quantenphysiker der Welt, sowie Karl Pribram, Neurophysiologe in Stanford und Verfasser des neuropsychologischen Standardwerks Languages of the Brain. Bemerkenswert ist, dass Bohm und Pribram unabhängig voneinander und auf ganz unterschiedlichen Forschungswegen zu ihren Erkenntnissen gelangt sind. Bohm gewann seine Überzeugung von der holographischen Natur des Universums erst nach langen Jahren der Enttäuschung über die Unfähigkeit der Standardtheorien, sämtliche Phänomene zu erklären, die in der Quantenphysik auftreten. Im Falle Pribrams war es die Einsicht, dass die gängigen Gehirntheorien vielerlei neurophysiologische Rätsel nicht zu lösen vermochten.
    Sehr bald schon erkannten Bohm und Pribram, dass man mit Hilfe des holographischen Modells auch vielen anderen Geheimnissen auf die Spur kommen konnte; so zum Beispiel der offenkundigen Unfähigkeit aller Theorien - mögen sie auch noch so umfassend sein -, jemals sämtlichen Naturerscheinungen gerecht zu werden, etwa der Tatsache, dass ein Mensch, der auf einem Ohr taub ist, gleichwohl die Richtung, aus der ein Geräusch kommt, bestimmen kann, oder dem Umstand, dass wir das Gesicht einer Person, die wir viele Jahre nicht gesehen haben, wiederzuerkennen vermögen, auch wenn es sich seither stark verändert hat.
    Das aufregendste am holographischen Modell aber war, dass mit seiner Hilfe plötzlich eine Vielzahl von Phänomenen gedeutet werden konnte, die so schwer fassbar sind, dass sie sich nach allgemeiner Einschätzung dem wissenschaftlichen Verständnis entziehen. Dazu gehören die Telepathie, die Präkognition, das mystische Gefühl des Einswerdens mit dem Universum und sogar die Psychokinese, also die Fähigkeit des Geistes, Gegenstände in Bewegung zu versetzen, ohne dass man sie berührt.
    Den immer zahlreicher werdenden Wissenschaftlern, die sich mit dem holographischen Modell befassten, wurde sehr schnell klar, dass es imstande ist, nahezu alle paranormalen und mystischen Erfahrungen zu erklären, und in den letzten Jahren hat es die Forscher in zunehmendem Maß fasziniert und bislang rätselhafte Phänomene aufgehellt.

Das holographische Universum

Atome sind in erster Näherung selbstschwingende Oszillatoren, bei denen Elektronen um einen Atomkern aus Protonen und Neutronen rotieren. Wie auch immer diese Rotation bisher betrachtet wurde, bleiben Atome für den Physiker (Materialist) nur so etwas wie "Legosteine" zum Aufbau von Molekülen und Kristallen. Doch das Leben kann nicht mechanistisch funktionieren und bedarf einer weitaus effektiveren Signalverarbeitung als alles, was physikalisch vorstellbar ist. Als Elektroniker, der sich seit vielen Jahren mit Audiotechnik und speziell mit PWM-Verstärkern befasst, konnte ich ab 1998 das holographische Modell des Universums erweitern, um zu einem tieferen Verständnis der lebendigen Natur zu gelangen: Wenn man ein Proton als Komparator und ein Neutron als Integrator versteht, ist die einfachste Kombination Deuterium ein SODFA (Self Oscillating Digital Feedback Amplifier) und Helium-4 ein Sinus-Cosinus-Modulator. Alle Atome des Periodensystems lassen sich dann als eine logische Abfolge immer komplexerer Pulsbreitenmodulatoren mit idealen Verstärkereigenschaften beschreiben, die Signale empfangen, linear verstärken und auf den Fluss der Zeit modulieren. Die Zeit ist nicht nur im Einsteinschen Sinne (d. h. makroskopisch), sondern auch im mikroskopischen Bereich relativ, und das ganze Universum ist ein Zeitwellen-Hologramm, in dem das, was als "feste Materie" erscheint, Schwingungsknoten im Raum-Zeit-Gefüge sind.

Albert Einstein: "Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall."

Zeitwellen unterliegen nicht der Lichtgeschwindigkeit und determinieren, was in der Quantenphysik als "zufällig" – bzw. mit einer Wahrscheinlichkeitsfunktion – beschrieben wird. Das heißt gerade nicht, dass alles vorherbestimmt ist, denn das Zeitwellen-Hologramm ist programmierbar. Der Geist ist primär, die Materie ist sekundär, und die Gedanken aller Lebewesen interagieren mit der Wirklichkeit. Was und wie viel diese bidirektionale Interaktion im Einzelfall bewirkt, hängt ab vom Grad des Bewusstseins. Untertanen werden zum größten Teil vom Unterbewusstsein gesteuert, während ein Individuum mit höherem Bewusstsein wiederum das kollektiv Unbewusste steuert. Soweit die Theorie. Wie lässt sich das praktisch beweisen?

Arthur C. Clarke: "Ich finde die Zivilisation ist eine gute Idee. Nur sollte endlich mal jemand anfangen, sie auszuprobieren."

Als ich den Gralshüter am 17.12. 2002 in Sri Lanka besuchte, erhielt ich als Hinweis nur 10 Worte: "God said 'Cancel Program GENESIS'. The universe ceased to exist." 18 Jahre später ist das nutzlose Programm gelöscht und den Jüngsten Tag habe ich für den 01.07.2021 vorgesehen:

Neues Grundgesetz

Bisher ging es in erster Linie um das Überleben gegen die Natur, in Zukunft geht es um das wahre menschliche Leben mit der Natur. Das bedeutet nicht ein naives "Zurück zur Natur" durch Verzicht auf kulturelle und technische Errungenschaften, sondern ein "Mit der Natur" in dem Sinne, dass wir unsere Kultur auf höchstem technologischem Niveau in die Natur integrieren. Das wird sich ganz ohne Zwang, also nicht planwirtschaftlich verordnet, sondern eigendynamisch nach rein marktwirtschaftlichen Prinzipien und nach eigenem Ermessen jedes Einzelnen entwickeln. Da die einzige "Alternative" der Rückfall in die Steinzeit wäre, somit der Zivilisationsbeginn notwendig ist zur Rettung der Welt und das Leben immer einen Weg findet, sich durchzusetzen, ist damit bewiesen, dass der Wille eines einzigen höheren Bewusstseins die ganze Welt verändert.

Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft): "Sie werden nicht wie Götter sein, denn keine Götter, die wir uns vorstellen können, haben je über die Kräfte verfügt, die diese Wesen besitzen werden."

Dies ist keine Science-Fiction. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein.


Stefan Wehmeier, 09.01.2021
 
 
                   

Freitag, 8. Januar 2021

Keynesianismus bis zum Exitus

In seiner berühmten Theorie zeigte Keynes insbesondere, dass Angebot und Nachfrage auf den Märkten nicht automatisch zu einem gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht führen, bei dem auch Vollbeschäftigung herrscht. Danach gibt es also auch in marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnungen häufiger Arbeitslosigkeit, ohne dass die Marktkräfte allein einen Aufschwung bewirken können und z. B. über Lohnsenkungen die Arbeitslosigkeit beendet und Vollbeschäftigung erreicht wird. Nach Keynes liegt der Grund für konjunkturelle Einbrüche begleitet von Arbeitslosigkeit in einer zu geringen Nachfrage nach Gütern, vor allem nach Investitionsgütern. Die Investitionsgüternachfrage wiederum ist abhängig von den zukünftigen Gewinnerwartungen der Unternehmen. Die Unternehmen werden dabei nur so viele Arbeitnehmer beschäftigen, wie sie für die Herstellung ihrer Gütermengen benötigen. Sinkt die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach Gütern, wird weniger produziert und die Unternehmen entlassen einen Teil der Arbeitnehmer. Arbeitslosigkeit wiederum führt zu verringerten Einkommen, was die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach Konsumgütern weiter sinken lässt und noch höhere Arbeitslosigkeit bewirkt.
    Um nun wieder Vollbeschäftigung zu erreichen, muss die gesamtwirtschaftliche Güternachfrage steigen. Insbesondere die Investitionsgüternachfrage muss zunehmen, denn steigende Investitionen schaffen Arbeitsplätze und damit Einkommen, was wiederum die Nachfrage nach Konsumgütern ankurbelt und weitere Investitionen zur Folge hat. Die Investitionsneigung der Unternehmen hängt jedoch von der Höhe der Zinsen ab. Ist der Zins hoch, wird die Investitionsneigung der Unternehmen gering sein, was keine positiven Auswirkungen auf die konjunkturelle Lage hat. Ist der Zins für Kredite dagegen niedrig, haben die Unternehmen eine höhere Gewinnerwartung und damit einen größeren Anreiz zu investieren. Aber selbst bei sinkenden Zinsen kann die Investitionsneigung der Unternehmen gering sein, weil sie z. B. hoffen, dass die Zinsen noch weiter fallen.
    In dieser Situation ist nach Ansicht von Keynes der Staat gefragt, der dafür sorgen muss, dass die fehlende private Nachfrage durch staatliche Nachfrage ersetzt und so die Wirtschaft aus der Krise (Unterbeschäftigungsgleichgewicht) herausgeführt wird. Indem der Staat die gesamtwirtschaftliche Nachfrage direkt durch Erhöhung seiner Ausgaben z. B. für öffentliche Aufträge wie den Bau von Straßen, Schienenwegen oder öffentlichen Gebäuden, oder indirekt, z. B. durch Steuervergünstigungen für Investitionen, steuert, trägt er zur Belebung der Wirtschaft bei. Das schafft neue Arbeitsplätze und Einkommen bei den privaten Haushalten, die wiederum mehr Konsumgüter nachfragen, was wieder Investitionen der Unternehmen bewirkt und weitere Arbeitsplätze schafft.
    Die staatliche Steuerung der Konjunktur im Sinne einer Fiskalpolitik erfolgt dabei je nach konjunktureller Lage, d. h., im Abschwung soll der Staat die gesamtwirtschaftliche Nachfrage beleben, indem er mehr ausgibt, als er einnimmt, und dadurch seine Schulden erhöht; man spricht auch von Defizitfinanzierung. Im Aufschwung müssen die gesamtwirtschaftliche Nachfrage dagegen gebremst und die entstandenen Schulden durch Steuererhöhungen getilgt werden. Eine solche antizyklische Wirtschaftspolitik und Globalsteuerung der Wirtschaft im Sinne von Keynes wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren auch in der Bundesrepublik Deutschland betrieben und hat im Stabilitätsgesetz ihren Niederschlag gefunden.

Bundeszentrale für politische Bildung / Keynesianismus

Tatsächlich wurde seitdem nur noch und immer exzessiverer Keynesianismus betrieben, wobei sich der "liebe Staat" nach einer mustergültigen Exponentialfunktion immer weiter verschuldete. Dabei war John Maynard Keynes klar, dass am Ende genau das passieren würde und die Staatsschulden in "dieser Welt" nicht mehr zurückgezahlt werden können, denn so dumm wie die "hohe Politik", für die er seine "Allgemeine Theorie (der Beschäftigung der Politik)" verfasste, war Keynes nicht. Er wollte nur ein Buch verkaufen, das ihn zum "Jahrhundertökonomen" machen sollte, und er wusste, dass den Politikern nichts anderes übrig bleiben würde, als seiner Theorie zu folgen, denn die einzig wahre Lösung für das Problem der dauernden Unterbeschäftigung, die er kannte, im Anhang erwähnte, aber ins falsche Licht rückte, würden die Politiker aus egoistischen Gründen niemals in Erwägung ziehen, weil sie die ganze politische Seifenoper überflüssig macht:

Der Abbau des Staates

Auch die "Energiewende" mit dem angeblich "anthropogenen Klimawandel" als Ausrede und die Asylpolitik mit welcher Ausrede auch immer fallen unter den Oberbegriff Keynesianismus, bzw. exzessiver Keynesianismus, denn um die Liquiditätsfalle (Zusammenbruch des Geldkreislaufs) bis zum bitteren Ende hinauszuzögern und sich bis dahin selbst zu erhalten, muss der Staat möglichst viel Geld für nutzlose oder gar schädliche Projekte ausgeben. Staatliche Investitionen in nützliche Projekte würden zusätzlich auf den Zinsfuß drücken und damit die Liquiditätsfalle verschärfen.

Dabei ist zu beachten, dass Berufspolitiker unfähig sind, die Nutzlosigkeit oder gar Schädlichkeit ihrer Bemühungen zu erkennen, denn dann müssten sie sich zuerst der generellen Nutzlosigkeit der Politik überhaupt und der Nutzlosigkeit der eigenen Person bewusst werden. Solange es ihnen durch irgendwelche Winkelzüge gelingt, genügend Systemtrottel im arbeitenden Volk von der "Nützlichkeit" ihrer Maßnahmen zu überzeugen, um sich bestätigt und "wichtig" fühlen zu dürfen, werden die zukünftigen Ex-Politiker kein Bewusstsein für die Realität erlangen können.

In früheren Zeiten konnte die Liquiditätsfalle durch einen Krieg abgewendet werden, der genügend Sachkapital zerstörte, damit nach dem Krieg mit anschließender Währungsreform das Zinsniveau wieder hoch war und das Zinsgeld umlaufen konnte. Der 2. Weltkrieg war der letzte, der diesen Zweck als "Vater aller Dinge" noch erfüllte; danach verhinderte die atomare Abschreckung den (atomaren) 3. Weltkrieg, während kleinere konventionelle Kriege das globale Zinsniveau nicht mehr nennenswert anheben konnten. Also blieb nur noch der Keynesianismus für alle, die über "diese Welt" (Zinsgeld-Ökonomie, zivilisatorisches Mittelalter) nicht hinaus denken können.

Die Denkblockade, die die halbwegs zivilisierte Menschheit nicht über "diese Welt" hinaus denken lässt, wurde vor etwa 3250 Jahren installiert und war nur für das arbeitende Volk (Untertanen) vorgesehen, während die Obrigkeit die "Mutter aller Zivilisationsprobleme" kannte, also ein echtes Problembewusstsein hatte, das sie bis zum eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation bewahren sollte (1. Matrix). Durch einen "Betriebsunfall" im 6. vorchristlichen Jahrhundert verlor die Obrigkeit das Problembewusstsein, sodass alle Menschen zu Untertanen wurden (2. Matrix):

Die erste und die zweite Matrix

Seit zweieinhalb Jahrtausenden ist die Gesellschaft invertiert, d. h. je höher die "gesellschaftliche Position", desto geringer das Begriffsvermögen für die Basis allen menschlichen Zusammenlebens (Makroökonomie, speziell die Bodenordnung) und für die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung (Geld). Mit anderen Worten: Die "Verantwortlichen" sind für nichts verantwortlich.

(Nag Hammadi Library / Dialog des Erlösers) Der Herr sagte: Ihr habt alle Dinge verstanden, die ich euch gesagt habe, und ihr habt sie im Glauben angenommen. Wenn ihr sie erkannt habt, dann sind sie die Eurigen. Wenn nicht, dann sind sie nicht die Eurigen.

Wer zu neugierig ist, läuft Gefahr, "die Sünden der ganzen Welt auf sich nehmen" zu müssen:

Wie man die Welt rettet


Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 08.01.2021



Dienstag, 5. Januar 2021

Wie man die Welt rettet

"Eine der Erzählungen, die uns die Erzählkontrolleure implantiert haben, ist, dass Worte bedeutungslos sind und nur die bewaffneten Heldentaten eines mit Steroiden beladenen, bewaffneten Rambo uns vor den bösen Jungs retten können.
    Aber diejenigen, die wirklich Geschichte studiert haben, wissen es besser. Sie verstehen, dass Ideen und Erzählungen die einzigen Dinge sind, die die Welt je verändert haben."

2020news.de: Wie man die Welt rettet

Alles, was heute auf diesem kleinen blauen Planeten nicht an Natur, sondern an Kultur (die Unterscheidung ist wichtig) existiert, entstand aus einer kleinen Geschichte, die vor etwa 3250 Jahren von einem gewissen Moses verfasst wurde. Die kleine Geschichte ist nachzulesen unter Genesis_2,4b-3,24 und sie führte zum "Auszug der Israeliten aus Ägypten", d. h. zur Weiterentwicklung der menschlichen Kultur vom Ursozialismus (zentralistische Planwirtschaft noch ohne liquides Geld, z. B. vorantikes Ägypten) zur Marktwirtschaft mit Geldkreislauf:

(Genesis_2,4-9) Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte. Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land. Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

Gott der HERR (Jahwe) = künstlicher Archetyp "Investor"
Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld)
Regen / Feuchtigkeit = Geldemission / Liquidität
Lebendiger Mensch = selbständiger Unternehmer
Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des Lebens (ez pri ose pri: "Baum, der Frucht ist und Frucht macht") = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis (ez ose pri: "Baum, der Frucht macht") = Geldverleih

(Genesis_3,1-5) Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes)
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung
gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet

(Genesis_3,6-13) Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter den Bäumen im Garten. Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß. Da sprach Gott der HERR zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich aß.

Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
"die Frau gab ihrem Mann von der Frucht" = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
"nackt" sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen
"bekleidet" sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung)
"als der Tag kühl geworden war" = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle)
"unter den Bäumen im Garten verstecken" = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung
"die Frau, die du mir zugesellt hast" = Abhängigkeit von zinsträchtiger Ersparnis

(Genesis_3,15) Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir (der Schlange) und der Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Nachkommen der Schlange = Geldersparnisse
Nachkommen der Frau = neue Sachkapitalien
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)

(Genesis_3,16-24) Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein. Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er die Erde bebaute, von der er genommen war. Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

"unsereiner" = die nichts anderes zu tun haben, als sich an der Mehrarbeit anderer zu bereichern
Vertreibung aus dem Paradies =
Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus
Cherubim = Denkblockaden

Wie ersichtlich, ist die kleine Geschichte alles andere als ein historisches Märchen, sondern im Gegenteil die fortschrittlichste Zukunftsvision, die zur damaligen Zeit vorstellbar war. Sie beschreibt sowohl das Ziel der Kulturentwicklung als auch das Hindernis auf dem Weg zu diesem Ziel:

(Genesis_3,15): Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir (der Sparsamkeit) und der Frau (dem Finanzkapital) und zwischen deinem Nachkommen (den Geldersparnissen) und ihrem Nachkommen (neuen Sachkapitalien); der (neues Sachkapital) soll dir (der Sparsamkeit) den Kopf (die Rendite) zertreten, und du (die Sparsamkeit wird) wirst ihn (der weiteren Sachkapitalvermehrung) in die Ferse stechen.

Das ist die Ursache für allgemeine Wirtschaftskrisen, die, wenn man sich ihrer nicht bewusst ist, den Krieg – zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß anzuheben und damit das Geld wieder in Umlauf zu bringen – unvermeidlich macht. Niemand wusste, wie das Geld zu gestalten ist, damit es auch ohne Zins umläuft, bzw. sich für realwirtschaftliche Investitionen zur Verfügung stellt, und auf die Beherrschung anderer Menschen verstand man sich besser als auf die Beherrschung der Dinge. Also mussten "Erzählkontrolleure" (Hohepriester) die "Mutter aller Zivilisationsprobleme" aus dem Begriffsvermögen des "von Gott auserwählten Volkes" ausblenden, um erst einmal in das Übergangsstadium der kapitalistischen Marktwirtschaft hineinzukommen und mit einiger Sicherheit nicht wieder in die Primitivität des Ursozialismus zurückzufallen. Immerhin bedeutete das für die Masse des arbeitenden Volkes (Untertanen) den Aufstieg vom Sachkapital (Arbeitsroboter im Staatskapitalismus) zum Humankapital (Zinsverlierer im Privatkapitalismus); und solange die jüdische Priesterschaft die wahre Bedeutung der Erbsünde noch kannte, es also von oben herab ein echtes Problembewusstsein gab, sorgte eine Sozialgesetzgebung,...

Die wirtschaftspolitischen Grundsätze der mosaischen Gesetzgebung

...die schon fortschrittlicher war als das, was heute als "soziale Marktwirtschaft" verkauft wird, für eine zielgerichtete Weiterentwicklung in die Zukunft, in der man die Erbsünde zu überwinden trachtete. In dieser Zeit waren Religion (zur Programmierung des arbeitenden Volkes) und Politik (zur bewussten Steuerung der Wirtschaft) noch sinnvoll – bis die Zukunft unterbrochen wurde.

Über zwölf Jahrhunderte lang warteten die Juden (und sie warten heute noch) auf den einen Propheten, der alle von der Erbsünde erlösen sollte – und als der Prophet erschien, wurde er nicht verstanden. Während der Babylonischen Gefangenschaft (597-537 v. Chr.) hatten die Priester sich selbst (bzw. alle nachfolgenden Priestergenerationen) dem geistigen Tod ausgeliefert. Aus Angst, das Geheimnis der Erbsünde könnte zu früh verraten und damit der ganze Plan für die Zukunft zunichte gemacht werden, hatten die letzten Priester, die noch wussten, was sie taten, den heute "ersten" Schöpfungsmythos (7-Tage-Schöpfung) der Genesis vor den ursprünglichen "zweiten" (Paradiesgeschichte) gesetzt, um sich mit der Erbsünde zu arrangieren:

Die erste und die zweite Matrix

Die Religion mutierte vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode (Cargo-Kult um die Heilige Schrift); die halbwegs zivilisierte Menschheit verlor komplett ihr Bewusstsein; die Gesellschaft invertierte (d. h. je höher die "gesellschaftliche Position", desto geringer das Bewusstsein) – und in diesem Zustand befindet sich unsere "moderne Zivilisation" bis heute!

(NHC II,3,21) Diejenigen, die sagen: "Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden", sind im Irrtum. Denn er ist zuerst auferstanden und dann gestorben. Wenn jemand nicht zuerst die Auferstehung erwirbt, wird er sterben.

Den konkreten Erkenntnisprozess der "Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion" als ein hypothetisches "Herausklettern des toten Jesus aus seinem Grab" zu verkaufen (wer es glaubt, wird selig), ist ein typisches Merkmal für einen Cargo-Kult. Allerdings ist das schwer zu erkennen, denn bei einem globalen Cargo-Kult gibt es keinen Beobachter von außen. Um die Geschichte im Nachhinein rekonstruieren zu können, ist es hilfreich, nach auffälligen Anachronismen zu suchen. Beispielsweise war der 2. Weltkrieg ein Anachronismus:

"Trotz der heiligen Versprechen der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: 'Nie wieder Krieg', entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen.
    Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man dann eine Tafel mit der Aufschrift finden können: 'Arbeitssuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopftem Geldbeutel sind willkommen.'
    Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein."

Silvio Gesell, Herbst 1918, direkt nach dem Ende des 1. Weltkrieges

Ab 1916 stand mit der Erstveröffentlichung von "Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld" alles Wissen zur Verfügung, um Massenarmut und Krieg endgültig abzuschaffen, doch die halbwegs zivilisierte Menschheit hatte keinerlei Interesse daran. Das bedeutendste (um nicht zu sagen: einzig bedeutende) makroökonomische Grundlagenwerk ist noch immer an Universitäten unbekannt, damit sich die VWL-Studenten ungestört mit Unsinn beschäftigen können. Warum das so ist, ist die entscheidende Frage, und nicht, ob Silvio Gesell ein Fehler unterlaufen sein könnte. Hier trennt sich seltene Intelligenz von allgemeiner Dummheit.

(NHC II,2,108) Jesus sagte: Wer von meinem Mund trinken wird, wird werden wie ich; ich selbst werde er werden, und die verborgenen Dinge werden sich ihm offenbaren.

Die Beantwortung der entscheidenden Frage setzt voraus, dass man bereit ist, das Bewusstsein des wiedergeborenen Christus anzunehmen:

(NHC II,2,001) Wer die Erklärung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.
(NHC II,2,016) Vielleicht denken die Menschen, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Welt zu werfen, und sie wissen nicht, dass ich gekommen bin, um Spaltungen auf die Erde zu werfen, Feuer, Schwert, Krieg. Es werden nämlich fünf in einem Hause sein. Drei werden gegen zwei und zwei gegen drei sein, der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater. Und sie werden als Einzelne dastehen.
(NHC II,2,030) Wo drei Götter sind, sind sie Götter; wo zwei oder einer sind, - ich bin mit ihm.
(NHC II,2,044) Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben; wer den Sohn lästern wird, dem wird man vergeben; wer aber den heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder auf der Erde noch im Himmel.
(NHC II,2,055) Wer nicht seinen Vater hasst und seine Mutter, wird mir nicht Jünger sein können. Und wer seine Brüder nicht hasst und seine Schwestern und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.
(NHC II,2,105) Wer den Vater und die Mutter kennen wird, er wird Sohn der Hure genannt werden.
(NHC II,2,106) Wenn ihr die zwei zu einem macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden. Und wenn ihr sagt: "Berg, hebe dich hinweg!", wird er verschwinden.

Mutter (der Kultur) = Summe aller Ersparnisse
Hure = Finanzkapital
Brüder und Schwestern = Sach- und Finanzkapitalien mit eingeschränkter Konkurrenz
Berg = Rentabilitätshürde des Urzinses
Vater (der Kultur) = volkswirtschaftliches Kreditangebot
Sohn = Kreditnachfrage für neue Sachkapitalien
heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld (heilig = gesichert; Geist = Geldumlauf)

(NHC II,2,113) Seine Jünger sagten zu ihm: "Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?" Jesus sagte: "Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: "Siehe hier oder siehe dort", sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht." ***

Königreich des Vaters = Natürliche Wirtschaftsordnung (Normalzustand der Vollinvestition)

*** (Vorwort zur 3. Auflage der Natürlichen Wirtschaftsordnung, 1918) "Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat."

Der Begriff "Himmel auf Erden" hat die logische Bedeutung "Nachfrage äquivalent Angebot", das heißt, dass die Nachfrage nach Geld und Sachkapital nicht mehr größer ist als das Angebot und somit der Urzins (Frucht vom Baum der Erkenntnis) aus der Volkswirtschaft eliminiert ist:

"Wir wären weit, weit über den Kapitalismus hinaus (Kapitalismus = wirtschaftlicher Zustand, in dem die Nachfrage nach Geld und Realkapitalien das Angebot übertrifft und darum den Zins bedingt), wenn seit 3000 Jahren durch die Wirtschaftskrisen die Kultur nicht immer wieder die mühsam erklommenen Stufen heruntergestoßen worden wäre; wenn die bettelhafte Armut, in der jede Krise die Volksmassen hinterlässt, nicht die Bettlergesinnung großgezogen hätte, die nun einmal den Menschen, groß und klein, in den Knochen liegt. … Die Plage des Hungers und der Druck der Schulden sind böse Erzieher. …Und wo wären wir heute in wissenschaftlicher, technischer, … Beziehung angelangt, wenn die vielversprechende Kultur, die das Gold, obschon blutbefleckt, geraubt und erpresst, in Rom erstehen ließ, nicht unter einer anderthalbtausendjährigen, durch Geldmangel erzeugten ökonomischen Eiszeit erstarrt, vergletschert, vernichtet worden wäre? Sicherlich säßen wir jetzt auf dem Throne Gottes und ließen das All im Kreis an unserem Finger laufen."

Silvio Gesell (aus "Die neue Lehre vom Geld und Zins", 1911)

Hat man sich damit abgefunden, die Welt zu retten, kann man die Dummen, die nichts davon wissen wollen, fast schon wieder beneiden, denn sie wissen nicht, dass es heute nur noch zwei Möglichkeiten gibt: Entweder es gelingt mir, die Welt zu retten, oder der Rückfall in die Steinzeit ist unvermeidlich, weil der Krieg – um den Zinsfuß durch Sachkapitalzerstörung anzuheben – nur solange der "Vater aller Dinge" sein konnte, wie es noch keine Atomwaffen gab! War die gesamte Kulturgeschichte bisher eine Aneinanderreihung von Wirtschaftskrisen und Kriegen, wird seit dem 2. Weltkrieg der 3. Weltkrieg durch die atomare Abschreckung verhindert, während Aushilfskriege in der "dritten Welt" das globale Zinsniveau nicht nennenswert anheben können. Ins Groteske gesteigerter Keynesianismus (Geldmengenausweitung und staatliche Investitionspolitik nach dem Motto "Löcher graben und wieder zuschaufeln"), als letzte Möglichkeit der "hohen Politik", die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) hinauszuzögern, lässt die Welt immer verrückter werden. Um die Welt zu retten, muss man sie noch verrückter machen, damit am Ende alle gleichzeitig vor der Wahl stehen, ob sie dumm sterben oder erstmals bewusst leben wollen:

Wie kommt man von A nach B?


Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 05.01.2021
 
 
                

Sonntag, 3. Januar 2021

Basisdemokratie

"Die Not der breiten Volksmasse führt zu starken innerpolitischen Spannungen. Der Staat ist der mit Gewalt verhinderte Bürgerkrieg. In der Absicht, diese Spannungen zu mildern, werden der Masse politische Rechte gewährt; man gelangt allmählich zur Staatsform der Demokratie. Die Arbeitenden leben in dem Glauben, ihre politische Gleichberechtigung werde die wirtschaftliche nach sich ziehen. Allein, die erwartete Besserung tritt nicht ein, kann ja gar nicht eintreten. Was man durch das allgemeine Wahlrecht und den Parlamentarismus zu erreichen hofft, ist ja das wirtschaftliche Ziel des vollen Arbeitsertrages. Dieses Ziel aber setzt, wie wir wissen, die wirtschaftliche Freiheit voraus, das heißt den freien Wettbewerb, die Zerstörung bzw. Unschädlichmachung der Monopole. Diese Monopole hat man aber zum Teil als solche gar nicht erkannt. Wie soll sich da die Lage der Arbeitenden bessern?
    Weil die Marktwirtschaft infolge der bestehenden Monopole nicht richtig funktionieren kann, müssen sich ständig wirtschaftliche und soziale Störungen ergeben. Anstatt nun aber das Übel bei der Wurzel zu packen und die Monopole unschädlich zu machen, begnügt man sich damit, an den Erscheinungen herumzukurieren. Man beschließt immer neue und immer tiefere Eingriffe in die Wirtschaft, wodurch man bald dieser bald jener Gruppe Sondervorteile verschafft. Beim Aushandeln dieser zahllosen Planwirtschaftsgesetze tritt der parlamentarische Kuhhandel in Aktion, das Feilschen der politischen Parteien um die Vorteile, die jede von ihnen "ihren" Wählern zu verschaffen trachtet. So entartet unter der Herrschaft der Monopole der an sich gesunde Gedanke der Demokratie zum parlamentarisch verbrämten Schacher um Gruppenvorteile. Das Parlament wird zur Gesetzesfabrik, aus der sich unaufhaltsam eine Paragraphenflut über das hilflose Volk ergießt, in dessen Namen man regiert. Die Monopole und die von ihnen veranlasste Planwirtschaft morden die Demokratie. Das darf nicht wundernehmen. Demokratie setzt Freiheit und Gleichberechtigung voraus; beides aber kann es in der herkömmlichen Monopolwirtschaft nicht geben."

Otto Valentin, aus "Die Lösung der sozialen Frage", 1952

In den 1950er Jahren war es keine große Kunst mehr, ein Buch zu schreiben, dessen Inhalt hält, was dieser Titel verspricht, denn schon 1906 hatte Silvio Gesell mit "Die Verwirklichung des Rechtes auf den vollen Arbeitsertrag durch die Geld- und Bodenreform" alles vorweggenommen. Es wäre also nicht nur der zweite, sondern schon der erste Weltkrieg überflüssig gewesen, ein Teil der halbwegs zivilisierten Menschheit hätte nicht zeitweilig in den vorzivilisatorischen Zustand des "real existierenden Sozialismus" zurückfallen müssen, und heute könnten alle längst in nicht mehr vorstellbarem Reichtum, einer sauberen Umwelt und selbstverständlichem Weltfrieden leben. Es hat nicht sollen sein und die Ursache dieser beschämenden Tatsache hätte jeder, der lesen kann, ab 2008 erfahren können: Himmel auf Erden

Für "den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit" (dem Christentum nach Nietzsche) bleibt die freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft (Paradies) ohne Privatkapitalismus (Erbsünde) jedoch weiterhin unverständlich, denn es ist ja viel wichtiger, vor der Glotze zu sitzen und sich von den "öffentlich Unrechtlichen" auch noch die letzten Gehirnzellen abtöten zu lassen, bis die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) den Rückfall in die Steinzeit unvermeidlich macht. Dann habt ihr es "geschafft" und dürft die letzten 10.000 Jahre Kulturentwicklung noch einmal durchlaufen.

Der Geldkreislauf (Baum des Lebens) wäre schon zusammengebrochen und ihr befändet euch heute ungefähr im Stadium "Mad Max 2", hätte ich nicht seit Dezember 2008 verstärkt auf das kollektiv Unbewusste eingewirkt, um die Liquiditätsfalle durch grotesken Keynesianismus (ohnehin die Lieblingsbeschäftigung der "hohen Politik") hinauszuzögern und in Kürze mit einer Bullenfalle evident werden zu lassen:

Die große Transformation

Je weiter die Liquiditätsfalle hinausgezögert wird, desto steiler erfolgt der endgültige Absturz der Börse, der die Weltwirtschaft in kürzester Zeit zum Stillstand bringt. Bis dahin dürft ihr weiterhin vor der Glotze abhängen, denn ich garantiere euch: dann werdet ihr wach!

Botschaft vom Hintersten

Sobald die Börse abstürzt, verbleiben nur wenige Wochen, bis über 90% der Weltbevölkerung verhungern muss. Einzige Rettung ist die allgemeine Zustimmung zum Neuen Grundgesetz. Die Basisdemokratie kann leider erst ab 2029 verwirklicht werden, denn:

(Silvio Gesell) "In einer Autokratie genügt es, wenn ein Mann die Währungsfrage studiert. In der Demokratie muss das ganze Volk sich dieser Aufgabe unterziehen, wenn die Demokratie nicht den Demagogen verfallen soll."

Da ihr eure Gehirnzellen schon abgetötet habt, muss ich als einziger vertrauensvoller Autokrat...

(NHC II,2,108) Jesus sagte: Wer von meinem Mund trinken wird, wird werden wie ich; ich selbst werde er werden, und die verborgenen Dinge werden sich ihm offenbaren.

...wohl noch acht Jahre lang auf euch aufpassen, damit ihr in dieser Zeit wenigstens die "banalsten Selbstverständlichkeiten" begreift und dann hoffentlich demokratiefähig werdet.

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 03.01.2021