Sonntag, 18. April 2021

Der ganz normale Wahnsinn

Die Vergangenheit war nicht dazu da, das arbeitende Volk, sondern die Herrschenden glücklich zu machen. Von diesem Abschnitt der Geschichte haben wir das Glück, die Endzeit mitzuerleben:

Nachdem die atomare Abschreckung den dritten Weltkrieg als Vater aller weiteren Dinge (d. h. zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Kapitalzins anzuheben und damit das Zinsgeld wieder in Umlauf zu bringen) unmöglich gemacht hatte, musste logischerweise immer exzessiverer Keynesianismus angewendet werden, um solange wie irgend möglich in der Zinsgeld-Ökonomie verbleiben und damit Massenarmut, Umweltzerstörung, Terrorismus und konventionelle Kriege sowie alle anderen Zivilisationsprobleme weiterhin genießen zu können. Ein schönes Beispiel für eine so gut wie ideale (d. h. extrem teure und vollkommen nutzlose) keynesianische Maßnahme ist im einstigen Land der Dichter und Denker zu bestaunen, wo für eine gedachte "Energiewende" ca. 30000 Vogel-Schredder, die erhebliche Netzschwankungen verursachen und den Strompreis drastisch verteuern, die Landschaft fast ganz verdecken. Als "Begründung" wurde eigens eine Klimareligion ins Leben gerufen, um das CO2 zu verteufeln, auch wenn es einen Treibhauseffekt in einer zum Weltall hin offenen Atmosphäre gar nicht gibt und in einem erdgeschichtlichen CO2-Minimum dieses "böse" Gas für ein besseres Pflanzenwachstum eigentlich zu begrüßen wäre.

Getoppt wird die Klimareligion noch von der Corona-Religion, mit der im März 2020 ein Lockdown "begründet" wurde, um kurzfristig ein Abgleiten der Volkswirtschaft in die Deflation aufzuhalten, nachdem der Keynesianismus ausgereizt war. Über mittlerweile 13 Monate hinweg konnte damit die größte Spekulationsblase aller Zeiten aufgebaut werden, während eine Bullenfalle in der Liquiditätsfalle darauf wartet, die Blase platzen zu lassen, damit die Zinsgeld-Ökonomie nicht sang- und klanglos, sondern mit dem gebührenden Knall untergeht:

Endzeit-Bericht 210416

Natürlich können die bisher Herrschenden nicht verstehen, was schon seit 2000 Jahren auf sich warten lässt, weil der zivilisatorische Normalzustand nicht mehr so ganz in ihr Weltbild passt:

(März 2021: Ende der Herrschaft der Dummheit) Von einer religiös verblendeten Masse gewählte "Spitzenpolitiker" und an staatlichen Universitäten (Verdummungsanstalten) indoktrinierte "Wirtschaftsexperten" können die freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft (Paradies) ohne Privatkapitalismus (Erbsünde) noch weniger verstehen als der dümmste Bauer (ohne die Bauern beleidigen zu wollen), und wäre ich nicht schon seit Mai 2007 aus dem geistigen Tod der Zinsgeld-Religion auferstanden, um den Zivilisationsbeginn vorbereiten zu können, hätte die halbwegs zivilisierte Menschheit keine Überlebenschance! Wer erst dann mit dem selbständigen Denken anfängt, sobald die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) evident wird, hat schon verloren.

Vor hundert Jahren erfand ein gewisser Silvio Gesell einen Volkssport, der nach dem großen Knall zu empfehlen ist, nämlich "die eigenen Köpfe anzustrengen, statt fremde Köpfe einzuschlagen."

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 18.04.2021 
 
 

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