Samstag, 2. Mai 2020

Minus 70 Billionen Dollar











McKinsey hat ausgerechnet, wie stark die Wirtschaftsleistung derzeit einbricht. Die Prognose der Unternehmensberater: Deutschland erreicht erst 2028 wieder den alten Wachstumspfad. Und auch nur, wenn es alles richtig macht.

Solange der Mensch fehlerhaftes Geld (Zinsgeld) benutzt, ohne zu wissen, dass es fehlerhaft ist, tönt es aus dem Himmel der Zinsgewinner auf die Hölle der Zinsverlierer herunter, man müsse den alten Wachstumspfad einhalten, denn nur mit unbegrenztem exponentiellem Wachstum wird die Hölle mit Mehrarbeit nicht ärmer und der Himmel ohne Arbeit immer reicher.

"Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde": von der Zeit an sitzt der Reiche im Himmel und der Arme liegt auf der Erde. (alte jüdische Weisheit)

In allen Teilen der Gesellschaft (Dummkopf-Systemtrottel-Politiker) ist das akzeptiert, denn Zinsen wachsen auf "Apfelbäumchen" und nicht durch die Mehrarbeit anderer. Weder die genialste Musik noch der eindeutige mathematische Beweis kann den Glauben an den alten Wachstumspfad auch nur ankratzen. Doch der Glaube muss sich der Tatsache beugen, dass es weder in Deutschland noch sonst wo "wieder den alten Wachstumspfad" geben wird. Das ist unmöglich, und diese Einsicht wird bald mit dem Verlust von etwa 70 Billionen (7x10^13) Dollar Aktienvermögen erkauft, denn Dummheit muss weh tun, bevor sie überwunden werden kann. Noch versuchen die Corona-Geschädigten, sich mit übermenschlicher Einbildungskraft der Buße zu entziehen, aber es wird nichts nützen, denn auch der Vater aller Dinge hat mit der atomaren Abschreckung ausgedient.

Wenn man das, was sich die Kinderchen heute vorstellen, mit der wahren Zukunft vergleicht, mag man kaum glauben, dass sie schon 2028 erwachsen sein werden.


Stefan Wehmeier, 02.05.2020 


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