Sonntag, 18. April 2021

Der ganz normale Wahnsinn

Die Vergangenheit war nicht dazu da, das arbeitende Volk, sondern die Herrschenden glücklich zu machen. Von diesem Abschnitt der Geschichte haben wir das Glück, die Endzeit mitzuerleben:

Nachdem die atomare Abschreckung den dritten Weltkrieg als Vater aller weiteren Dinge (d. h. zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Kapitalzins anzuheben und damit das Zinsgeld wieder in Umlauf zu bringen) unmöglich gemacht hatte, musste logischerweise immer exzessiverer Keynesianismus angewendet werden, um solange wie irgend möglich in der Zinsgeld-Ökonomie verbleiben und damit Massenarmut, Umweltzerstörung, Terrorismus und konventionelle Kriege sowie alle anderen Zivilisationsprobleme weiterhin genießen zu können. Ein schönes Beispiel für eine so gut wie ideale (d. h. extrem teure und vollkommen nutzlose) keynesianische Maßnahme ist im einstigen Land der Dichter und Denker zu bestaunen, wo für eine gedachte "Energiewende" ca. 30000 Vogel-Schredder, die erhebliche Netzschwankungen verursachen und den Strompreis drastisch verteuern, die Landschaft fast ganz verdecken. Als "Begründung" wurde eigens eine Klimareligion ins Leben gerufen, um das CO2 zu verteufeln, auch wenn es einen Treibhauseffekt in einer zum Weltall hin offenen Atmosphäre gar nicht gibt und in einem erdgeschichtlichen CO2-Minimum dieses "böse" Gas für ein besseres Pflanzenwachstum eigentlich zu begrüßen wäre.

Getoppt wird die Klimareligion noch von der Corona-Religion, mit der im März 2020 ein Lockdown "begründet" wurde, um kurzfristig ein Abgleiten der Volkswirtschaft in die Deflation aufzuhalten, nachdem der Keynesianismus ausgereizt war. Über mittlerweile 13 Monate hinweg konnte damit die größte Spekulationsblase aller Zeiten aufgebaut werden, während eine Bullenfalle in der Liquiditätsfalle darauf wartet, die Blase platzen zu lassen, damit die Zinsgeld-Ökonomie nicht sang- und klanglos, sondern mit dem gebührenden Knall untergeht:

Endzeit-Bericht 210416

Natürlich können die bisher Herrschenden nicht verstehen, was schon seit 2000 Jahren auf sich warten lässt, weil der zivilisatorische Normalzustand nicht mehr so ganz in ihr Weltbild passt:

(März 2021: Ende der Herrschaft der Dummheit) Von einer religiös verblendeten Masse gewählte "Spitzenpolitiker" und an staatlichen Universitäten (Verdummungsanstalten) indoktrinierte "Wirtschaftsexperten" können die freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft (Paradies) ohne Privatkapitalismus (Erbsünde) noch weniger verstehen als der dümmste Bauer (ohne die Bauern beleidigen zu wollen), und wäre ich nicht schon seit Mai 2007 aus dem geistigen Tod der Zinsgeld-Religion auferstanden, um den Zivilisationsbeginn vorbereiten zu können, hätte die halbwegs zivilisierte Menschheit keine Überlebenschance! Wer erst dann mit dem selbständigen Denken anfängt, sobald die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) evident wird, hat schon verloren.

Vor hundert Jahren erfand ein gewisser Silvio Gesell einen Volkssport, der nach dem großen Knall zu empfehlen ist, nämlich "die eigenen Köpfe anzustrengen, statt fremde Köpfe einzuschlagen."

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 18.04.2021 
 
 

Freitag, 16. April 2021

Endzeit-Bericht 210416

Im Februar 2020 war der Keynesianismus ausgereizt, und die Hygiene-Diktatur konnte das Ende der Zinsgeld-Ökonomie bis heute hinauszögern, weil ein Lockdown kurzfristig das Abgleiten der Volkswirtschaft in die Deflation aufhält. Ohne Lockdown wäre ab März 2020 der Dax immer weiter gefallen und die klassische deflationäre Abwärtsspirale hätte die Volkswirtschaft lahmgelegt: Fallen die Preise, warten die Käufer – die jederzeit kaufen können – auf noch niedrigere Preise, und die Warenanbieter müssen die Preise weiter senken, um überhaupt noch verkaufen zu können, usw. Mit Lockdown wird die Beschaffung vieler Waren deutlich erschwert, sodass die Käufer eben nicht jederzeit kaufen können. Sie sind froh, wenn sie die Waren überhaupt noch irgendwie bekommen und sind dann bereit, den bisherigen oder sogar einen etwas höheren Preis zu bezahlen. Zwar sinkt durch den Lockdown das BIP, aber kurzfristig wird die Deflation aufgehalten, und das ist das Entscheidende – bzw. der wirkliche Grund für das aktuelle Lockdown-Theater!
    Der zweite Faktor ist der Dax, der auf realwirtschaftliche Erwartungen reagiert, die ein Lockdown ins Gegenteil verkehrt: Der Lockdown lässt das BIP schrumpfen, ohne dass die Volkswirtschaft in die Deflation gerät, und der Dax steigt in der Erwartung, dass das BIP kräftig steigt, sobald der Lockdown beendet wird. Ist der Lockdown beendet, kippt die Volkswirtschaft in die Deflation – weil wieder jederzeit gekauft werden kann, aber die Käufer aus Angst vor der Zukunft lieber ihr Geld behalten und auf fallende Preise warten – und das BIP steigt, wenn überhaupt, nicht entsprechend den Erwartungen, sodass der Dax stagniert und bald wieder einzubrechen droht, wenn sich die Deflation verstärkt. Also bleibt nichts anderes übrig als der nächste Lockdown, wie im Dezember 2020 geschehen. Aktuell wird krampfhaft versucht, den Lockdown aufrecht zu erhalten oder sogar zu verstärken, aus Angst, dass die Erwartungen an der Börse wieder enttäuscht werden, wenn der Lockdown aufgehoben wird. Worauf das hinausläuft ist klar...
Die Hygiene-Diktatur der Endzeit

Nach den letzten Äußerungen der berufsmäßigen Vollidiotie ist noch nicht klar, ob der Lockdown bis Mitte Juni verlängert werden soll. An der Fallhöhe des Dummheit abbildenden Index von aktuell 15450 kann es nicht liegen, denn die daraus resultierende Fallgeschwindigkeit sollte ausreichen, um einigermaßen unbeschadet von A nach B zu kommen. Interessant ist zum Einen die Frage, wie lange ein Lockdown den finalen Crash noch aufhalten kann, und zum Anderen fragt man sich als selbständig denkender Mensch, wie die berufsmäßige Vollidiotie mit willfähriger Unterstützung der Systemtrottel (Regierung handelt "absichtlich gut") noch immer ernsthaft an eine "epidemische Notlage von nationaler Tragweite" und Dummköpfe (Regierung handelt "absichtlich böse") noch immer daran glauben können, dass berufsmäßige Vollidioten "absichtlich" handeln.

Hier spielen die Ängste die entscheidende Rolle. Die berufsmäßige Vollidiotie hat die größte Angst davor, sich zu blamieren, und es ist immer noch besser, für "böse" gehalten zu werden, als dass die "hohe Politik" insgesamt als das erkannt wird, was sie ist; Systemtrottel fürchten vor allem den Verlust ihrer beruflichen Existenz, und das umso mehr, je sinnfreier oder sogar schädlicher die jeweilige berufliche Tätigkeit ist; und die Dummköpfe fürchten sich wie alle anderen mehr vor der ganzen Wahrheit als vor – fast – allem anderen. Es ist jedenfalls erstaunlich, in welchem Ausmaß die verschiedenen Ängste und die Abhängigkeiten vom System das Denkvermögen blockieren, und das umso mehr, je näher das Ende heranrückt. Was dann passiert, muss für alle Matrix-Bewohner unsichtbar bleiben, bis es passiert, sodass die Handlungen der Matrix-Bewohner immer irrationaler werden, um sich bis zum Schluss die Illusion ihrer Scheinwelt zu erhalten. Dabei taucht immer häufiger eine Wahnvorstellung auf, die keine ist,...

Im tiefen Tal der Ahnungslosigkeit

...aber von politischen Dummschwätzern einerseits und Verschwörungstheoretikern andererseits zu einer solchen gemacht wird, weil es an der Grundvoraussetzung des Denkens fehlt. Eine wie auch immer geartete "neue kapitalistische Weltordnung" (egal, ob privat- oder staatskapitalistisch) würde voraussetzen, direkt von der globalen Liquiditätsfalle in eine Inflation hineinzukommen. Das ist mit Zinsgeld jedoch unmöglich, es sei denn, es würde ein Großteil allen Sachkapitals durch den dritten Weltkrieg zerstört, was wiederum durch die atomare Abschreckung verhindert wird. Auf die Liquiditätsfalle folgt entweder der Krieg oder die Deflation. Und weil der dritte Weltkrieg seit 1945 durch die atomare Bedrohung verhindert wird, wird die Deflation schon ab dem Zeitpunkt, an dem der dritte Weltkrieg ohne atomare Bedrohung fällig gewesen wäre (etwa ab 1968), durch immer exzessiveren Keynesianismus und letztlich sogar noch durch Lockdowns hinausgezögert, sodass am Ende nicht mehr die geringste Chance für eine Inflation besteht,...

GH210407: Das Inflationsmärchen: Was wirklich Inflation und was Propaganda ist

...sondern im Gegenteil die Deflation wie ein Fallbeil zuschlägt und die Matrix löscht:

Great Reset: Controlled Matrix-Termination

Die Unkenntnis der wirklichen makroökonomischen Zusammenhänge macht aus einem freudigen Ereignis eine Horrorvorstellung. Anders sähe es aus, wenn die Deflation nicht wie ein Fallbeil zuschlagen und die Weltwirtschaft in kürzester Zeit stilllegen, sondern sich der Zusammenbruch über einen längeren Zeitraum erstrecken würde. Dann könnte die allgemeine Auferstehung aus der Zinsgeld-Religion nicht gelingen, und wenn die Deflation die Volkswirtschaft soweit geschädigt hätte, dass sich die Geldbesitzer auf die letzten verbliebenen Waren stürzen, würde es noch zu einer Hyperinflation kommen und dann wäre der Rückfall in die Steinzeit nicht mehr aufzuhalten.

Heute ist bereits sichergestellt, dass der finale Crash die Weltwirtschaft in so kurzer Zeit zum Stillstand bringt, dass alle gleichzeitig vor der Wahl stehen, ob sie dumm sterben oder erstmals bewusst leben wollen. Dann wird sich die Mehrheit für das Leben entscheiden:

Neues Grundgesetz

Allein die Verabschiedung der gesetzlichen Freiwirtschaft lässt das Geld sofort wieder umlaufen!

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 16.04.2021 
 
 

Donnerstag, 15. April 2021

Zum Leben zu dumm

"Etwa 3,1 Millionen Kinder unter 5 Jahren sterben jährlich durch Hunger, alle 10 Sekunden verhungert ein Kind. Mit 40 Cent könnte das UN-Welternährungsprogramm eines dieser Kinder einen ganzen Tag lang ernähren. Das würde pro Jahr 453 Millionen US-Dollar kosten. Rechnen wir großzügiger mit einem Betrag von 10 US-Dollar pro Tag und Kind, würde das pro Jahr 11,3 Milliarden US-Dollar kosten. Das ist 169-mal weniger als die 1917 Milliarden US-Dollar, die weltweit für Rüstung und das Militär ausgegeben werden. Mit 10 Dollar pro Tag könnte ein Kind dann vielleicht sogar die Schule besuchen..."
infosperber.ch: Milliarden fürs Militär und Millionen Menschen hungern

Eine halbwegs zivilisierte Menschheit, die noch immer in den naiven Kategorien "gut" und "böse" denkt, bzw. zu denken versucht, ist zum Leben zu dumm – und erst wenn die Dummheit so richtig weh tut, kann sie überwunden werden:

Dummheit muss weh tun

Die Schmerzen aller Bürger- und Völkerkriege konnten die Dummheit nicht überwinden, denn die Dummen brauchen immer den nächsten Krieg, damit die sinnfreie Existenz in totaler geistiger Umnachtung in die nächste Runde gehen kann:

Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und Krieg

Der Krieg – zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Kapitalzins anzuheben und damit das Zinsgeld wieder in Umlauf zu bringen – konnte jedoch nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab! Also übte sich die "hohe Politik" im...

Keynesianismus bis zum Exitus

...und als das nichts mehr half, verblieb nur noch...

Die Hygiene-Diktatur der Endzeit

 
Auch wenn man den Dummen die Tür zeigt,...

Neues Grundgesetz

...brauchen sie noch den letzten Arschtritt für die Rückkehr ins Paradies.

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 15.04.2021


Mittwoch, 14. April 2021

Die Hygiene-Diktatur der Endzeit

Dummköpfe (Hygiene-Diktatur ist "böse") und Systemtrottel (Hygiene-Diktatur ist "gut") werden sich bald durch die gemeinsame Erkenntnis wiedervereinigen, dass sie bis Jahresende verhungern müssen, weil die Umlauffrequenz des Zinsgeldes abhängig ist vom Kapitalmarktzins, der nicht aus dem "Leitzins" der Zentralbank, sondern aus der Knappheit des eingesetzten Sachkapitals (Häuser, Fabriken, Maschinen, Schiffe, etc.) resultiert:
1980-1989: 7,65%
1990-1999: 6,64%
2000-2009: 4,15%
2010-2019: 1,06%
Der Kapitalmarktzins muss den Urzins von 4,5% übersteigen, damit das Zinsgeld "normal" (in einer Zinsgeld-Ökonomie ist nichts normal) umläuft, und darf nicht die Liquiditätspräferenzgrenze von 2,5% unterschreiten, denn dann gerät die Volkswirtschaft in eine Liquiditätsfalle. Geldersparnisse werden kaum noch investiert, sondern zu Spekulationszwecken liquide gehalten, und die Wirtschaft kann nur noch durch eine ständige Ausweitung der Zentralbank-Geldmenge und exzessiven Keynesianismus (staatliche Investitionspolitik nach dem Motto "Löcher graben und wieder zuschaufeln") mühsam am Leben erhalten werden. Macht die berufsmäßige Vollidiotie dann einen "Corona-Shutdown", kommt der Zinsgeld-Kreislauf nicht wieder in Gang, denn alles Sachkapital ist noch vorhanden und einsatzbereit.
Mai 2020: Die Spaltung der Gesellschaft bis zur Wiedervereinigung

Alle Aussagen bleiben gültig, bis auf die zeitliche Prognose. Da in der Wirtschaftsgeschichte ein Lockdown einzigartig ist, war im Mai 2020 noch nicht absehbar, wie sich ein solcher insbesondere auf den Verbraucherpreisindex und auf die Börse auswirkt. Das war erst im Nachhinein zu bestimmen und erklärt jetzt sowohl die aktuelle Situation als auch den weiteren Verlauf:

Im März 2020 wurde der bisher steilste Börsen-Crash vom ersten Lockdown unterbrochen, was dazu führte, dass der Dax wieder hoch spekuliert wurde und auch der Verbraucherpreisindex leicht ansteigen konnte. Mit Beendigung des ersten Lockdowns im Juni 2020 stagnierte der weitere Anstieg des Dax und der Verbraucherpreisindex begann leicht zu sinken. Ende Oktober 2020 erlebte der Dax einen Zwischeneinbruch und der Verbraucherpreisindex drohte abzusinken, sodass ab Dezember 2020 wieder Lockdown verordnet wurde, der den Dax ab Mitte Januar 2021 zu neuen Allzeithochs getrieben hat und den Verbraucherpreisindex wieder steigen ließ. Allein diese Zusammenhänge sind relevant, alles andere ist nur großes Theater. Die "hohe Politik" sieht jedoch nur das große Theater und das Relevante wird vom Unterbewusstsein gesteuert:
April 2021: Lockdown - wozu eigentlich?

Im Februar 2020 war der Keynesianismus ausgereizt, und die Hygiene-Diktatur konnte das Ende der Zinsgeld-Ökonomie bis heute hinauszögern, weil ein Lockdown kurzfristig das Abgleiten der Volkswirtschaft in die Deflation aufhält. Ohne Lockdown wäre ab März 2020 der Dax immer weiter gefallen und die klassische deflationäre Abwärtsspirale hätte die Volkswirtschaft lahmgelegt: Fallen die Preise, warten die Käufer – die jederzeit kaufen können – auf noch niedrigere Preise, und die Warenanbieter müssen die Preise weiter senken, um überhaupt noch verkaufen zu können, usw. Mit Lockdown wird die Beschaffung vieler Waren deutlich erschwert, sodass die Käufer eben nicht jederzeit kaufen können. Sie sind froh, wenn sie die Waren überhaupt noch irgendwie bekommen und sind dann bereit, den bisherigen oder sogar einen etwas höheren Preis zu bezahlen. Zwar sinkt durch den Lockdown das BIP, aber kurzfristig wird die Deflation aufgehalten, und das ist das Entscheidende – bzw. der wirkliche Grund für das aktuelle Lockdown-Theater!

Der zweite Faktor ist der Dax, der auf realwirtschaftliche Erwartungen reagiert, die ein Lockdown ins Gegenteil verkehrt: Der Lockdown lässt das BIP schrumpfen, ohne dass die Volkswirtschaft in die Deflation gerät, und der Dax steigt in der Erwartung, dass das BIP kräftig steigt, sobald der Lockdown beendet wird. Ist der Lockdown beendet, kippt die Volkswirtschaft in die Deflation – weil wieder jederzeit gekauft werden kann, aber die Käufer aus Angst vor der Zukunft lieber ihr Geld behalten und auf fallende Preise warten – und das BIP steigt, wenn überhaupt, nicht entsprechend den Erwartungen, sodass der Dax stagniert und bald wieder einzubrechen droht, wenn sich die Deflation verstärkt. Also bleibt nichts anderes übrig als der nächste Lockdown, wie im Dezember 2020 geschehen. Aktuell wird krampfhaft versucht, den Lockdown aufrecht zu erhalten oder sogar zu verstärken, aus Angst, dass die Erwartungen an der Börse wieder enttäuscht werden, wenn der Lockdown aufgehoben wird. Worauf das hinausläuft ist klar,...

Der finale allumfassende Crash

...nur passiert es wegen der genannten Zusammenhänge etwas später als im Mai 2020 geschätzt, aber dafür umso heftiger und für alle, denen es an der Grundvoraussetzung des Denkens mangelt, umso unerwarteter. Für die allgemeine Auferstehung aus der Zinsgeld-Religion ist das vorteilhaft:

Die Apokalypse: Enthüllung, nicht Katastrophe

Sobald die Bullenfalle in der Liquiditätsfalle zuschnappt, wird die Corona-Panikmache, die zuvor die Klima-Panikmache aus den Massenmedien verdrängte, von der Berichterstattung über die wirkliche Katastrophe abgelöst, die so grauenhaft ist und soviel reale Angst erzeugt, dass sogar die "öffentlich-Unrechtlichen" vom Panikmodus in den Beruhigungsmodus umschalten müssen, damit die allgemeine Angst nicht in Aggression umschlägt und dem einstigen Volk der Dichter und Denker genügend Zeit bleibt, um "die eigenen Köpfe einmal anzustrengen, statt fremde Köpfe einzuschlagen." Silvio Gesell (1862-1930) hätte der Klügere von beiden gewesen sein müssen, wäre Jesus von Nazareth nicht 19 Jahrhunderte vorher zu demselben Ergebnis gekommen:

(Einheitsübersetzung 1980 / Markus_13,24-26) Aber in jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne (Tausch / Baum des Lebens) verfinstern und der Mond (Verleih / Baum der Erkenntnis) wird nicht mehr scheinen; die Sterne (kulturelle Ziele) werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels (volkswirtschaftliche Nachfrage) werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen:

Neues Grundgesetz

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 14.04.2021 
 
 

Dienstag, 13. April 2021

Politik – wozu eigentlich?

"Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer."

George Bernard Shaw

In einer sozialistischen Planwirtschaft (Staatskapitalismus) stellt sich das Politbüro viele Fragen, mit welcher "besseren" Politik das Volk noch effektiver unterdrückt werden kann, damit es zum Wohle der Herrschenden arbeitet. In einer kapitalistischen Marktwirtschaft geht es nur noch um eine Frage: Wie kann die Marktwirtschaft (Paradies) vom Privatkapitalismus (Erbsünde) befreit werden, um Politik (Machtausübung über andere Menschen) und Religion (Volksverdummung zum Machterhalt) überflüssig zu machen? Selbstverständlich kann man sich diese Frage nur stellen, wenn man die Bedeutungen in den Klammern kennt, während das arbeitende Volk (Untertanen) sie nicht kennen darf, solange die eine Frage nicht beantwortet ist:

Staatskapitalismus - Privatkapitalismus – Marktwirtschaft

Bedauerlicherweise wurden die Bedeutungen in den Klammern vergessen, bevor die eine Frage beantwortet war, sodass weder Jesus von Nazareth noch Silvio Gesell verstanden wurden und "die Eine große innerlichste Verdorbenheit" (das Christentum nach Nietzsche) heute schon wieder über eine "Rückkehr nach Ägypten" nachdenkt (mit großzügiger Auslegung von "nachdenken"):

Auf die Schnelle eine Diktatur errichten

In über drei Jahrtausenden hat die halbwegs zivilisierte Menschheit nicht nur nichts dazugelernt, sondern ist trotz allen technischen Fortschritts immer noch dümmer geworden, weil alle Untertanen (Durchschnittsidioten) die berufsmäßige Vollidiotie für "klüger" halten als sich selbst:

Die invertierte Gesellschaft

Für die noch wenigen, die ihren Restverstand gebrauchend in die richtige Richtung denken wollen, ist die Befehlsverweigerung gegenüber Schwachsinnigen schon mal ein Anfang,...

Konsequent ohne Maske / Ich mach da nicht mit!

...um erwachsen zu werden...

Vom Untertan zum Individuum

...und die "hohe Politik" überflüssig zu machen:

Neues Grundgesetz >> Der Abbau des Staates

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 13.04.2021 
 
 

Montag, 12. April 2021

Nicht nur nichts dazugelernt

Die Deutsche Wochenschau 2021: KW 13-14

Es könnte der Eindruck entstehen, dass das deutsche Volk seit 80 Jahren nichts dazugelernt hat, aber das ist nicht richtig. Denn es hat die ganze halbwegs zivilisierte Menschheit seit 3250 Jahren nicht nur nichts dazugelernt, sondern auch noch ihr Problembewusstsein eingebüßt, während die "Mutter aller Zivilisationsprobleme" schon seit 2000 Jahren hätte überwunden sein können:

Staatskapitalismus - Privatkapitalismus – Marktwirtschaft

Wer die Kulturgeschichte unsinnigerweise politisch und nicht sinnigerweise ökonomisch betrachtet, wird aus der Geschichte nicht schlau – und am Ende des Mittelalters, das schon vor 2000 Jahren hätte beendet sein sollen, kann wohl nur eine Hygiene-Diktatur dabei herauskommen:

Auf die Schnelle eine Diktatur errichten

Ein Glück für die politisierten Religioten, dass ich seit 14 Jahren auf sie aufpasse, indem ich als am dritten Tag Auferstandener den Job eines alten Halunken übernahm, der keine anderen Götter neben sich haben wollte, aber keine Ahnung von der Lösung der Sozialen Frage hatte, und dann auch noch zwei Jahrtausende zu lang regierte. Jetzt mögen manche fragen, warum ich während meiner Amtszeit eine Hygiene-Diktatur zugelassen habe. Damit ihr etwas daraus lernt:

Der Sinn hinter dem Irrsinn

Da erfahrungsgemäß die Mehrheit von euch bis zum Jüngsten Tag sowieso nichts lernt, habe ich die Sache so geschickt eingefädelt, dass die Verwirklichung des Himmels auf Erden umso eher gelingt, je dümmer ihr euch anstellt, sodass eigentlich nichts mehr schiefgehen kann:

Dümmer geht es nimmer

Für die Minderheit, die ihren Restverstand noch nicht vollständig an der Garderobe abgegeben hat, ist natürlich auch gesorgt:

Grundvoraussetzung des Denkens

Was man zuerst wissen muss

Lockdown - wozu eigentlich?

 
Bis die Tage...

Gott, 12.04.2021 
 
                  

Sonntag, 11. April 2021

Am dritten Tag das Licht anknipsen

Pilatus … ließ Jesus rufen und fragte ihn: Bist du der König der Juden?
Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben es dir andere über mich gesagt?
Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein eigenes Volk und die Hohenpriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan?
Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier.
Pilatus sagte zu ihm: Also bist du doch ein König?
Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.
Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit? Nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: Ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen.
Mai 2017: Nicht von dieser Welt

Die Marktwirtschaft (Paradies) vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Erbsünde) zu befreien, ist notwendig, weil der aus der Sachkapital-Knappheit resultierende Kapitalzins (Frucht vom Baum der Erkenntnis)...
1980-1989: 7,65%
1990-1999: 6,64%
2000-2009: 4,15%
2010-2019: 1,06%
...für den Zinsgeld-Umlauf zu gering geworden ist und die Wiederherstellung erneuter Sachkapital-Knappheit nur durch den dritten Weltkrieg möglich wäre, der seit dem zweiten Weltkrieg durch die atomare Abschreckung verhindert wird.
Mai 2020: Information für Anfänger

Als am dritten Tag aus dem geistigen Tod der Zinsgeld-Religion Auferstandener durfte ich zweimal in stockfinsterer Nacht das Licht ganz allein anknipsen, um das verrückte Zeitwellen-Hologramm wieder hinzubiegen. Der erste Versuch – ich hatte noch keine Ahnung von Elektronik – war zum Scheitern verurteilt, aber natürlich hätte mein heutiges Wissen auch nichts geholfen, denn es hätte sowieso keiner verstanden. Auch nach 2000 Jahren fällt es schwer, den anderen die banalsten Selbstverständlichkeiten zu vermitteln, sodass man sagen muss:

Ein echt beschissener Job

Als "Anknipsen" wird ein Vorgang bezeichnet, der keine nennenswerte Zeit in Anspruch nimmt, und das müsste auch nicht sein, hätte die mit bester Absicht initiierte und dann zu früh aus dem Ruder gelaufene Zinsgeld-Religion das allgemeine Denkvermögen nicht soweit ruiniert, dass erst mit der atomaren Abschreckung, die den dritten Weltkrieg als Vater aller weiteren Dinge unmöglich macht, die halbwegs zivilisierte Menschheit zu ihrem Glück gezwungen werden kann:

Neues Grundgesetz

Für eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform, als unbedingte Voraussetzung für allgemeinen Wohlstand auf höchstem technologischem Niveau, eine saubere Umwelt und den Weltfrieden bei einem Höchstmaß an persönlicher Freiheit, muss man noch nichts von Elektronik verstehen und kann auch bis zum Jüngsten Tag beim materialistisch-reduktionistischen Weltbild bleiben. Man muss ja nicht hinhören, wenn über das "moderne" Weltbild gelacht wird:

We made the mountains shake with laughter
As we played hiding in our corner of the world
Then we did the demon dance and rushed to nevermore
Threw away the key and locked the door

Oh they say that it's over
And it just had to be
Yes they say that it's over
We're lost children of the sea

Echte prophetische Musik ist nicht in Kirchen zu hören, denn was schon die jüdische Priesterschaft im sechsten vorchristlichen Jahrhundert verbockt hatte, konnte "die unterirdischte Verschwörung, die es je gegeben hat" (die christliche Kirche nach Nietzsche), die "gegen Gesundheit, Schönheit, Wohlgeratenheit, Tapferkeit, Geist, Güte der Seele, gegen das Leben selbst..." agiert, noch einmal toppen, um die "westliche Zivilisation" ganz von der lebendigen Natur zu entfremden. Dennoch blieb für "den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit" (das Christentum nach Nietzsche) eine Zukunft erhalten, die mit dem Buddhismus aufgegeben wurde. Dafür muss der Schandfleck nur seine Sterblichkeit einsehen:

Das Leben als Mensch

"Was groß ist am Menschen, das ist, dass er eine Brücke und kein Zweck ist: Was geliebt werden kann am Menschen, das ist, dass er ein Übergang und kein Untergang ist."

Nietzsches "Übermensch" ist der Mensch in der Natürlichen Wirtschaftsordnung, der noch keine Ahnung von Elektronik hat. Mit dem heutigen Wissen kann man nicht mehr sagen "Gott ist tot", sondern muss selber zum Regisseur werden,...

Gott spielen

...bis man so viele andere Götter neben sich hat,...

Was ist Demokratie?

...dass die Beherrschung der Dinge grenzenlos wird.

 
Stefan Wehmeier, 11.04.2021 
 
 

Samstag, 10. April 2021

Lockdown – wozu eigentlich?

(berliner-zeitung.de 02.09.2020) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zufolge würde der Staat "mit dem Wissen heute (...) keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen". Das werde nicht noch einmal passieren, sagte der Minister laut "Bild"-Zeitung am Dienstag bei einem Auftritt auf dem Marktplatz in Bottrop.

Die Klimareligion war "Begründung" für die ideale (d. h. extrem teure und vollkommen nutzlose) keynesianische Maßnahme "Energiewende" (wobei Prof. Sinn nicht weiß, dass es einen "Mensch-gemachten Klimawandel" gar nicht gibt), um die Zinsgeld-Ökonomie hinauszuzögern, und das ganze Geheimnis der Corona-Religion ist, dass ein Lockdown das Abgleiten der Volkswirtschaft in die Deflation noch für kurze Zeit aufhält, wenn der Keynesianismus nicht mehr weiterhilft.

Im März 2020 wurde der bisher steilste Börsen-Crash vom ersten Lockdown unterbrochen, was dazu führte, dass der Dax wieder hoch spekuliert wurde und auch der Verbraucherpreisindex leicht ansteigen konnte. Mit Beendigung des ersten Lockdowns im Juni 2020 stagnierte der weitere Anstieg des Dax und der Verbraucherpreisindex begann leicht zu sinken. Ende Oktober 2020 erlebte der Dax einen Zwischeneinbruch und der Verbraucherpreisindex drohte abzusinken, sodass ab Dezember 2020 wieder Lockdown verordnet wurde, der den Dax ab Mitte Januar 2021 zu neuen Allzeithochs getrieben hat und den Verbraucherpreisindex wieder steigen ließ. Allein diese Zusammenhänge sind relevant, alles andere ist nur großes Theater. Die "hohe Politik" sieht jedoch nur das große Theater und das Relevante wird vom Unterbewusstsein gesteuert:

Der Mensch und das kollektiv Unbewusste

Solange sich die Menschheit im geistigen Tod der Zinsgeld-Religion befindet, hilft es gar nichts, auf die "böse Regierung" zu schimpfen, denn zuerst muss man wissen, wo die Reise hingeht...

Vom Mittelalter in die Neuzeit

...und was passieren muss,...

Armageddon voraus

...damit alle aufwachen:

Die Apokalypse: Enthüllung, nicht Katastrophe

Was ich schon seit April 2007 übe, steht noch 7,8 Milliarden anderen bevor:

Vom Untertan zum Individuum

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 10.04.2021 
 
 

Freitag, 9. April 2021

Duemmer geht es nimmer

"Der Impfstoff ist da, die Pandemie wird bewältigt, selbst wenn das Impfen in der EU leider viel länger dauert als in den USA oder Großbritannien. Vor diesem Hintergrund steht die Weltwirtschaft vor einem signifikanten Wachstum in diesem Jahr und in den kommenden Jahren. Davon profitieren besonders die Gewinne zyklischer Aktien, die im Dax stark vertreten sind. Der deutsche Aktienindex ist insofern ein Gewinner der großen Rotation weg von Growth- hin zu Value-Titeln. Und angesichts steigender Unternehmensgewinne ist der Dax keineswegs teuer."

presseportal.de_210401: Der Dax bringt die Ostereier

Die Dummheit wird gebraucht, um den Dax (Dummheit abbildender Index) bei heruntergefahrener Realwirtschaft eine maximale Fallhöhe vor dem finalen Crash erreichen zu lassen, damit das zivilisatorische Mittelalter (Zinsgeld-Ökonomie) umso plötzlicher und schneller beendet wird. Ein langsamer Zusammenbruch würde die ganze halbwegs zivilisierte Menschheit dumm sterben lassen, und nur wenn die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) in kürzester Zeit evident wird,...

(Einheitsübersetzung 1980 / Mk 13,19-20) Denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit Gott die Welt erschuf, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er diese Zeit verkürzt.

...bewirkt der kollektive Schock die allgemeine Auferstehung aus dem geistigen Tod der Zinsgeld-Religion, als unbedingte Voraussetzung für den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation. Sobald der finale Crash den Zinsgeld-Kreislauf (Baum des Lebens) und damit die Arbeitsteilung zum Stillstand bringt, ist ein Weiterleben – bzw. dann das wirkliche Leben danach – nur noch durch den Heiligen Geist (heilig = gesichert / Geist = Geldumlauf) möglich, d. h. mit einer konstruktiv umlaufgesicherten Indexwährung und einem allgemeinen Bodennutzungsrecht:

Neues Grundgesetz

Der Auslöser für den finalen Crash könnten die vielen Impfschäden sein, die nicht mehr unter den Teppich der Blödheit zu kehren sind, sodass der Irrglaube stirbt, "die Pandemie wird bewältigt". Wer seinen Restverstand noch nicht vollständig an der Garderobe abgegeben hat, sollte wissen, dass es bei der "Corona-Pandemie" (besser: Corona-Religion) nicht um Gesundheit geht und als "echte Corona-Tote" nur jene gezählt werden können, die bis jetzt an der Impfung gestorben sind. Ansonsten ist der Hauptzweck der aus dem kollektiv Unbewussten heraus entstandenen Corona-Religion auch nicht die Hygiene-Diktatur der "hohen Politik", sondern der Aufbau einer letzten großen Spekulationsblase, die am Ende umso schneller platzt:

Wir schaffen das!

We'll know for the first time
If we're evil or divine
We're the last in line


Stefan Wehmeier, 09.04.2021 
 
 

Donnerstag, 8. April 2021

Staatskapitalismus – Privatkapitalismus – Marktwirtschaft

Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem, das primär auf die Erzielung von Kapital-Ertrag ausgerichtet ist.
    Um die Logik dieser Definition noch etwas zu unterstreichen, dürfen wir wohl darauf hinweisen, dass eine jede Bezeichnung umso klarer und unmissverständlicher ist, je genauer sie das Charakteristikum der Sache trifft. Also, wenn wir von Kapitalismus reden, wollen wir doch zum Ausdruck bringen, was diesem System im Gegensatz zu anderen denkbaren Systemen das Wesentliche ist. Wesentlich ist aber diesem System nur der Kapital-Ertrag, nichts anderes. Ohne hier schon in eine kritische Betrachtung des Marxismus eintreten zu wollen, würde bei dieser Definition bereits zu beachten sein, dass der bei Karl Marx am häufigsten vorkommende Begriff "Profit" nicht mit dem Begriff Kapital-Ertrag identisch ist, sondern in Bausch und Bogen, ohne Unterscheidungen Unternehmerlohn, Risiko-Ausgleich, Gewinn und Kapitalzins zusammenfasst. Dieser ressentimentgeladene Begriff "Profit" stellt also ein Konglomerat von verschiedenen Begriffen dar und ist für eine exakte Klärung der Dinge, wie wir noch sehen werden, einfach unbrauchbar.
    Wenn wir uns über das Wesen des Kapitalismus zuverlässig informieren wollen, tun wir im Grunde genommen besser daran, unsere Kenntnis gleich aus der richtigen Küche, nämlich aus der kapitalistischen Betriebswirtschaftslehre zu holen - und das "Kapital" von Karl Marx in der Bücherkiste zu lassen. Sofern nämlich die Theorien von Karl Marx richtig wären, müssten sie ja in der kapitalistischen betriebswirtschaftlichen Erfolgsrechnung ihre Bestätigung finden; sofern sie aber hier keine Bestätigung finden, dürfte es klar sein, dass die Theorie an der Wirklichkeit vorbeigegangen ist. Die Richtigkeit des Sachverhalts kann ja nur durch die nachweisbare Wirklichkeit dargetan werden und es kann wohl unbesehen angenommen werden, dass die Kapitalisten, die nach ihrem System praktisch arbeiten, in ihrer betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Erfolgsrechnung viel besser wissen, worauf es ihnen ankommt, als der abseits jeglicher Praxis stehende revolutionäre Theoretiker, der alle Dinge überdies durch die Brille seines Grolls sieht.

Oktober 2014: Überwindung des Kapitalismus

Ein "real existierender Sozialismus" kann dem Kapitalismus nichts anhaben, sondern führt ganz im Gegenteil vom Privatkapitalismus in den Staatskapitalismus und damit in die schlimmste Form der Ausbeutung und zum Ende jeder persönlichen Freiheit. Die marxistische Ersatzreligion ist also ein Rückschritt und kein Fortschritt. Wie gewaltig dieser Rückschritt ist, wird deutlich, wenn wir die Kulturgeschichte nicht politisch, sondern ökonomisch betrachten, denn nicht die Politik, sondern die Makroökonomie ist die Basis allen menschlichen Zusammenlebens und das Geld ist die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung. Darum ist nicht die Französische Revolution, sondern ein sehr viel früheres Ereignis der wahre Beginn des Liberalismus:

"Auszug aus Ägypten" = Weiterentwicklung der Kultur vom Ursozialismus zur Marktwirtschaft

Das vorantike Ägypten war eine zentralistische Planwirtschaft noch ohne liquides Geld, und alles, was heute nicht an Natur, sondern an Kultur existiert, hat die halbwegs zivilisierte Menschheit den Juden zu verdanken, denn sie waren die Pioniere der Marktwirtschaft:

"Die Gesetze, die zur Ordnung seines Gemeinwesens ihm in der Wüste von Gott durch Moses gegeben werden, tragen sofort den Charakter der volkswirtschaftlichen Epoche an sich, ohne irgend welche feudale Übergangsstufen zu berücksichtigen. Diese Gesetze zeigen aber auch noch andere beneidenswerte Merkmale. Nirgends haben sie den Charakter des Zaghaften oder gar der Konzessionen nach allen Seiten. Sie haben auch nicht vorgesehen, dass sie immerwährend durch Novellen verbessert oder verschlechtert werden. Die mosaischen Gesetze zeichnen sich aus durch ihre absolute Entschiedenheit, durch ihre großen, Alles umfassenden prinzipiellen Gesichtspunkte, durch ihren bestimmten Willen, als unabänderliche Gesetze für alle Zeiten zu gelten, durch ihren klaren, unzweideutigen Blick in die Zukunft, für den Fall des Gehorsams wie für den Fall des Ungehorsams, und durch ein inniges Durchdringen der religiösen, sittlichen und wirtschaftlichen Anschauungen. Was also die moderne ethische Nationalökonomie mühsam und vielfach noch unklar zu erreichen strebt, das hat schon die mosaische Gesetzgebung in bewundernswerter Weise vorweggenommen.
    Auch der andere Stolz unserer Nationalökonomie, dass Adam Smith als Erster sein wirtschaftliches Lehrgebäude auf die Arbeit gebaut habe, ist eigentlich wenig begründet. Denn die mosaische Gesetzgebung hat hier schon längst die Priorität erworben und zwar in einer Weise, die von Adam Smith nicht einmal erreicht wurde. Der mosaische Staat war nicht nur auf die Arbeit der unteren Volksmasse, sondern auf die Arbeit als allgemeine Menschenpflicht, als göttliches Gebot gebaut. Schon vom Anfang an war nach Moses die Bestimmung des Menschen die Arbeit;..."


Prof. Dr. Gustav Ruhland (Die wirtschaftspolitischen Grundsätze der mosaischen Gesetzgebung)

Kulturhistorisch hat der Begriff "Antisemitismus" somit seine Berechtigung und die unbelehrbaren Marxisten sind per definitionem die schlimmsten Antisemiten, denn sie wollen die Marktwirtschaft abschaffen und damit mehr als drei Jahrtausende kulturelle Weiterentwicklung zunichte machen. Auch dass sich die Marxisten als "politisch links" einordnen, ist falsch:

"Steht der in Gütergemeinschaft lebende Kommunist am äußersten rechten Flügel, am Ausgangstor der gesellschaftlichen Entwicklung, bedeutet darum die kommunistische Forderung den letzten reaktionären Schritt, so muss die N.W.-O. als Programm der Aktion, des Fortschritts des äußersten linken Flügelmannes angesehen werden. Alles, was dazwischen liegt, sind nur Entwicklungsstationen."

Silvio Gesell (Vorwort zur 4. Auflage der NWO, 1920)

Damit sind wir beim Kern des Problems, dem Übergang vom noch bestehenden Zwischenstadium der kapitalistischen Marktwirtschaft zum eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation, der Natürlichen Wirtschaftsordnung, die den Kapital-Ertrag auf Null regelt und den vollen Arbeitsertrag bei einem Maximum an persönlicher Freiheit verwirklicht. Nicht Adam Smith, sondern Moses beschrieb als Erster die Marktwirtschaft – und nicht Silvio Gesell, sondern Jesus von Nazareth erklärte als erster Denker in der bekannten Geschichte die monopolfreie Marktwirtschaft ohne Privatkapitalismus, was ihn zur berühmtesten – und zugleich am wenigsten verstandenen – Persönlichkeit der Welt machte, auf der bis heute die planetare Zeitrechnung basiert.

 
Stefan Wehmeier, 08.04.2021