Freitag, 23. Juni 2017

Innerhalb und ausserhalb von Cargo-Kulten


Der Kult hat seine Wurzeln in der Begegnung von Melanesiern und Europäern, die neuartiges und "wunderbares" Frachtgut (englisch cargo) in ehemals isolierte melanesische Kulturen brachten, und ist als Reaktion auf die teilweise radikalen sozialen Veränderungen durch Missionierung und Kolonialherrschaft zu betrachten. Beobachtet und dokumentiert wurde das Auftreten erstmals Ende des 19. Jahrhunderts. Besonders während des Zweiten Weltkriegs und danach erfuhr dieses Phänomen eine starke Verbreitung in Neuguinea. ... 
    Das Kriegsmaterial, das während des Zweiten Weltkrieges massenhaft von der US-Armee auf diese Inseln abgeworfen wurde (Fertigkleidung, Konservennahrung, Zelte, Waffen und andere Ware), brachte drastische Änderungen des Lebensstils der Inselbewohner mit sich: Sowohl die Soldaten als auch die Einheimischen, die sie beherbergten, wurden mit Materialmengen regelrecht überschüttet. Oft wurden dafür eigene Wohnstätten und Nahrungsvorräte vernichtet und Landepisten und Flugplätze im Dschungel für die erwarteten Frachtflugzeuge gerodet. ... 
    Mit dem Kriegsende wurden die Flughäfen verlassen und kein neues "Cargo" wurde mehr abgeworfen. Darum bemüht, weiter Cargo per Fallschirm oder Landung zu Wasser zu erhalten, imitierten Kultanhänger die Praxis, die sie bei den Soldaten, Seeleuten und Fliegern gesehen hatten. Sie schnitzten Kopfhörer aus Holz und trugen sie, als würden sie im Flughafentower sitzen. Sie positionierten sich auf den Landebahnen und imitierten die wellenartigen Landungssignale. Sie entzündeten Signalfeuer und -fackeln an den Landebahnen und Leuchttürmen. 
    Die Kultausübenden nahmen an, die Ausländer verfügten über einen besonderen Kontakt zu den Ahnen, die ihnen als die einzigen Wesen mit der Macht erschienen, solche Reichtümer auszuschütten. Die Nachahmung der Ausländer verband sich mit der Hoffnung, auch den Einheimischen möge ein solcher Brückenschlag gelingen. In einer Art der sympathetischen Magie bauten sie zum Beispiel Flugzeugmodelle in Originalgröße aus Stroh oder schufen Anlagen, die den militärischen Landebahnen nachempfunden waren, in der Hoffnung, neue Flugzeuge anzuziehen.
 
Manche mögen sich über die Melanesier lustig machen – und sind wenig erfreut, wenn man sich über sie lustig macht, denn die ganze halbwegs zivilisierte Menschheit befindet sich ebenfalls in einem Cargo-Kult. Allerdings ist das schwer zu erkennen, denn bei einem globalen Cargo-Kult gibt es keinen Beobachter von außen. Ich selbst wurde im Jahr 2007 zu einem äußeren Beobachter, und wenn Jesus von Nazareth im Jahr 33 gekreuzigt wurde (dass in der Zwischenzeit die Cargo-Kult-Bewohner nicht einmal die Jahre richtig zählen konnten, soll hier nicht interessieren), war der Cargo-Kult über 1974 Jahre nicht als ein solcher zu erkennen. Das unter Genesis_2,4b-3,24 überlieferte Cargo des Kultes ist mit ca. 3250 Jahren noch deutlich älter, und über einen Zeitraum von etwa 500 Jahren hatte es schon vor Jesus keinen äußeren Beobachter mehr gegeben:
 
(NHC II,3,21) Diejenigen, die sagen: "Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden", sind im Irrtum. Denn er ist zuerst auferstanden und dann gestorben. Wenn jemand nicht zuerst die Auferstehung erwirbt, wird er sterben.
 
Ein Cargo-Kult ist durch viele Verwechslungen und naive Fehlinterpretationen gekennzeichnet. Die originale Heilige Schrift des Urchristentums (Gnosis = Kenntnis) stellt richtig, dass die reale Auferstehung ein Erkenntnisprozess zur Überwindung des geistigen Todes und sicher nicht ein Herausklettern aus dem Grab zur hypothetischen Überwindung des biologischen Todes ist. Der geistige Tod ist in diesem Fall die Rückbindung auf den künstlichen Archetyp Jahwe, die darin besteht, die im Folgenden aufgeführten Metaphern auf der linken Seite mit allem anderen (vermeintlicher "Unsinn" mit eingeschlossen) in Verbindung zu bringen, als ihren jeweils richtigen Bedeutungen auf der rechten Seite:
 
Genesis_2,4-9: 
Gott der HERR (Jahwe) = künstlicher Archetyp "Investor" 
Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld) 
Regen / Feuchtigkeit = Geldemission / Liquidität 
Lebendiger Mensch = selbständiger Unternehmer 
Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft 
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen 
Baum des Lebens (ez pri ose pri: "Baum, der Frucht ist und Frucht macht") = Geldkreislauf 
Baum der Erkenntnis (ez ose pri: "Baum, der Frucht macht") = Geldverleih 
Genesis_3,1-5: 
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes) 
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch 
Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch 
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer) 
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine) 
Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung 
gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet 
Genesis_3,6-13: 
Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz) 
"die Frau gab ihrem Mann von der Frucht" = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital 
"nackt" sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen 
"bekleidet" sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung) 
"als der Tag kühl geworden war" = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle) 
"unter den Bäumen im Garten verstecken" = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung 
"die Frau, die du mir zugesellt hast" = Abhängigkeit von zinsträchtiger Ersparnis 
Genesis_3,15: 
Nachkommen der Schlange / der Frau = Geldersparnisse / neue Sachkapitalien 
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite) 
Genesis_3,22-24: 
"unsereiner" = die nichts anderes zu tun haben, als sich an der Mehrarbeit anderer zu bereichern 
Vertreibung aus dem Paradies = 
Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus 
Cherubim = Denkblockaden 

Das Geld ist die unbedingte Voraussetzung für eine entwickelte Arbeitsteilung, die den Menschen über den Tierzustand erhob. Solange das Geld (Goldgeld ist immer Zinsgeld) aber noch fehlerhaft war (und darum bis heute fehlerhaft ist) und niemand wusste, wie die daraus resultierende, systemische Ungerechtigkeit der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz zu überwinden ist, musste diese "Mutter aller Zivilisationsprobleme" aus dem Begriffsvermögen des arbeitenden Volkes aktiv ausgeblendet werden. Ohne die Rückbindung auf den künstlichen Archetyp Jahwe hätte sich die halbwegs zivilisierte Menschheit gar nicht erst auf die Geldbenutzung eingelassen oder sie schon frühzeitig wieder aufgegeben. Heute steht das Wissen längst zur Verfügung, aber die Bewohner des Cargo-Kultes (geistig Tote) sind unfähig, die Natürliche Wirtschaftsordnung (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft) zu verstehen, was zu auffälligen Anachronismen führt. Beispielsweise war der 2. Weltkrieg ein Anachronismus:
 
(Silvio Gesell, direkt nach dem Ende des 1. Weltkrieges) "Trotz der heiligen Versprechen der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: 'Nie wieder Krieg', entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muss ich sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, dass es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen. 
    Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik lässt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man dann eine Tafel mit der Aufschrift finden können: 'Arbeitssuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopftem Geldbeutel sind willkommen.' 
    Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein."
 
Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld (Silvio Gesell, 1916) führt die ganze "moderne" universitäre Volkswirtschaftslehre und die ganze "hohe Politik" ad absurdum, obwohl – oder gerade weil – sie "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht." Für die Bewohner eines Cargo-Kultes, die die Marktwirtschaft für einen "Obstgarten" halten, bleibt der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation jedoch unverständlich.
 
Natürlich ist es über die Maßen peinlich, dass Moses vor 3250 Jahren offensichtlich schon mehr von Makroökonomie verstand als alle studierten "Wirtschaftsexperten", die bis heute glauben, dass leistungslose Kapitaleinkommen auf "Apfelbäumchen" wachsen und nicht durch die Mehrarbeit anderer. Viele wollen daher zunächst das Offensichtliche leugnen, was aber nur noch peinlicher wird. Denn mit der Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung ist die halbwegs zivilisierte Menschheit nicht erst seit einem Jahrhundert im Rückstand, sondern schon seit fast zwei ganzen Jahrtausenden! So wie die Melanesier Flugzeugmodelle in Originalgröße aus Stroh nachbauten, wurden die vier biblischen Evangelien gefälscht. Wären nicht im Jahr 1945 durch einen glücklichen Zufall die Heiligen Schriften von Nag Hammadi gefunden worden, die im Nachhinein betrachtet als der wertvollste archäologische Fund aller Zeiten anzusehen sind, hätte niemand mehr von der Erkenntnis des Jesus von Nazareth erfahren: 

(NHC II,2,016) Vielleicht denken die Menschen, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Welt zu werfen, und sie wissen nicht, dass ich gekommen bin, um Spaltungen auf die Erde zu werfen, Feuer, Schwert, Krieg. Es werden nämlich fünf in einem Hause sein. Drei werden gegen zwei und zwei gegen drei sein, der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater. Und sie werden als Einzelne dastehen. 
(Matthäus 10,34-35) Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. 
(NHC II,2,030) Wo drei Götter sind, sind sie Götter; wo zwei oder einer sind, - ich bin mit ihm. 
(Matthäus 18,20) Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. 
(NHC II,2,044) Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben; wer den Sohn lästern wird, dem wird man vergeben; wer aber den heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder auf der Erde noch im Himmel. 
(Lukas 12,10) Und wer ein Wort gegen den Menschensohn sagt, dem soll es vergeben werden; wer aber den heiligen Geist lästert, dem soll es nicht vergeben werden. 
(NHC II,2,055) Wer nicht seinen Vater hasst und seine Mutter, wird mir nicht Jünger sein können. Und wer seine Brüder nicht hasst und seine Schwestern und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein. 
(Matthäus 10,37-38) Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert. 
(NHC II,2,105) Wer den Vater und die Mutter kennen wird, er wird Sohn der Hure genannt werden. 
(unwissenschaftliche Übersetzung / "moderne" theologische Interpretation von NHC II,2,105) Wer den Vater und die Mutter kennt, kann der Sohn einer Hure genannt werden? 
(NHC II,2,106) Wenn ihr die zwei zu einem macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden. Und wenn ihr sagt: "Berg, hebe dich hinweg!", wird er verschwinden. 
(Matthäus 18,19) Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. (Matthäus 17,20) Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.
 
Mutter (der Kultur) = Summe aller Ersparnisse 
Hure = Finanzkapital 
Brüder und Schwestern = Sach- und Finanzkapitalien mit eingeschränkter Konkurrenz 
Berg = Rentabilitätshürde des Urzinses 
Vater (der Kultur) = volkswirtschaftliches Kreditangebot 
Sohn = Kreditnachfrage für neue Sachkapitalien 
heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld (heilig = gesichert; Geist = Geldumlauf) 

(NHC II,2,113) Seine Jünger sagten zu ihm: "Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?" Jesus sagte: "Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: "Siehe hier oder siehe dort", sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht." ***
 
Königreich des Vaters = Natürliche Wirtschaftsordnung
 
*** (Silvio Gesell, Vorwort zur 3. Auflage der NWO, 1918) "Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat." 

Genau genommen ist der Cargo-Kult des Katholizismus (stellvertretend für alles, was sich heute "christlich" nennt) sogar ein Cargo-Kult innerhalb eines Cargo-Kultes. Der äußere Cargo-Kult entstand um die jüdische Thora (die fünf Bücher Mose im alten Testament) und der innere Cargo-Kult entstand um die "Bildzeitung der Antike" (die vier biblischen Evangelien im neuen Testament). Das ist an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten, sodass sich die "heilige katholische Kirche" bis heute weigert, das Offensichtliche zur Kenntnis zu nehmen. Allein dafür mussten mittlerweile über 90 Millionen Kinder verhungern:
 
Aber die schlimmste Verbrecherorganisation der Welt ist für nichts verantwortlich zu machen. Die mittlerweile hochgradig Geisteskranken, die sich als "Geistliche" bezeichnen, befinden sich so tief innerhalb des Cargo-Kultes, dass sie mit Sicherheit vollkommen unzurechnungsfähig sind.
 
Die Konfrontation mit den vom traditionellen Leben so unterschiedlichen europäischen Gütern führte oft zu einem Zusammenbruch des ganzen Wertesystems der indigenen Völker und zu einer Neuformung der sozialen Strukturen, in der Hoffnung, das Paradies und die Erlösung im Diesseits zu erreichen. 
    Die westlichen Menschen führten aus, Reichtum entstehe aus Arbeit und komme auf die Inseln, wenn die Bewohner nur hart genug arbeiteten. Die Kultausübenden beobachteten jedoch, dass die Inselbewohner in den Missionen und den Lagern die härteste Arbeit erledigen mussten, aber den geringsten Teil der Waren erhielten. Westliche Versuche, den Cargo-Kult zu untergraben, indem Führern die Produktion der Güter in Fabriken vorgeführt wurde, scheiterten aus denselben Gründen, da auch hier klar zu erkennen war, dass die Oberschicht der Gesellschaft keineswegs identisch mit den hart Arbeitenden in den Fabriken war. 

Dieses Verhalten der Führer des melanesischen Cargo-Kultes ist besonders interessant, da sich auch die Zinsgewinner des zivilisatorischen Mittelalters nicht vorstellen können, mit eigener Arbeit reich zu werden. Die Natürliche Wirtschaftsordnung, die beim heutigen Stand der Technik die globale Vollbeschäftigung innerhalb weniger Jahre ermöglicht und in Zukunft allgemeinen Wohlstand, eine saubere Umwelt und den Weltfrieden bei einem Höchstmaß an persönlicher Freiheit garantiert, wird von den Bewohnern des globalen Cargo-Kultes rein gefühlsmäßig abgelehnt, weil sie die Bereicherung auf Kosten der Mehrarbeit anderer unmöglich macht.
 
(NHC II,2,108) Jesus sagte: "Wer von meinem Mund trinken wird, wird werden wie ich; ich selbst werde er werden, und die verborgenen Dinge werden sich ihm offenbaren."
 
Die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung bleibt also an mir hängen, und zurzeit bin ich auch der Einzige, der eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform praktisch durchführen kann. Die politische Seifenoper würde nur eine Katastrophe in der Katastrophe auslösen,...
 
...denn die "hohe Politik" ist das, was die Natürliche Wirtschaftsordnung überflüssig macht:
 
Was ich nicht kann, ist, den Cargo-Kult allein auflösen. Ich kann jedem nur die Tür zeigen,...
 
...und durchgehen muss jeder selbst.  


Kommentare:

  1. Deine Entscheidung! Du kannst die Tür auch wieder zumachen und so tun als ob alles in Ordnung ist...

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    1. Neo: "Ich kann nicht mehr zurück, oder?"
      Morpheus: "Nein. Wenn Du es könntest, würdest du es wollen?"

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    2. Cypher wollte es. Ohne diese Figur wäre die Geschichte nicht bis zum Ende weitergegangen.

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  2. Der Herr sagte: Ihr habt die Dinge verstanden, die ich euch gesagt habe,... Wenn ihr sie erkannt habt, dann sind sie [die Eurigen]. Wenn nicht, dann sind sie nicht die Eurigen.

    Ob authentisch oder nicht, drückt das meine eigene Erfahrung aus: Ab einem bestimmten Erkenntnisstand kann man nicht mehr zurück. Und manchmal, in Zeiten allzu drückender Einsamkeit, verfluche ich den 08. März 2013, den Tag, an dem die Widmung auf Seite 6 des "Himmel(s)auf Erden" geschrieben wurde (an welchem Zeitpunkt ich zum ersten Mal auf diese Erkenntnisse gestossen bin, weiß ich nicht mehr) und wäre versucht, in das saftige Steak zu beissen, sofern es möglich wäre, dass ein Agent Smith es mir vor die Nase hält. Mit diesen Untertanen jedenfalls ist momentan kein Königreich zu machen. Zumindest nicht das des Vaters. Bleibt nur die Hoffnung, dass noch genügend Untertanen rechtzeitig mit durch die Tür kommen.
    Ich traue ihnen allerdings auch zu, sich lieber die Birne wegbrutzeln zu lassen oder den Rückfall in eine Art Steinzeit akzeptabler zu finden als vom Cargo zu lassen.

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