Dienstag, 26. Mai 2020

Die Entmachtung der Machthaber


"Wer reich geworden ist, möge herrschen. Und wer Macht hat, möge darauf verzichten."

Jesus von Nazareth (NHC II,2,81)

Reich wird man durch eigene Erkenntnis. Und Macht erlangt man durch die Verdummung anderer. In der Vergangenheit wurde das Volk immer verdummt, um es beherrschen zu können; eine auferstandene Gesellschaft hat es noch nie gegeben. Bevor das Wissen zur Verfügung stand, wie die Erbsünde zu überwinden ist, durfte das Volk nicht auferstehen; heute steht das Wissen längst zur Verfügung und man kann sagen, dass dieses Wissen "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht." Die allgemeine Verdummung hat jedoch ein Ausmaß erreicht, dass die banalsten Selbstverständlichkeiten intellektuell nicht mehr vermittelbar sind, während die Auferstehung für die ganze halbwegs zivilisierte Menschheit zu einer Überlebensnotwendigkeit geworden ist. Ohne die allgemeine "Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion" ist der Rückfall in die Steinzeit unvermeidlich, ob mit oder ohne Atomkrieg:

1980-1989: 7,65%
1990-1999: 6,64%
2000-2009: 4,15%
2010-2019: 1,06%

Durch die fortlaufende Vermehrung des Sachkapitals (Häuser, Fabriken, Maschinen, Schiffe, etc.) in den letzten Jahrzehnten ist die "Frucht vom Baum der Erkenntnis" so gering geworden, dass sich die Machthaber kaum noch an der Mehrarbeit anderer bereichern können. Einerseits ist das zu begrüßen, denn der Sinn der Arbeitsteilung sollte darin bestehen, dass jeder von eigener Arbeit lebt; andererseits bedeutet das den Zerfall der Arbeitsteilung, solange Zinsgeld verwendet wird, das für seinen Umlauf den Urzins von 4,5% fordert und bei einem Absinken der Sachkapital-Rendite unter die Liquiditätspräferenzgrenze von 2,5% nur noch durch drastische Erhöhungen der Zentralbank-Geldmenge und exzessiven Keynesianismus (staatliche Investitionspolitik nach dem Motto "Löcher graben und wieder zuschaufeln") mühsam im Umlauf gehalten werden kann, bis die deflationäre Abwärtsspirale trotz weiterer Geldvermehrung unvermeidlich wird.

In früheren Zeiten wurde ein Krieg angezettelt, um großflächig Sachkapital zu zerstören und damit den Zinsfuß anzuheben, damit nach dem Krieg die Ausbeutung der Arbeitenden durch die Zinsumverteilung sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten in eine neue Runde gehen konnte. Den eigentlichen Zweck des Krieges kennen weder die Kriegstreiber noch die "Friedensforscher", denn genau dafür gibt es die religiöse Verdummung. Bis heute wird geglaubt, dass Zinsen auf "Apfelbäumchen" wachsen und nicht durch die Mehrarbeit anderer, sodass die Verdummten nicht bereit sind, sich vom Zinsgeld zu verabschieden – bis es nicht mehr anders geht: Mit der atomaren Abschreckung seit dem zweiten Weltkrieg ist der dritte Weltkrieg wohl möglich aber sinnlos geworden, sodass sich die Machthaber selbst entmachtet haben!

Natürlich kann man das Zinsgeld nicht einfach abschaffen (das wäre der Rückfall in die Steinzeit), sondern es muss durch konstruktiv umlaufgesichtertes Geld (heilig=gesichert; Geist=Geldumlauf) ersetzt werden, damit die Summe der Ersparnisse (Mutter der Kultur) mit dem volkswirtschaftlichen Kreditangebot (Vater der Kultur) übereinstimmt und die Kreditnachfrage für neues Sachkapital (Sohn der Kultur) nicht mehr abreißt, weil das neue Geld unabhängig vom Kapitalmarktzins stetig umläuft, dieser langfristig um Null pendeln kann und somit aus dem Sachkapital nur der Arbeitslohn erwirtschaftet werden muss, wie es für dauernde Vollbeschäftigung sein soll. Neben der konstruktiv umlaufgesicherten Indexwährung muss ein Allgemeines Bodennutzungsrecht etabliert werden, um die Bodenrente in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, und damit ist der Himmel auf Erden (Nachfrage äquivalent Angebot) auf unbegrenzte Zeit gesichert.


Allerdings sind insbesondere die Machthaber bei weitem zu dumm, um den Himmel auf Erden zu verstehen, und kleben solange an ihrer lächerlichen Machtposition, bis sie ungewollt den Rückfall in die Steinzeit bewirken, der nicht nur durch den Atomkrieg, sondern auch bei einem langsamen Zerfall der öffentlichen Ordnung passieren würde. Die Machthaber dieser untergehenden Welt müssen schnell entmachtet und ihre Welt plötzlich zerstört, bzw. die Zeit des Zusammenbruchs verkürzt werden, damit die halbwegs zivilisierte Menschheit eine Überlebenschance hat:

(Einheitsübersetzung 1980 / Mk 13,19-20) Denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit Gott die Welt erschuf, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er diese Zeit verkürzt.

Gott = künstlicher Archetyp Jahwe=Investor, definiert durch Genesis_2,4b-3,24
Der Herr = morphogenetisches Feld "zivilisierter Kulturmensch"; bis Ende März 2020 gesteuert vom künstlichen Archetyp Jahwe

Kennt man die wahre Bedeutung der Heiligen Schrift als das effektivste Mittel zur Beeinflussung des Unterbewusstseins, ist das Internet ein fantastisches Instrument zur Lenkung der Masse. Nachweislich bewirken schon 100 Klicks pro Tag eine hinreichende morphische Resonanz, um das Weltgeschehen über das kollektiv Unbewusste zu steuern! Die Herrschenden lassen sich wie Schachfiguren bewegen, weil sie in einer invertierten Gesellschaft kein Bewusstsein haben, und alle die fragen Was ist hier eigentlich los? können die Welt nicht mehr verstehen,...


...bis sie geheilt ist: Das Programm Genesis, das die Zinsgeld-Ökonomie aufrecht erhielt, ist seit Ende März 2020 gelöscht und eine effektive Bullenfalle bringt den Zinsgeld-Kreislauf in kürzester Zeit zum Stillstand. Der finale Absturz der Börse erfolgt umso steiler, je länger noch an eine Erholung geglaubt wird; die Machthaber sind damit schnell entmachtet, die "hohe Politik" wird gleich mit entsorgt, der Jüngste Tag steht schon fest und der ganze Rest erklärt sich von selbst.


Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 26.05.2020


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