Mittwoch, 31. März 2021

Ein echt beschissener Job

Eine Verfassung, und mag sie noch so ideal und demokratisch gedacht sein, bietet keinen Schutz vor dem drohenden Totalitarismus, wenn sie nicht die wirtschaftliche Freiheit, das uneingeschränkte Recht zur Beteiligung am Wettbewerb - verkörpert im monopolfreien Markt -, mit einschließt.

Die Lösung der sozialen Frage

In "Profile der Zukunft" schrieb Arthur C. Clarke, dass die Zeit kommen wird, wo Kontroversen in den Bereichen Politik und Wirtschaft als "theologische Debatten des Mittelalters" gelten. Hat man das schon als Jugendlicher gelesen, hakt man diese Bereiche geistig ab und beschäftigt sich mit interessanten und nützlichen Dingen (Schleichwerbung muss sein) – bis man feststellen muss, dass man sich gar nicht in der Neuzeit befindet, sondern noch immer im Mittelalter, was denen, die sich mit Politik und Wirtschaft beschäftigen, natürlich nicht auffällt.

Im ersten Schritt (das war 2004) stellte sich heraus, dass die Neuzeit mit der Veröffentlichung von "Die Verwirklichung des Rechtes auf den vollen Arbeitsertrag durch die Geld- und Bodenreform" (Silvio Gesell, 1906) hätte beginnen müssen, was aber nicht nur denen, die sich mit Politik und Wirtschaft beschäftigen, bis dahin nicht aufgefallen war, sondern auch so gut wie allen anderen.

Im zweiten Schritt (das war 2007) ergaben weitere Recherchen, dass nicht Silvio Gesell, sondern Jesus von Nazareth als erster die monopolfreie Marktwirtschaft (Paradies) ohne Privatkapitalismus (Erbsünde) erklärt hatte, was bis dahin offenbar noch niemandem aufgefallen war, sodass ich mir damit einen echt beschissenen Job aufgehalst hatte, von dem noch nicht abzusehen war, wie lange ich mich damit herumärgern und wie schlimm die allgemeine Situation noch werden muss, damit endlich allgemein begriffen wird, was nach Silvio Gesell "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht" – bzw. bestehen sollte, wenn die Religion nicht wäre.

Es ist eben nicht so, dass die halbwegs zivilisierte Menschheit in den letzten 2000 Jahren klüger geworden ist, denn trotz aller technischen Fortschritte werden heute insbesondere die banalsten Selbstverständlichkeiten so gut wie gar nicht verstanden, was schon Silvio Gesell erfahren musste. Er wusste nicht, dass die Religion dahintersteckt, die schon 500 Jahre vor Jesus von Nazareth vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode mutiert war; aber selbst wenn man das weiß, verhindert der Wahnsinn ohne Methode noch immer die Aufklärung der Massen:

(Gustave Le Bon, Psychologie der Massen) "Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer."

Man sollte annehmen, dass die echte Soziale Marktwirtschaft als der wahre Himmel auf Erden – in den man sich nur wenige Jahrzehnte hineindenken muss, um einzusehen, dass damit alles übertroffen wird, was Religiöse in 2000 Jahren erträumen konnten – insbesondere für das einstige Land der Dichter und Denker nicht zu den Tatsachen gehört, die dem Volk missfallen und von dem es sich abwendet, doch für das nur wenige Jahrzehnte Hineindenken fehlt es allgemein ganz eklatant an Mut und Phantasie. Es bleibt nichts anderes übrig, als nicht das Bewusstsein (bzw. das, was die Religion davon übrig gelassen hat), sondern das Unterbewusstsein bzw. das kollektiv Unbewusste anzusprechen, um die Masse über viele Jahre hinweg umzuprogrammieren. Dazu sind die von der Masse gewählten "Spitzenpolitiker" hilfreich, die in einer invertierten Gesellschaft über keinerlei Bewusstsein verfügen, denn sie beschäftigen sich nur mit Angelegenheiten, die eigentlich seit 2000 Jahren überflüssig sind, und wer sich nur mit Überflüssigem beschäftigt, wird komplett vom Unterbewusstsein gesteuert:

Politik als Mittel zum Zweck

Natürlich muss man wissen, wie das kollektiv Unbewusste – und die lebendige Natur generell – in den Grundzügen funktioniert, um mit einfachsten Mitteln (eine Internet-Präsenz, die nur wenige hundert Wagemutige pro Tag lesen) das Weltgeschehen als Hinterster beeinflussen und am Ende bestimmen zu können. Glücklicherweise hatte ich schon 1998 herausgefunden, wie die lebendige Natur generell funktioniert, und hatte mich schon 2002 (damals noch in seliger Unwissenheit) mit meinem Vorgänger darüber unterhalten,...

Der Mensch und die lebendige Natur

...sodass heute das zukünftige Leben als Mensch (und nicht länger als Sklave) schon deutlich wahrscheinlicher geworden ist als der ansonsten unvermeidliche Rückfall in die Steinzeit:

Was passiert, wenn nichts passiert?

Oberflächlich betrachtet sieht es aktuell nicht danach aus,...

Auf die Schnelle eine Diktatur errichten

...aber auch die Hygiene-Diktatur ist nur Mittel zum Zweck:

Die Globale Soziale Marktwirtschaft

Nach dem Jüngsten Tag muss man sich noch für weitere acht Jahre mit "theologischen Debatten des Mittelalters" befassen, weil sich vorher niemand (und die "hohe Politik" schon gar nicht) weit genug in die Natürliche Wirtschaftsordnung hineingedacht hat, um nach der freiwirtschaftlichen Geld- und Bodenreform den ganzen dann überflüssigen Gesetzes-Wust kontrolliert abzubauen und durch wenige sinnvolle Gesetze zu ersetzen: Ende der Herrschaft der Dummheit

Bei diesem beschissenen Job gilt:

You've been left on your own
Like a rainbow in the dark


Stefan Wehmeier, 31.03.2021



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