Sonntag, 5. Dezember 2021

Nachfrage äquivalent Angebot

(Vorhersage am 11.11.2021): ...Sollte für die nächsten Monate eine sich verstärkende deflationäre Tendenz erkennbar werden, wird die "hohe Politik" den dritten Lockdown mit irgendeiner weiteren Virusvarianten-Erfindung "begründen" – bis der finale Crash das Affentheater beendet.

Lockdown aus Angst vor Schnupfen?

Man kann das Affentheater auf die letzte Degenerationsphase der Hygiene-Diktatur beziehen, oder auch in einem weiter gefassten Sinn auf die letzten 2600 Jahre: Anfang und Ende des Idiotentums

Affen brauchen kein Geld, Idioten benutzen Zinsgeld und Menschen wollen Freigeld, das Idioten noch mit "Freibier" verwechseln, weil das Idiotentum durch eine künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten, die vor 2600 Jahren aus dem Ruder lief, psychologisch an das Zinsgeld angepasst wurde und seitdem unfähig ist, über die Zinsgeld-Ökonomie hinaus zu denken.

"Ich finde die Zivilisation ist eine gute Idee. Nur sollte endlich mal jemand anfangen, sie auszuprobieren."

Sir Arthur Charles Clarke (1917 – 2008)

Bekanntlich muss man zuerst den Gralshüter besucht haben, um die Welt retten zu können. Als ich Arthur kurz nach seinem 85. Geburtstag am 17. Dez. 2002 in Sri Lanka besuchte, hatte ich nicht vor, die Welt zu retten, die ich bis dahin für sicher hielt. Doch wie immer, wenn man jemanden trifft, der schon viel weiter gedacht hat, entwickelte sich das Gespräch in eine andere Richtung als ich gedacht hatte, und es sollte angeblich meine Aufgabe sein, ein "nutzloses Programm" zu löschen:

"God said 'Cancel Program GENESIS'. The universe ceased to exist."

Kein ernstzunehmender Wissenschaftler bezweifelt die prophetischen Worte von Arthur C. Clarke, also musste die Angelegenheit weiterverfolgt werden. Doch ohne die geringste Ahnung, wo ich anfangen sollte, konnte der Hinweis vorerst nur "im Hinterkopf" abgespeichert werden. Fast zwei Jahre später musste ich dann feststellen, dass die Welt nicht so sicher ist wie ich gedacht hatte:

(Silvio Gesell, Vorwort zur 4. Auflage der Natürlichen Wirtschaftsordnung, 1920) "Steht der in Gütergemeinschaft lebende Kommunist am äußersten rechten Flügel, am Ausgangstor der gesellschaftlichen Entwicklung, bedeutet darum die kommunistische Forderung den letzten reaktionären Schritt, so muß die N.W.-O. als Programm der Aktion, des Fortschrittes des äußersten linken Flügelmannes angesprochen werden. Alles, was dazwischen liegt, sind nur Entwicklungsstationen.
    Die Entwicklung vom Herdenmenschen, vom Teilmenschen zum selbständigen Vollmenschen, zum Individuum und Akraten, also zum Menschen, der jede Beherrschung durch andere ablehnt, setzt mit den ersten Anfängen der Arbeitsteilung ein. Sie wäre längst vollendete Tatsache, wenn diese Entwicklung nicht durch Mängel in unserem Bodenrecht und Geldwesen unterbrochen worden wäre – Mängel, die den Kapitalismus schufen, der zu seiner eigenen Verteidigung wieder den Staat ausbaute, wie er heute ist und ein Zwitterding darstellt zwischen Kommunismus und Freiwirtschaft. In diesem Entwicklungsstadium können wir nicht stecken bleiben; die Widersprüche, die den Zwitter zeugten, würden mit der Zeit auch unseren Untergang herbeiführen, wie sie bereits den Untergang der Staaten des Altertums herbeigeführt hatten. Heute heißt es: "durch – oder Untergang", nicht Stillstand, nicht Rückschritt, sondern durch den Hohlweg des Kapitalismus, in dem wir stecken blieben, hinaus ins Freie.
    Die N.W.-O. ist keine neue Ordnung, sie ist nicht künstliche zusammengestellt. Der Entwicklung der Ordnung, die die Arbeitsteilung zum Ausgangspunkt nimmt, sind nur die aus den organischen Fehlern unseres Geldwesens und Bodenrechtes entstehenden Hemmungen aus dem Wege geräumt worden. Mehr ist nicht geschehen. Sie hat mit Utopien, mit unerfüllbaren Schwärmereien, nichts gemein. Die N.W.-O., die ohne irgendwelche gesetzlichen Maßnahmen von selber steht, die den Staat, die Behörden, jede Bevormundung überflüssig macht und die Gesetze der uns gestaltenden natürlichen Auslese achtet, gibt dem strebenden Menschen die Bahn frei zur vollen Entfaltung des "Ich", zu der von aller Beherrschtheit durch andere befreiten, sich selbst verantwortlichen Persönlichkeit, die das Ideal Schillers, Stirners, Nietzsches, Landauers darstellt."


Den Beginn des zweiten Weltkrieges hatte Silvio Gesell schon direkt nach dem Ende des ersten Weltkrieges (Herbst 1918) auf wenige Jahre genau vorhergesagt, sollte es bis dahin nicht gelingen, die Natürliche Wirtschaftsordnung (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) zu verwirklichen. Denn die kapitalistische Marktwirtschaft (Zinsgeld-Ökonomie) bedarf regelmäßiger Kriege zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß anzuheben und damit das Zinsgeld wieder in Umlauf zu bringen. Die nach dem zweiten Weltkrieg etablierte atomare Abschreckung macht nun den dritten Weltkrieg als Vater aller weiteren Dinge unmöglich, sodass der Zinsgeld-Kreislauf zwangsläufig zum Erliegen kommt und die ganze "moderne Zivilisation" zerfällt, wobei die Kultur umso tiefer abstürzt, je höher die Arbeitsteilung zuvor entwickelt war!

Die Staaten des Altertums stürzten nicht allzu tief, weil ein Großteil der Bevölkerung auf dem Land lebte und sich mit einfachen Mitteln ernähren konnte. Heute haben die 0,7% der deutschen Bevölkerung, die in der Landwirtschaft arbeiten und die übrigen 99,3% mit ernähren, schon kein eigenes Saatgut mehr und könnten sich kaum selbst ernähren, wenn die Arbeitsteilung zusammenbricht. Das sollte schon genügen, um einzusehen, dass die Abhängigkeit von einem funktionierenden Geldkreislauf heute absolut ist. Auf der anderen Seite haben weder die "hohe Politik" noch studierte "Wirtschaftsexperten" auch nur die blasseste Ahnung vom elementaren Fehler im "Geld, wie es (noch) ist" (Zinsgeld), und das fehlerfreie "Geld, wie es sein soll" (konstruktiv umlaufgesichertes Geld) liegt weit außerhalb ihres Vorstellungsvermögens. Mit dem Denken, d. h. das Geld in erster Linie als Tauschmittel und nicht als Kapital zu betrachten, wird erst angefangen, sobald die Katastrophe passiert, und dann ist es für diese "Experten" bereits zu spät, um noch auf die Lösung zu kommen, bevor der Rückfall in die Steinzeit unvermeidlich wird.

(Silvio Gesell, Vorwort zur 5. Auflage der Natürlichen Wirtschaftsordnung, 1921) "Wenn wir einmal die Natürliche Wirtschaftsordnung erleben, dann braucht man sie nicht mehr in Büchern zu studieren, dann wird alles so klar, so selbstverständlich. Wie bald wird dann auch die Zeit kommen, wo man den Verfasser bemitleiden wird, nicht aber, wie es heute noch geschieht, weil er solch utopischen Wahngebilden nachstrebt, sondern weil er seine Zeit der Verbreitung einer Lehre widmete, die ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht."

Das wichtigste – um nicht zu sagen: einzig wichtige – makroökonomische Grundlagenwerk "Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld" (Erstauflage 1916) ist an Universitäten unbekannt und der "Normalbürger" – und in diesem Sinne ist ein Politiker der "normalste Normalbürger" – ist heute ebenso unfähig, die "banalsten Selbstverständlichkeiten" zu verstehen, wie 1921. Warum das so ist, erkannte ich erst drei Jahre später, weil ich bis März 2007 ... noch "ungläubig religiös" war, bis ich im April 2007 die Auferstehung erlangte und mir bewusst wurde, dass ich zuvor als geistig Toter durch die Welt gelaufen war!

Es hatte also nicht Adam Smith (1723 – 1790) sondern schon 3000 Jahre vorher Moses zuerst die kapitalistische Marktwirtschaft beschrieben (und damit die halbwegs zivilisierte Menschheit auch "wahnsinnig genug" für die Benutzung von Zinsgeld gemacht), und somit lag der Verdacht nahe, dass nicht Silvio Gesell sondern zuerst Jesus von Nazareth die Natürliche Wirtschaftsordnung erklärt hatte. Anhand der vier Evangelien im neuen Testament der Bibel (ganz gleichgültig, welche Bibelausgabe) lässt sich das heute nicht mehr beweisen,... ...wohl aber anhand der originalen Gleichnisse im unverfälscht erhaltenen Thomas-Evangelium:

Jesus von Nazareth. Der Ökonom. Vom zivilisatorischen Mittelalter in die Neuzeit

(Offenbarung 21,1) Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.

Das sollte jetzt verständlich sein. Die Polarität Himmel und Erde steht für Nachfrage (Geld) und Angebot (Waren), die bei der Benutzung von Zinsgeld – das "Wasser" der Heiligen Schrift, im Sinne von "Liquidität" nach John Maynard Keynes – aufgrund des Liquiditätsvorteiles des Geldes gegenüber den Waren nicht im Gleichgewicht sind. Alle Zivilisationsprobleme, die sich überhaupt thematisieren lassen, haben darin ihre Ursache – bis hin zur völligen Selbstvernichtung der ganzen halbwegs zivilisierten Menschheit, die dem internationalen Idiotentum schon gelungen wäre, hätte ich nicht seit Dez. 2008 das kollektiv Unbewusste beeinflusst,... (Markus 13,19-20) ...denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit Gott die Welt erschuf, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er diese Zeit verkürzt.

Ohne Klimareligion (zur "Begründung" der idealen keynesianischen Maßnahme "Energiewende") und ohne Corona-Religion (zur "Begründung" einer Deflations-Notbremse) wären wir entweder schon im Himmel auf Erden oder im Stadium "Mad Max II". Letzteres wäre der Fall, denn um die Zukunft zu wollen, müssen alle Religiösen gleichzeitig vor die Entscheidung Zukunft oder Steinzeit gestellt werden, und je weiter die Zinsgeld-Ökonomie hinausgezögert wird, desto besser gelingt die Zeitverkürzung des globalen Zusammenbruchs. Wäre die Zinsgeld-Ökonomie früher und damit langsamer zusammengebrochen, wäre der Rückfall in die Steinzeit erfolgt, denn während der Dauer des Zusammenbruchs hätten sich die geistig Toten nur mit Verteilungskämpfen um die noch vorhandenen Vorräte und nicht damit beschäftigt, "die eigenen Köpfe etwas anzustrengen, statt fremde Köpfe einzuschlagen" (Zitat: Silvio Gesell). Nur wenn der Zusammenbruch des Zinsgeld-Kreislaufs global und in sehr kurzer Zeit passiert, wird das nutzlose Programm Genesis im kollektiv Unbewussten gelöscht, bevor die halbwegs zivilisierte Menschheit sich selbst auslöscht.

Stefan Wehmeier, 05.12.2021 
 

Samstag, 4. Dezember 2021

Lockdown aus Angst vor Schnupfen?

"Eine Mehrheit der Deutschen hält angesichts der hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen einen bundesweiten Lockdown noch in diesem Monat für notwendig. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts..."
mmnews.de_211204: Mehrheit für Lockdown im Dezember

Eine sogenannte Meinung hat, wer nichts weiß und nicht zugeben will, nichts zu wissen. Somit hat eine Meinungsumfrage nur das allgemeine Unwissen zum Ergebnis. In diesem Fall ist es das nicht wissen Wollen, dass dann, wenn alle, die nicht so dumm sind, sich impfen zu lassen, gezwungen werden, sich täglich testen zu lassen, es logischerweise auch mehr falsch-positive Testergebnisse geben muss und damit der Schwachsinns-Indikator "Inzidenz" steigt. Das heißt nicht, dass die Masse über gar keine Intelligenz verfügt, denn das kollektiv Unbewusste, das für eine Gruppe von Unwissenden die Entscheidungen trifft, hat in Bezug auf das Überleben der Gruppe eine höhere Intelligenz als der einzelne Unwissende und agiert dabei mit einer verblüffenden Voraussicht.

Die Verblüffung war groß, als im März 2020 der bisher steilste Börsencrash (-39% in 4 Wochen) vom ersten internationalen Lockdown abgebrochen und daraufhin die Börse wieder hoch spekuliert wurde, obwohl die internationale politische Seifenoper, die vordergründig den Lockdown befahl, keine blasse Ahnung von den realen makroökonomischen Zusammenhängen hat. Aber gerade weil die politische Seifenoper von Nichts Ahnung hat (sie versteht ja auch sehr viel von einer Energiewende ins Nichts), wird sie komplett vom kollektiv Unbewussten gesteuert, das schon vorher wusste, dass ein Lockdown als Deflations-Notbremse wirkt: Die beste Überlebenschance

(Vorhersage am 11.11.2021): Wer Aktien oder Goldklötzchen an den Sparer bringen will, muss das "Schreckgespenst Inflation" an die Wand malen, denn bei einer drohenden Deflation lässt sich nichts verkaufen. Das ist der Grund für das in letzter Zeit wieder zunehmende Inflationsgerede. Tatsächlich ist die Situation wieder bedrohlich, denn von Juli bis September gab es gar keine Inflation (siehe: Statistisches Bundesamt / Verbraucherpreise für Juli, August, September 2021: 110,1 bezogen auf 2015=100) und nur im Oktober hat es noch einen Anstieg auf 110,7 gegeben. Im gesamten Zeitraum von Mitte 2015 bis Mitte 2021 betrug die durchschnittliche Inflationsrate 1,6 Prozent pro Jahr. Die zurzeit angeblich zu hohe und angeblich steigende Inflation bezieht sich auf die unsinnige Angabe "Inflationsrate in Bezug zum Vorjahresmonat". Mit dem als Deflations-Notbremse wirkenden zweiten Lockdown von Dezember 2020 bis Juni 2021 wurde lediglich die ab August 2019 bis November 2020 ausgebliebene Inflation aufgeholt und von Juli bis November 2020 waren wir in der Deflation, was die "angeblich zu hohe und angeblich steigende Inflation" erklärt, die tatsächlich weder zu hoch noch steigend und in den letzten vier Monaten kaum noch vorhanden war. Sollte für die nächsten Monate eine sich verstärkende deflationäre Tendenz erkennbar werden, wird die "hohe Politik" den dritten Lockdown mit irgendeiner weiteren Virusvarianten-Erfindung "begründen" – bis der finale Crash das Affentheater beendet.

Das kollektiv Unbewusste erkennt die drohende Deflation eher als das Statistische Bundesamt.

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 04.12.2021 
 

Freitag, 3. Dezember 2021

Die maximale Abweichung von der Normalität

Genau genommen ist der Cargo-Kult des Katholizismus (stellvertretend für alles, was sich heute "christlich" nennt) sogar ein Cargo-Kult innerhalb eines Cargo-Kultes. Der äußere Cargo-Kult entstand um die jüdische Thora (die fünf Bücher Mose im alten Testament) und der innere Cargo-Kult entstand um die "Bildzeitung der Antike" (die vier biblischen Evangelien im neuen Testament). Das ist an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten, sodass sich die "heilige katholische Kirche" bis heute weigert, das Offensichtliche zur Kenntnis zu nehmen. ...
    Aber die schlimmste Verbrecherorganisation der Welt ist für nichts verantwortlich zu machen. Die mittlerweile hochgradig Geisteskranken, die sich als "Geistliche" bezeichnen, befinden sich so tief innerhalb des Cargo-Kultes, dass sie mit Sicherheit vollkommen unzurechnungsfähig sind.

Innerhalb und außerhalb von Cargo-Kulten

In einem Jahrtausende alten und heute globalen Cargo-Kult entzieht sich die verpasste Normalität dem Vorstellungsvermögen, sodass zunächst unabhängig von der Zeit definiert werden muss, was Normalität ist: Ein sich stetig weiterentwickelnder Gesellschaftszustand, bei dem wertvolles neues Wissen zeitnah in die Praxis umgesetzt wird. Das absolut wertvollste Wissen ist seit 3250 Jahren die Überwindung der Erbsünde, auf das man solange warten kann, wie man sich dieser bis heute in Genesis 3 exakt umschriebenen "Mutter aller Zivilisationsprobleme" bewusst ist. Solange das Wissen noch nicht zur Verfügung stand, musste die Erbsünde aus dem Begriffsvermögen des arbeitenden "von Gott auserwählten Volkes" ausgeblendet werden, denn kein vernünftiger (nicht religiös verblendeter) Mensch würde arbeiten, wenn er weiß, dass die Erbsünde ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich und den nächsten Krieg unvermeidlich macht. Also kannte allein die nicht arbeitende jüdische Priesterschaft die wahre Bedeutung der Genesis, und um sicherzugehen, dass das bestgehütete Geheimnis der Erbsünde nicht zu früh verraten werden konnte, wurde die Heilige Schrift der Thora, entsprechend den fünf Bücher Mose (Genesis, Exodus, Leviticus, Numeri und Deuteronomium) im alten Testament der Bibel, mehrfach geändert und erweitert. Es entstand die jahwistische (J, ca. 900 v. Chr.), die elohistische (E, ca. 700 v. Chr.), die deuteronomische (D, ca. 640 v. Chr.) und die priesterliche (P, ca. 580 v. Chr.) Schicht. Mit Letzterer, die in der Babylonischen Gefangenschaft (597 bis 539 v. Chr.) geschrieben wurde, lieferte die jüdische Priesterschaft sich selbst bzw. alle nachfolgenden Priestergenerationen dem geistigen Tod der Religion aus, damit die Erbsünde gar nicht mehr verraten werden konnte, und damit war das Schicksal der halbwegs zivilisierten Menschheit bis zum Jüngsten Tag besiegelt.

Als Jesus von Nazareth die wahre Bedeutung der Genesis wieder erkannte und als erster Denker in der wenig bekannten Geschichte herausfand, wie die Erbsünde zu überwinden ist, gab es seit einem halben Jahrtausend niemanden mehr, dem er die Erlösung erklären konnte. Die "Pharisäer und Schriftgelehrten" befanden sich noch tiefer in der religiösen Verblendung als das einfache Volk, in dem er nur zwölf Zeitgenossen fand, die er zu Gnostikern (Wissenden) machte, denen die Bedeutung der Genesis bewusst wurde. Die Überwindung der Erbsünde vertraute er nur einem Jünger an, dem Verfasser des Thomas-Evangeliums, das die "heilige katholische Kirche" im vierten Jahrhundert verbrannte. Erst 1945 wurde ein letztes vollständig erhaltenes Exemplar des Thomas-Evangeliums als wesentlicher Bestandteil der Nag Hammadi Schriften wiedergefunden, die im Nachhinein betrachtet als wertvollster archäologischer Fund aller Zeiten anzusehen sind.

Stefan Wehmeier, 03.12.2021 
 

Donnerstag, 2. Dezember 2021

Bis zum letzten Weihnachten

(NHC II,2,113) Seine Jünger sagten zu ihm: "Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?" Jesus sagte: "Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: "Siehe hier oder siehe dort", sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht." ***

Vater (der Kultur) = volkswirtschaftliches Kreditangebot
Sohn = Kreditnachfrage für neue Sachkapitalien
heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld (heilig = gesichert; Geist = Geldumlauf)
Königreich des Vaters = Natürliche Wirtschaftsordnung (Normalzustand der Vollinvestition)

*** (Silvio Gesell, Vorwort zur 3. Auflage der NWO, 1918) "Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat."

Auch für das noch bestehende zivilisatorische Mittelalter der Zinsgeld-Ökonomie bedurfte es einer bewussten und gewollten Tat vor 3250 Jahren, die im Wesentlichen darin bestand, das arbeitende "von Gott auserwählte Volk" an das darum bis heute fehlerhafte Geld psychologisch anzupassen, damit es arbeitete. Bedauerlicherweise mutierte das Programm Genesis vor 2600 Jahren vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode, sodass jedes Idiot*in (Zinsgeld-Benutzer*in) die unbewusste Hoffnung hegt, mit Mehrarbeit vieler Durchschnittsidiot*inn*en (Zinsverlierer) zum Oberidiot*in (Zinsgewinner) aufzusteigen, und seitdem beabsichtigt er*sie*sonstwas, bis zum Ende der Endzeit ein Idiot im wahrsten Sinn der ursprünglichen Wortbedeutung zu bleiben.

Die beste Überlebenschance

Auch wenn die Verwirklichung der echten Sozialen Marktwirtschaft (Himmel auf Erden = Nachfrage äquivalent Angebot) – und damit allgemeiner Wohlstand und der Weltfrieden – seit Silvio Gesell "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht", blieb für das internationale Idiotentum der Krieg – zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Kapitalzins anzuheben und damit das Zinsgeld wieder in Umlauf zu bringen – noch solange der Vater aller Dinge, bis die atomare Abschreckung den dritten Weltkrieg als Vater aller weiteren Dinge unmöglich machte und damit die Endzeit begann. Das führte nicht zu einem Lernprozess, sondern zur weiteren geistigen Degeneration, um bis zum absoluten "geht nicht mehr" Zinsgeld benutzen zu dürfen:

Mit Idioten ist keine Volksherrschaft zu machen

Die völlig Verwirrten tragen mittlerweile sogar freiwillig eine Idioten-Maske, weil das "moderner" ist als ein Idioten-Stempel auf der Stirn – bis der finale Crash 8 Milliarden gleichzeitig vor die Wahl Zukunft oder Steinzeit stellt. Vielleicht ist das noch bis zum letzten Weihnachten zu schaffen.

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 02.12.2021 
 

Mittwoch, 1. Dezember 2021

Vom kollektiven Wahnsinn zur Vernunft

"Derjenige ist wahnsinnig, der ein Geheimnis in jedweder anderen Art niederschreibt als in einer, die es vor den Gewöhnlichen verbirgt und selbst den Gelehrten und ernsthaften Studenten nur mit Mühe sinnhaftig werden lässt." (Roger Bacon, 13. Jahrhundert)

Nach dieser Definition gibt es nichts Wahnsinnigeres, als das seit dem "Auszug aus Ägypten" vor etwa 3250 Jahren bestgehütete Geheimnis der Erbsünde offenzulegen, das die Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit in drei kulturhistorische Tage und zwei Nächte unterteilt:

(Einheitsübersetzung 1980 / Lukas 18,31-34) Jesus versammelte die Zwölf um sich und sagte zu ihnen: Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird sich alles erfüllen, was bei den Propheten über den Menschensohn steht: Er wird den Heiden ausgeliefert, wird verspottet, misshandelt und angespuckt werden, und man wird ihn geißeln und töten. Aber am dritten Tag wird er auferstehen. Doch die Zwölf verstanden das alles nicht; der Sinn der Worte war ihnen verschlossen und sie begriffen nicht, was er sagte.

Erster Tag:
Auszug aus Ägypten (ca. 1250 v. Chr.) bis zur Babylonischen Gefangenschaft (597-539 v. Chr.)

Zweiter Tag:
Auferstehung Jesus (ca. 12-16) bis zur Vernichtung der Gnosis durch die kath. Kirche im 4. Jh.

(NHC II,3,21) Diejenigen, die sagen: "Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden", sind im Irrtum. Denn er ist zuerst auferstanden und dann gestorben. Wenn jemand nicht zuerst die Auferstehung erwirbt, wird er sterben.

Dritter Tag: Seit Mai 2007

(NHC II,2,108) Jesus sagte: Wer von meinem Mund trinken wird, wird werden wie ich; ich selbst werde er werden, und die verborgenen Dinge werden sich ihm offenbaren.

Ein kulturhistorischer Tag ist eine Epoche mit bewusster Weiterentwicklung in die Zukunft, während in den Zwischenzeiten geistiger Umnachtung kein Bewusstsein existiert und auch die Kenntnis der Wiedergeburt verloren geht. Seit "die unterirdischste Verschwörung, die es je gegeben hat" (die christliche Kirche nach Nietzsche) "gegen Gesundheit, Schönheit, Wohlgeratenheit, Tapferkeit, Geist, Güte der Seele, gegen das Leben selbst..." agiert, befindet sich die halbwegs zivilisierte Menschheit in der dunkelsten Epoche der Geschichte, was nicht nötig gewesen wäre, hätte die jüdische Priesterschaft das ihr von Moses anvertraute Wissen um die wirkliche Bedeutung der Erbsünde bis zum Beginn der Zeitrechnung bewahrt. In diesem Fall wäre die Erbsünde seit Jesus überwunden, und wo die Menschheit dann heute wäre, ist so wenig vorstellbar wie die etwa 1700 Jahre entfernte Zukunft. Das erscheint zunächst als ein Widerspruch zur Behauptung, der dritte Tag habe bereits im Mai 2007 begonnen, doch wäre das nicht der Fall gewesen, wären über 90% der Weltbevölkerung schon verhungert und der kleiner werdende Rest würde sich aktuell durch ein "Mad Max"-Szenario kämpfen, was den Rückfall in die Steinzeit nicht mehr aufhält.

Dem "Normalbürger", der seit dem "Auszug aus Ägypten" in der Erbsünde existiert, ohne sich der Erbsünde bewusst zu sein, die alle Zivilisationsprobleme erzeugt, fehlt die Vergleichsmöglichkeit, um sich die Welt mit oder ohne Erbsünde sowie die noch gegenwärtige erbsündige Welt mit oder ohne auferstandene Menschen, die sich der Erbsünde bewusst sind, vorstellen zu können. Und weil es mittlerweile acht Milliarden "Normalbürger" gibt, die sich alle für "normal" halten, kann man den Wahnsinnigen die Erbsünde nicht mehr erklären, auch wenn ihre technische Überwindung heutzutage "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht":

Neues Grundgesetz

Sobald das Neue Grundgesetz gilt, das, wenn die Wahnsinnigen nicht wahnsinnig wären, schon seit 2008 gelten könnte, ist die Erbsünde überwunden und der Himmel auf Erden verwirklicht. Die Wahnsinnigen zogen es jedoch vor, nicht nur wahnsinnig zu bleiben, sondern den Wahnsinn noch zu steigern, wobei der individuelle Wahnsinn mit der "gesellschaftlichen Position" zunimmt:

"Bis du dem Unbewussten bewusst wirst, wird es dein Leben steuern und du wirst es Schicksal nennen." (Carl Gustav Jung)

Es war das Schicksal einer Angela Merkel, zu einer Zeit "Frau Bundeskanzlerin" zu spielen, als im einstigen Land der Dichter und Denker 30.000 Vogelschredder aufgestellt wurden, die außer Landschafts-verschandelung, Netzschwankungen und Strompreiserhöhung anscheinend nichts (siehe: "Energiewende ins Nichts" von Prof. Hans-Werner Sinn) bewirken, und als am Ende dieser Zeit noch die Schließung von Geschäften, das Tragen von Idioten-Masken und das Impfen gegen "krankmachende Viren" (es gibt gar keine; siehe: "Viren entwirren" von Dr. Stefan Lanka) verordnet wurde. Frau Merkel war dafür die geeignetste Person, weil sie gern und so lange wie möglich "Frau Bundeskanzlerin" spielen wollte – und dafür auch bereit war, an einen "anthropogenen Klimawandel" (siehe: "Der politogene Klimawandel" von Prof. Werner Kirstein) und noch an eine "Corona-Pandemie" (siehe: "Virus-Wahn" von Dr. Claus Köhnlein) zu glauben – und weil sie als eine im "real existierenden Sozialismus" (Staatskapitalismus) aufgewachsene Pfarrerstochter die geringste Ahnung von Makroökonomie hatte. Jeder anderen Person, die "Bundeskanzler*in" gespielt hätte, wären möglicherweise Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen gekommen, aber diese Zweifel waren einer Angela Merkel fremd.

Eine Energiewende ins Nichts hat sehr wohl eine Wirkung, und dafür sind die Parameter "extrem teuer" und "vollkommen nutzlos" ideal: es ist eine keynesianische Maßnahme zum Hinauszögern der deflationären Abwärtsspirale. Diese hätte dann mit dem bisher steilsten Börsencrash ab März 2020 eingesetzt und nicht nur die deutsche, sondern die ganze Zinsgeld-Ökonomie lahmgelegt, wäre nicht vom kollektiv Unbewussten ein als Deflations-Notbremse wirkender Lockdown im globalen Maßstab befohlen worden, der den Crash unterbrach und die größte Spekulationsblase aller Zeiten entstehen ließ, die bald umso schneller und dann vollständig platzt.

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 01.12.2021 
 

Dienstag, 30. November 2021

Die beste Überlebenschance

(NHC II,2,113) Seine Jünger sagten zu ihm: "Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?" Jesus sagte: "Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: "Siehe hier oder siehe dort", sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht." ***

Vater (der Kultur) = volkswirtschaftliches Kreditangebot
Sohn = Kreditnachfrage für neue Sachkapitalien
heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld (heilig = gesichert; Geist = Geldumlauf)
Königreich des Vaters = Natürliche Wirtschaftsordnung (Normalzustand der Vollinvestition)

*** (Silvio Gesell, Vorwort zur 3. Auflage der NWO, 1918) "Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat."

Auch für das noch bestehende zivilisatorische Mittelalter der Zinsgeld-Ökonomie bedurfte es einer bewussten und gewollten Tat vor 3250 Jahren, die im Wesentlichen darin bestand, das arbeitende "von Gott auserwählte Volk" an das darum bis heute fehlerhafte Geld psychologisch anzupassen, damit es arbeitete. Bedauerlicherweise mutierte das Programm Genesis vor 2600 Jahren vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode, sodass jedes Idiot*in (Zinsgeld-Benutzer*in) die unbewusste Hoffnung hegt, mit Mehrarbeit vieler Durchschnittsidiot*inn*en (Zinsverlierer) zum Oberidiot*in (Zinsgewinner) aufzusteigen, und seitdem beabsichtigt er*sie*sonstwas, bis zum Ende der Endzeit ein Idiot im wahrsten Sinn der ursprünglichen Wortbedeutung zu bleiben.

Die Endzeit der Zinsgeld-Ökonomie begann, als die atomare Abschreckung den dritten Weltkrieg – zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Kapitalzins anzuheben und damit das Zinsgeld wieder in Umlauf zu bringen – als Vater aller weiteren Dinge unmöglich machte. Um bis zum Ende der Endzeit das Idiot*inn*entum zu erhalten und die Idiotie möglichst noch bis zum Exzess steigern zu können, wurde das evident werden der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon) durch immer exzessiveren Keynesianismus (staatliche Investitionspolitik nach dem Motto "Löcher graben und wieder zuschaufeln") hinausgezögert, und weil sich dieses Motto schlecht verkaufen lässt, entstand eine Klimareligion zur "Begründung" der idealen (d. h. extrem teuren und vollkommen nutzlosen) keynesianischen Maßnahme "Energiewende ins Nichts". 2020 war der Keynesianismus ausgereizt und die klassische deflationäre Abwärtsspirale hätte die ganze Zinsgeld-Ökonomie lahmgelegt, wäre nicht eine Corona-Religion entstanden, um einen als Deflations-Notbremse wirkenden Lockdown zu "begründen", der den bisher steilsten Börsencrash im März 2020 unterbrach, um noch die größte Spekulationsblase aller Zeiten entstehen zu lassen, die bald umso schneller und dann vollständig platzt. Mit der perfekten Bullenfalle in der Liquiditätsfalle besteht nun die beste Überlebenschance,... (Markus 13,19-20) ...denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit Gott die Welt erschuf, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er diese Zeit verkürzt.

Stefan Wehmeier, 30.11.2021 
 
 

Montag, 29. November 2021

Die Herrschaft des Geldes

"Krankmachende Viren" gibt es nur als Geschäftsmodelle einer schwerkranken Schulmedizin und als "echte Corona-Tote" sind nur jene zu bezeichnen, die bis jetzt an der Impfung gestorben sind. Wer das nicht weiß, sollte zumindest wissen, dass es keine Übersterblichkeit und damit auch keine "Corona-Pandemie" gibt, sondern nur eine Testseuche (d. h. die massenhafte Verbreitung eines PCR-Tests für eine erfundene Gen-Sequenz) mit entsprechender Massenhysterie. Dennoch muss es eine Mehrheit geben, die unter völliger Ausschaltung des Restverstandes an den Unsinn glaubt, denn es fehlt eklatant an Mut, um zu begreifen, was ohne Corona-Religion passiert wäre.

Kein Grund, sich zu fürchten

Die heutige "hohe Politik" zu bitten, das Pandemie-Spiel zu beenden, ist so aussichtslos, wie vor 80 Jahren eine Witzfigur mit den in Verruf geratenen Initialen A. H. gebeten zu haben, mit dem "totalen Krieg" aufzuhören, denn es regieren nicht die "Verantwortlichen", sondern das Geld:

(Silvio Gesell, Herbst 1918) "Trotz der heiligen Versprechen der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: ‘Nie wieder Krieg’, entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen.
    Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man dann eine Tafel mit der Aufschrift finden können: ‘Arbeitssuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopftem Geldbeutel sind willkommen.’
    Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein."


(Genesis_3,15) Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir (der Sparsamkeit) und der Frau (dem Finanzkapital) und zwischen deinem Nachkommen (den Geldersparnissen) und ihrem Nachkommen (neuen Sachkapitalien); der (neues Sachkapital) soll dir (der Sparsamkeit) den Kopf (die Rendite) zertreten, und du (die Sparsamkeit wird) wirst ihn (der weiteren Sachkapitalvermehrung) in die Ferse stechen.

Alles, was der Schöpfungsmythos in einer genialen Metaphorik umschreibt, ist für alle Untertanen des Gottes Jahwe "undenkbar", so auch der elementare Zusammenhang zwischen der Knappheit des eingesetzten Sachkapitals und der Höhe des Kapitalmarktzinses, die wiederum verantwortlich ist für die effektive Umlauffrequenz des Zinsgeldes. Der Zusammenhang ist so einfach, dass es schon wieder schwerfällt, ihn NICHT zu verstehen, aber genau das gelingt allen Untertanen des Gottes Jahwe perfekt. Versucht man das einem indoktrinierten "Wirtschaftsexperten" oder einem gewählten "Spitzenpolitiker" zu erklären, redet man genauso gegen die Wand wie beim dümmsten Bauern, der es vielleicht noch eher versteht. Silvio Gesell hätte sich also diese Passage ..."Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen"... sparen können, denn es versteht ja sowieso keiner, und damit versteht auch keiner die Kriegsursache!

Der dritte Weltkrieg – zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Kapitalzins anzuheben und damit das Zinsgeld wieder in Umlauf zu bringen – wäre etwa 1968 fällig gewesen, wird aber bis heute von der atomaren Abschreckung verhindert. Das evident werden der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon) wurde also durch immer exzessiveren Keynesianismus (staatliche Investitionspolitik nach dem Motto "Löcher graben und wieder zuschaufeln") hinausgezögert, und weil sich dieses Motto schlecht verkaufen lässt, entstand eine Klimareligion zur "Begründung" der idealen (d. h. extrem teuren und vollkommen nutzlosen) keynesianischen Maßnahme "Energiewende". 2020 war der Keynesianismus ausgereizt und die klassische deflationäre Abwärtsspirale hätte die ganze Zinsgeld-Ökonomie lahmgelegt, wäre nicht eine Corona-Religion entstanden, um einen als Deflations-Notbremse wirkenden Lockdown zu "begründen", der den bisher steilsten Börsencrash im März 2020 unterbrach, um noch die größte Spekulationsblase aller Zeiten entstehen zu lassen, die bald umso schneller und dann vollständig platzt. Die perfekte Bullenfalle in der Liquiditätsfalle!

Das ist kurzgefasst die traurige Geschichte der letzten 100 Jahre des zivilisatorischen Mittelalters (Zinsgeld-Ökonomie), das mit dem "Auszug aus Ägypten" begann und mit der Apokalypse endet, an der ich seit 14 Jahren arbeite. Apokalypse bedeutet Enthüllung und nicht "Katastrophe". Es ist die Enthüllung der Religion, die im 13. vorchristlichen Jahrhundert die Zinsgeld-Ökonomie begründete und die im 6. vorchristlichen Jahrhundert aus dem Ruder lief, sodass der eigentliche Zivilisationsbeginn, die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung (Himmel auf Erden = Nachfrage äquivalent Angebot), sich um 2000 Jahre verzögerte. In dieser Zeit ist die halbwegs zivilisierte Menschheit nicht klüger geworden und das ökonomische Grundverständnis des "Normalbürgers" ist hinter dem Wissensstand von vor 3250 Jahren zurückgeblieben. Alles, was heute in den Bereichen VWL, Politologie, Soziologie und Philosophie an Schulen und Universitäten gelehrt wird, ist entweder kompletter Unsinn oder geht von falschen Voraussetzungen aus, und auch die etablierte Naturwissenschaft hat uns mehr von der Natur entfernt, als dass wir dem Naturverständnis nähergekommen sind. Lebensfähig war die halbwegs zivilisierte Menschheit noch nie, und heute ist ein Stadium erreicht, wo auch ihre vom kollektiv Unbewussten gesteuerte Überlebensfähigkeit bald nicht mehr gegeben ist.

Man kann die Apokalypse auch als Gottesaustreibung bezeichnen (Teufelsaustreibung ist etwas für Amateure), wobei die Kunst darin besteht, den Patienten (die halbwegs zivilisierte Menschheit) solange am Leben zu erhalten, bis der finale Zusammenbruch des Zinsgeld-Kreislaufs mit einer solchen Geschwindigkeit erfolgt, dass sich der künstliche Archetyp Jahwe=Investor im kollektiv Unbewussten verabschiedet und damit die allgemeine Auferstehung aus dem geistigen Tod der Zinsgeld-Religion gelingt, bevor die öffentliche Ordnung ganz zusammenbricht, die dann sofort mit dem Neuen Grundgesetz wiederhergestellt wird und danach auf unbegrenzte Zeit stabil bleibt.

Stefan Wehmeier, 29.11.2021