Donnerstag, 25. Mai 2017

Tod und Auferstehung


"Wahrlich, ein schmutziger Strom ist der Mensch. Man muss schon ein Meer sein, um einen schmutzigen Strom aufnehmen zu können, ohne unrein zu werden."
 
Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra.
 
Im Jahr 2011 betrug die Weltbevölkerung 7 Milliarden, heute sind es schon 7,5 Milliarden. Das Bevölkerungswachstum beträgt zurzeit 229.000 pro Tag, entsprechend 84 Millionen pro Jahr, wobei 74 Millionen auf ungewollte Schwangerschaften entfallen. Das Wachstum wäre noch größer, wenn nicht 30.000 Kinder pro Tag verhungern müssten. Wahrlich, ein schmutziger Strom.
 
Schmutzig ist der Mensch, weil er bis heute in der Erbsünde existiert. Wüsste der Mensch, was die Erbsünde ist, könnte er in "dieser Welt" (noch bestehendes zivilisatorisches Mittelalter) nicht weiterexistieren; also darf er es nicht wissen. Damit er es nicht weiß, gibt es die Religion, wobei auch die Priester schon lange nicht mehr wissen, was die Erbsünde ist, wodurch ihnen ihre traditionelle Aufgabe, die Erbsünde aus dem Begriffsvermögen des arbeitenden Volkes auszublenden, wesentlich erleichtert wird. Für die israelitischen Hohepriester, die sich noch bis zum 6. vorchristlichen Jahrhundert der Erbsünde bewusst waren, ohne zu wissen, wie diese "Mutter aller Zivilisationsprobleme" zu überwinden ist, musste der psychologische Druck unerträglich gewesen sein. Schließlich arrangierten sie sich mit der Erbsünde und verfielen wie alle anderen dem geistigen Tod der Religion. Seitdem sind wir nur noch "verlorene Kinder der See":
 
Heute darf jeder von der Erbsünde erfahren, denn das Wissen zu ihrer Überwindung ist längst vorhanden. Man kann sogar sagen, dass dieses Wissen "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht." Dennoch versteht der "Normalbürger" erst einmal gar nichts, wenn man ihm die einfache Gleichung "Erbsünde = Privatkapitalismus" präsentiert. Das ist nicht weiter verwunderlich, weil das relevante makroökonomische Grundlagenwerk "Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld" (Silvio Gesell, 1916), auf dem anfänglich die Soziale Marktwirtschaft (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg basieren sollte, bisher kaum gelesen wurde und in Universitäten (Verdummungsanstalten) praktisch unbekannt ist. Stattdessen wird der Privatkapitalismus mit der Marktwirtschaft verwechselt, und viele glauben noch immer, dass eine sozialistische Planwirtschaft (Staatskapitalismus) eine "Alternative zum Kapitalismus" sei. Die Begriffsverwirrung ist komplett und kann nur durch die "Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion" korrigiert werden:
 
Die historische Entwicklung der Weltbevölkerung: Die erste Milliarde erreichte die Weltbevölkerung im Jahr 1804. Bis 1900 lebten noch 1,6 Milliarden Menschen auf der Erde. Im 20. Jahrhundert hat sich die Weltbevölkerung nahezu vervierfacht – ein in der Geschichte der Menschheit einmaliger Vorgang. (https://www.dsw.org/unsere-themen/weltbevoelkerung/)
 
War der Anstieg der Weltbevölkerung bis zum Zweiten Weltkrieg noch moderat, stieg er danach rasant an. Die Ursache ist eine Erfindung, die sich heute so darstellt: USA: 7260, Russland: 7500, Frankreich: 300, China: 260, Großbritannien: 215, Pakistan: 100-120, Indien: 90-110, Israel: 80, Nordkorea: 6-8. Die Gesamtzahl der Atomsprengköpfe betrug Mitte der 1980er Jahre etwa 60.000 und ist heute auf knapp 16.000 reduziert, was aber noch ausreicht, die gesamte Biosphäre des Planeten zu zerstören oder zumindest für Menschen unbewohnbar zu machen. Würde dieses prekäre "Gleichgewicht des Schreckens" morgen abgerüstet, könnte das keinesfalls die Chance auf Frieden erhöhen, sondern müsste sich im Gegenteil schon übermorgen im konventionellen Dritten Weltkrieg entladen! Der Krieg ist unverzichtbarer Bestandteil des (noch) bestehenden zivilisatorischen Mittelalters (Zinsgeld-Ökonomie), um durch umfassende Sachkapitalzerstörung den Zinsfuß zu heben, damit nach dem Krieg wieder neues Zinsgeld in neue Sachkapitalien investiert werden kann. Überflüssig zu erwähnen, dass sich alle dafür "Verantwortlichen" dieser Zusammenhänge nicht bewusst sind; sie reagieren nur auf die Eigendynamik des Zinsgeldes, das sie als religiös Verblendete (geistig Tote) nicht verstehen. Ist der Dritte Weltkrieg durch die atomare Abschreckung verhindert, muss sich die Bevölkerung insbesondere in den Zinsverlierer-Staaten deutlich erhöhen, damit dort das Lohnniveau niedrig bleibt und sich die Zinsgewinner-Staaten weiterhin auf deren Kosten bereichern oder zumindest ihren Lebensstandard halten können. Die Zinsen der Dritten Welt an die Erste Welt übertreffen die gesamte so genannte Entwicklungshilfe etwa um den Faktor 30, wobei sich die Erste Welt nicht dadurch definiert, dass sie zivilisierter ist, sondern dass sie Atomwaffen besitzt. Der Urzins, der allein aus einer Fehlerhaftigkeit des herkömmlichen Geldes (Zinsgeld mit parasitärer Wertaufbewahrungsfunktion) resultiert und der sich automatisch auf alles Sachkapital überträgt, stellt systemische Ungerechtigkeit dar, die aber von allen geistig Toten als "gerecht" empfunden wird. Religiös Verblendete glauben tatsächlich daran, dass Zinsen auf "Apfelbäumchen" wachsen und nicht durch die Mehrarbeit anderer:
 

Die gesetzlich verbindliche Ankündigung der freiwirtschaftlichen Geld- und Bodenreform und die allgemeine Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion sind untrennbar verbunden. So wie niemand "halbwegs glücklich" in einer kapitalistischen Marktwirtschaft leben kann, ohne religiös zu sein, kann in der Natürlichen Wirtschaftsordnung niemand religiös bleiben. Davon abgesehen, gibt es heute keine echte Religion mehr, sondern nur Geisteskrankheit, die sich so nennt. Bestandteil der religiösen Verblendung ist, dass hochgradig verblendete "Geistliche" (Geisteskranke) sich einbilden, sie seien "spirituell". Das Gegenteil ist der Fall, denn wer z. B. die Auferstehung aus dem geistigen Tod für ein "Herausklettern des (biologisch) toten Jesus aus seinem Grab" hält, macht eine gegenständlich-naive (mechanistische) Fehlinterpretation von einem rein funktionalen (geistigen) Erkenntnisprozess. Der Ursprung von allem, die jüdische Religion, war nur bis zum 6. vorchristlichen Jahrhundert eine echte Religion (weißer Okkultismus), dadurch gekennzeichnet, dass eine kleine Gruppe von Eingeweihten (esoterischer Kreis) das ursprüngliche Wissen über das Paradies und die Erbsünde sowie die Wissenslücke, wie die Erbsünde zu überwinden ist, seit dem Beginn dieser Kulturepoche bewahrt hatte, während im arbeitenden Volk das esoterische Wissen ausgeblendet war, bis am Ende der Epoche die Wissenslücke geschlossen und damit für alle ein höheres Kulturniveau erreicht werden sollte. Das ursprüngliche Wissen im esoterischen Kreis ging jedoch verloren und die zuvor Eingeweihten verfielen selbst dem geistigen Tod. Danach war es keine Religion mehr, sondern ein irrationaler Cargo-Kult um die Heilige Schrift, die niemand mehr verstand. Der Prophet, der anhand der Schrift das ursprüngliche Wissen rekonstruieren und auch die anfängliche Wissenslücke schließen konnte, musste wieder ganz von vorn anfangen, weil er vom Cargo-Kult nicht zu verstehen war. In einem Cargo-Kult ist die religiöse Verblendung umso schlimmer, je höher die "gesellschaftliche Position", d. h. die Gesellschaft ist bewusstseinsmäßig invertiert. Während das mit nützlicher Arbeit beschäftigte Volk noch halbwegs vernünftig ist, sind Priester, Politiker, viele "Wissenschaftler" und die meisten Zinsgewinner nur noch "balla-balla":
 
Auch wenn vieles noch ungeklärt ist und in Zukunft Gegenstand interessanter Forschung sein wird, sind geistiger Tod, biologischer Tod und Auferstehung schon beim heutigen Stand des Unwissens und ohne die Zuhilfenahme "übersinnlicher" oder "überirdischer" Phänomene einfach zu erklären. Für die Identität eines Menschen kommt es nicht darauf an, was in seinem Personalausweis steht, sondern mit welchen Augen der bewusste, d. h. aus dem geistigen Tod der Religion auferstandene Mensch die Welt betrachtet, in der er lebt:
 
Da ich für die Weiterentwicklung der menschlichen Kultur vom Ursozialismus (vorantikes Ägypten) zur Marktwirtschaft (Paradies) mit Geldkreislauf (Baum des Lebens) in meinem vorherigen Leben die Erbsünde aus dem Begriffsvermögen des jüdischen Volkes ausblenden musste,...
 
...ist es meine Aufgabe in diesem Leben, die Menschheit von der Erbsünde zu befreien:
 
Ich bin der Einzige, der eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform durchführen kann, ohne eine Katastrophe in der Katastrophe auszulösen. Es mag andere geben, die sich einbilden, sie könnten das auch, aber die Denkfehler in ihren Konzepten fallen nur mir auf. Es wäre vermessen, die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft) verwirklichen zu wollen,...
 
...ohne sich der historischen Zusammenhänge bewusst zu sein:
 
Auf den Punkt gebracht: Anstatt einen von mir selbst in meinem vorherigen Leben im kollektiv Unbewussten einprogrammierten, künstlichen Archetyp anzubeten, der nichts anderes als mein eigenes Gewissen reflektiert, basierend auf meinem Wissensstand von vor 3250 Jahren, ist es mit Sicherheit angebracht, mit diesem Quatsch aufzuhören und auf das zu hören, was ich heute sage.
 
In der Zusammenfassung: 8 Gleichungen mit 8 Unbekannten
 

Stefan Wehmeier, 25.05.2017 


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