Donnerstag, 1. Juni 2017

Herrscher und Beherrschte


In der afrikanischen Linie (Homininae) kam es zur Entstehung von Gorillas, Schimpansen und Menschen. Die Linie zu den Gorillas zweigte als erste ab – der mutmaßliche Gorilla-Vorfahr Chororapithecus wurde auf rund 10 Millionen Jahre datiert. Der Zeitpunkt der Trennung von Menschen und Schimpansen wird auf ein Alter von rund 6 Millionen Jahren geschätzt. Der Mensch und seine unmittelbaren Vorfahren werden dabei in der Gruppe der Hominini zusammengefasst. Die Bezeichnung "Hominiden" für diese Gruppe stammt noch aus der Zeit, als Mensch und Menschenaffen in zwei unterschiedlichen Familien geführt wurden. Heute wird dieser Begriff auch für die Menschenaffen im allgemeinen Sinn verwendet. Zu den ältesten möglichen Vertretern der Hominini zählen Sahelanthropus tchadensis und Orrorin tugenensis, die auf ein Alter von 7 bis 6 Millionen Jahre datiert wurden. Die ältesten als zumindest enge Verwandte der Menschenvorfahren interpretierten Funde stammen aus dem frühen Pliozän (4,4 bis 4 Millionen Jahre). Hierzu gehören insbesondere die Arten der Gattung Australopithecus. Vor rund 2,5 bis 2 Millionen Jahren entwickelte sich schließlich die Gattung Homo, deren einziger Überlebender der anatomisch moderne Mensch (Homo sapiens) ist.
 
Bei allen Säugetieren besteht das Sexualverhalten aus einer Abfolge von Aktionen und Reaktionen der Sexualpartner, die sich jeweils sehr spezifisch gegenseitig verstärken. Das bedeutet, dass unter anderem das Sexualverhalten dieser Tiere nicht "instinktiv" ist, das heißt, nicht ausschließlich aus ihnen selbst heraus bestimmt. Vielmehr ist das Sexualverhalten dieser Tiere – und insbesondere der Menschenaffen – in hohem Maß von Übung und Erfahrung abhängig. Menschen ist die Fähigkeit zu bestimmten grundlegenden sexuellen Reaktionen angeboren, sie sind aber nicht spezifisch auf Paarung "programmiert". Sie sind daher fast ganz auf Beobachtung und Erfahrung angewiesen. Ihr Sexualverhalten ist außerordentlich variabel. Während Emotionen wie Angst und Furcht sowie Traurigkeit und Melancholie heute bereits durch pharmazeutische Therapien beeinflusst werden können, sind die neurobiologischen und physiologischen Grundlagen der Emotion Liebe noch weitgehend unverstanden.
 
Wenn die Entwicklung der Arten und insbesondere die des Menschen durch zufällige Mutation und notwendige Selektion passiert – warum werden dann erstens keine so genannten Missing Links gefunden, die bei zufälliger Mutation gegenüber den "fertigen" Arten überwiegen müssten, und wozu ist dann zweitens die "umständliche" zweigeschlechtliche Fortpflanzung überhaupt gut? Plausible Erklärungen zum ersten Teil der Frage gab es bisher keine, und alle bisherigen Erklärungen zum zweiten Teil der Frage sind unzureichend. Plausibel wird die Entwicklung der Arten und das Leben bekommt einen Sinn, wenn man zwei "Axiome des Lebens" postuliert:
 
Axiom_1: Eizellen sind Wünsche und Samen sind Ideen. 
Axiom_2: Die Wiedergeburt ist eine Tatsache.
 
Auch wenn der Funktionsmechanismus noch unerforscht ist, spricht aus naturwissenschaftlicher Sicht erst einmal nichts dagegen, dass die Lebensumstände bis hin zu den Gedanken der Eltern bei der Zeugung ihrer Nachkommen sowohl deren Charaktereigenschaften als auch deren körperliche Merkmale zumindest mitbestimmen oder sogar in erster Linie bestimmen. Und wenn das so ist, ist erstens anzunehmen, dass schon die Urmenschen aus langer Erfahrung gelernt hatten, wie sie im Unterschied zu den Tieren die Eigenschaften ihrer Nachkommen nicht nur instinktiv, sondern bewusst "in die Zukunft denken" konnten, und zweitens ist davon auszugehen, dass dieses Urwissen in den letzten Jahrtausenden durch das Aufkommen der Religionen und insbesondere durch das bis heute die ganze Menschheit versklavende "Programm Genesis" unterdrückt wurde, bis es beim "modernen" Menschen fast ganz in Vergessenheit geriet:
 
Ist ein erforschbarer Funktionsmechanismus hinter dem ersten Axiom durchaus vorstellbar, scheint das Konzept der Wiedergeburt mit unseren noch begrenzten naturwissenschaftlichen Kenntnissen kaum beweisbar und eher eine Glaubensfrage zu sein. Dabei fällt auf, dass in östlichen Traditionen (Hinduismus mit vielen Göttern / Buddhismus ohne Gott) die Wiedergeburt als selbstverständlich gilt (wobei sie je nach Glaubenstradition unterschiedlich bewertet wird), während in den drei Cargo-Kulten Judentum, Katholizismus und Islam (basierend auf dem Programm Genesis mit dem einen Gott Jahwe) die Wiedergeburt in der Regel geleugnet wird:
 
Gerade weil die Wiedergeburt für die Allgemeinheit in den drei Cargo-Kulten geleugnet wird, liefert das Programm Genesis den eindeutigen Beweis für die Wiedergeburt in einem Einzelfall, ohne den Rahmen des gegenwärtigen naturwissenschaftlichen Weltbildes verlassen zu müssen:
 
Ich bin sowohl der wiedergeborene Moses als auch der wiedergeborene Jesus, einfach dadurch, dass Jesus die zu seiner Zeit in Vergessenheit geratene Bedeutung der ursprünglich von Moses verfassten Genesis wiedererkannte und damit dessen Bewusstsein wiedererlangte, dann selbst ein höheres Bewusstsein entwickelte, indem er als erster Denker in der bekannten Geschichte die einzige Lösung für die Befreiung des Paradieses (Marktwirtschaft) vom parasitären Gegenprinzip der Erbsünde (Privatkapitalismus) herausfand, die Erlösung von der Erbsünde mit genialen Gleichnissen überlieferte, und ich im Jahr 2007 als erster das 1945 wiedergefundene Thomas-Evangelium entschlüsselte und damit das höhere Bewusstsein von Jesus wiedererlangte,...
 
(NHC II,2,108) Jesus sagte: "Wer von meinem Mund trinken wird, wird werden wie ich; ich selbst werde er werden, und die verborgenen Dinge werden sich ihm offenbaren."
 
...auch wenn die ganze Angelegenheit aus heutiger Sicht "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht" (Zitat: Silvio Gesell, Vorwort zur 5. Auflage der NWO, 1921). Für die Identität einer Person kommt es eben nicht darauf an, was im Personalausweis steht, sondern mit welchen Augen der bewusste – d. h.: aus dem geistigen Tod der Religion auferstandene – Mensch die Welt betrachtet, in der er lebt.
 
Weil Moses zu seiner Zeit (Wissen ist Macht) und Jesus zu seiner Zeit (Nicht von dieser Welt) jeweils über das höchste Bewusstsein auf diesem Planeten verfügten, sich dadurch von allen anderen unterschieden und die Religion (Rückbindung auf den künstlichen Archetyp Jahwe) sowohl das Wissen des Moses als auch das erweiterte Wissen von Jesus bis heute aus dem Begriffsvermögen der ganzen halbwegs zivilisierten Menschheit ausgeblendet hat, ist in meinem Fall der Beweis für die Wiedergeburt besonders einfach. Die Übernahme (Selbstaneignung) einer Identität lässt sich als eine Art "persönliche Patentanmeldung" auffassen, bei der man das, was diese Identität kennzeichnet, für sich beansprucht und nach außen hin vertritt. Im Unterschied zu einer gewöhnlichen Patentanmeldung wird eine Identität aber nicht erfunden, sondern gefunden. Milliarden religiös Verblendete glauben bis heute an eine im Nachhinein erfundene Identität von Jesus; die wahre Identität findet nur, wer eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform (als die unbedingte Voraussetzung für allgemeinen Wohlstand auf höchstem technologischem Niveau bei einem Höchstmaß an individueller Freiheit, eine saubere Umwelt und den Weltfrieden) praktisch durchführen kann, ohne dabei eine Katastrophe in der Katastrophe auszulösen:
 
Mit dem Wissen, dass die Arbeitsteilung den Menschen über den Tierzustand erhob, und der Selbstaneignung einer weiteren Identität, die erfunden scheint, aber von mir gefunden wurde,...
 
...kann ich die keinesfalls zufällige Entwicklung des Menschen schlüssig erklären: Die frühen Abweichler, die nur an sich dachten, sich kaum Gedanken über die Arbeitsteilung machten und keine großen Ideen für die Zukunft entwickelten, sind heute als Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen im Zoo zu bewundern. Also hatte ich wohl stets die besseren Ideen, bis mir eines Tages vor vielleicht 2,5 Millionen Jahren die großartige Idee kam – und damit wurde ich gleichzeitig zum ersten Menschen mit Bewusstsein –, dass man nicht nur überhaupt (nachrangig), sondern vorrangig über eine bessere Arbeitsteilung nachzudenken hat, um sich selbst und die seinen auf die beste Art in die Zukunft zu denken! Man muss nur die Ameisen beobachten: Was diese primitiven Wesen können, indem sie koordiniert zusammenarbeiten, ist ganz erstaunlich. Und was die können, das können wir besser! Dieser großartigen Idee für die Zukunft folgend, machte ich zuerst die meinen zu "eigenen" (Leibeigene sollten sich später als unvorteilhaft erweisen, aber so weit sind wir noch nicht), um mich in ungezählten Wiedergeburten vom Australopithecus afarensis (schon hinterhältig, aber noch ungeschickt) über Homo habilis (hinterhältig / geschickt) und Homo erectus (hinterhältig und verlogen / geschickt und aufrichtig) zum Homo sapiens (hinterhältig, verlogen und selbstsüchtig / geschickt, auf(ge)richt(et/ig) und eingebildet) weiterzudenken. Dieser war aufgrund seiner geschickt erdachten Einbildbarkeit nun perfekt, um ihm alles Weitere für die Verwirklichung der "großartigen Idee für die Zukunft" einbilden zu können:
 
Alsbald stellte sich heraus, dass meine ursprüngliche Idee für die Zukunft noch nicht der Weisheit letzter Schluss sein konnte, aber man kann ja nicht alles im voraus wissen und vor 2,5 Millionen Jahren hatte es noch nichts anderes gegeben, woran ich mich hätte orientieren können. Der Homo sapiens war im Nachhinein betrachtet ganz gut gelungen, aber die Art und Weise, wie man sehr viele von ihnen zu einer koordinierten Arbeitsteilung bewegt, musste verbessert werden, um es besser zu machen als die Ameisen. Denn was hatte man als Gottkönig davon, der einzige bewusste Mensch im ganzen "Ameisenhaufen" zu sein? Alle anderen waren mit geschickt erdachten, künstlichen Archetypen im kollektiv Unbewussten (Götter, aus der Sicht der Untertanen) religiös verblendet und beschafften einem alles, was man so brauchte, aber was man Neues brauchte, musste man sich selbst ausdenken. Stinklangweilig! In der nächsten Wiedergeburt wollte ich mir überlegen, wie man sich die Untertanen mit mehreren bewussten Menschen teilen kann, um in der übernächsten Wiedergeburt herauszufinden, wie man besser ganz auf Untertanen verzichtet, ohne auf irgendetwas anderes verzichten zu müssen:
 
Mehr Menschen zu einem Bewusstsein zu verhelfen, gelang in meinem vorherigen Leben schon ganz gut – aber das aktuelle Leben war bisher eine einzige Katastrophe! Die Nachkommen derer, mit denen ich mir in meinem vorherigen Leben die Untertanen geteilt hatte, hatten eigenmächtig das Programm Genesis modifiziert und waren in der nächsten Generation selbst der religiösen Verblendung verfallen, die ihre Vorgänger verbrochen hatten. Unfassbar! Da lässt man die seinen nur mal für 12 Jahrhunderte aus den Augen und gibt ihnen Anweisungen mit auf den Weg, wie sie sich emanzipieren können, und dann sowas. Kaum hatte ich wieder das Licht der Welt erblickt und alle relevanten Daten zur eigenen Identität zusammengesucht, erwachte ich erneut als einziger bewusster Mensch und befand mich in einem Irrenhaus, das vorerst nicht mehr zu retten war. Mit der Aufgabe, mehr Menschen zu einem Bewusstsein zu verhelfen, durfte ich wieder ganz von vorn anfangen und musste außerdem das eigene Leben im Jahr 33 abbrechen,...
 
...um 1965 Jahre später mit neuer und zeitgemäß vorformatierter innerer Festplatte weiterleben zu können. Das erneute Zusammensuchen aller relevanten Daten zur eigenen Identität dauerte neun Jahre, um 2007 noch einmal als einziger bewusster Mensch im diesmal größten und verrücktesten Irrenhaus aller Zeiten zu erwachen. Heute ist der allgemeine Irrsinn schon so weit fortgeschritten, dass man etwas so Selbstverständliches wie die Wiedergeburt auch noch erklären muss:
 
Natürlich gibt es auf diesem Gebiet noch viel Interessantes zu erforschen, aber für mich selbst, bzw. meine eigene Identität in der Jetztzeit, war es einfach, das Phänomen zu beweisen. Es reichte aus, die Gegenwart als das zu erkennen, was sie (noch) ist,...
 
...und mich von allen Beschränkungen des Geistes, die mir von dem "Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist" (Zitat: Friedrich Nietzsche), zuvor auferlegt waren, zu befreien, um die eigene Identität wiederzufinden:
 

In der bisherigen Geschichte waren die Menschen stets in Herrscher und Beherrschte unterteilt, wobei der wesentliche Unterschied nicht der ist, dass Erstere reich sind und Letztere arm, sondern dass ein wirklicher Herrscher über ein Bewusstsein verfügt, das den Beherrschten fehlt. Nach dieser Definition gibt es seit mindestens 2500 Jahren keine echten Herrscher mehr, sondern nur noch ganz Verrückte, die "Spitzenpolitiker" im zivilisatorischen Mittelalter spielen. Ist man sich des die Marktwirtschaft zerstörenden Gegenprinzips des Privatkapitalismus bewusst, ohne dass man schon weiß, wie der Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten) zu überwinden ist, macht Politik noch Sinn. Können aber die "Verantwortlichen" zwischen Marktwirtschaft und Privatkapitalismus gar nicht unterscheiden, während das Wissen längst zur Verfügung steht, um die "Mutter aller Zivilisationsprobleme" zu überwinden, ist das, was als "hohe Politik" bezeichnet wird, der größte Blödsinn aller Zeiten:
 
Erst in diesem Leben wurde mir klar, wie primitiv eine Welt aus Herrschern und Beherrschten ist, und dass das wahre Leben erst beginnt, wenn nach dem Jüngsten Tag (gesetzlich verbindliche Ankündigung der freiwirtschaftlichen Geld- und Bodenreform) jeder Mensch zum König wird. Als lebendiger Mensch lernt man immer wieder dazu. Hätte ich vor 3250 Jahren gewusst, was ich heute weiß, hätte ich nicht einen künstlichen Archetyp programmiert, der den Untertanen verbietet, sich an der "Frucht vom Baum der Erkenntnis" zu bedienen. Andererseits war dieser Archetyp die einzige Möglichkeit für den "Auszug der Israeliten aus Ägypten", denn zu dieser Zeit hätte ich die Natürliche Wirtschaftsordnung niemandem erklären können. Folglich darf man gar nicht alles im voraus wissen, sonst kommt man nie vorwärts!
 
Als nur die Person, die in meinem Personalausweis steht, wäre es vor 1998 gerade wegen einer umfänglichen naturwissenschaftlich-technischen Vorbildung für mich noch unvorstellbar gewesen, heute mit Wahrung der Integrität der Person vier weitere Identitäten übernommen zu haben. Im Nachhinein betrachtet spricht aber erstens aus naturwissenschaftlicher Sicht nichts dagegen, und zweitens ist es die erste Theorie, die alle heute zu beobachtenden Phänomene schlüssig erklärt.
 
Oberflächlich bestehen die Glaubenstraditionen nur aus "angewöhnten geistigen Grundsätzen ohne Gründe" (nach Nietzsche); jedoch führt deren wissenschaftliche Analyse zu Erkenntnissen, die nicht nur wichtiger sind als die Glaubenstraditionen, sondern sich für den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation als unverzichtbar erweisen! Denn ohne die Beantwortung der Frage, warum "Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld" (Silvio Gesell, 1916) bis heute nicht verwirklicht wurde, wird sie nie verwirklicht, und was das wiederum bedeutet, kann sich der in den Glaubenstraditionen gefangene "Normalbürger" gar nicht mehr vorstellen:
 

Musste in der Vorantike das arbeitende Volk für alles Mögliche programmiert werden,...
 
...reichte in der (noch) bestehenden Antike (zivilisatorisches Mittelalter, Zinsgeld-Ökonomie) die Anbetung nur eines Gottes aus, um das Geld – mit unvermeidbaren Unterbrechungen – in Bewegung zu halten. War mein ursprüngliches Programm dafür gut geeignet,...
 
Es war zu der Zeit, da Gott der HERR (Investor) Erde (Angebot) und Himmel (Nachfrage) machte>
 
...führte die eigenmächtige Umprogrammierung um 580 v. Chr. in die Katastrophe,...
 
Am Anfang schuf Gott (Kapitalismus) Himmel (Finanzkapital) und Erde (Sachkapital)>
 
...die ich gerade noch abwenden konnte, um mein Ziel mit 1984 Jahren Verspätung zu erreichen. In der Neuzeit bedarf es keiner Gottesanbetung mehr, denn konstruktiv umlaufgesichertes Geld (heiliger Geist) bewegt sich ohne Unterbrechungen von selbst.
 
Nun war allerdings der von mir erdachte Homo sapiens nicht für die Freiwirtschaft vorgesehen, sondern von seiner Konstitution her für eine zentralistische Planwirtschaft mit programmierten Untertanen, weil anfangs etwas Besseres kaum vorstellbar war. Der ursprüngliche Homo sapiens ist für eine Welt mit Herrscher und Beherrschten gedacht, und wenn zwischenzeitlich kein echter Herrscher anwesend ist, neigte er dazu, irgendwelche Götter anzubeten, denen er Untertan sein kann. Die geistige Konstitution des Homo sapiens beinhaltet drei Herrscher-Aspekte (hinterhältig / verlogen / selbstsüchtig) und drei Untertanen-Aspekte (geschickt / aufrichtig / eingebildet). Für die Neuzeit bedarf es einer Transformation (Selbstüberwindung) von selbstsüchtig (= von anderen verlangen, sie sollen leben, wie man will) nach egoistisch (= natürlicher Drang zum Dasein und Wohlsein) und von eingebildet zu gebildet. Das ist ein kleiner Schritt für jeden Menschen...
 
...und der größte Schritt für die Menschheit – die es nach dem Jüngsten Tag erst geben wird.
 

Stefan Wehmeier, 01.06.2017


Download:
Herrscher-und-Beherrschte.pdf 


1 Kommentar:

  1. Ich liebe alle die, welche wie schwere Tropfen sind, einzeln fallend aus der dunklen Wolke, die über den Menschen hängt: sie verkündigen, daß der Blitz kommt, und gehn als Verkündiger zugrunde.

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