Montag, 11. Mai 2020

Wie man es zu etwas bringt

(Jean Paul Getty, 1892-1976) "Um es im Leben zu etwas zu bringen, muß man früh aufstehen, bis in die Nacht arbeiten - und Öl finden."

Schon 1977 war ich der Meinung (im Alter von 12 Jahren darf man noch eine Meinung haben, als Erwachsener nicht mehr), man müsse die kalte Kernfusion erfinden, um es im Leben zu etwas zu bringen. Aber wann ist man erwachsen? Im Alter von 18 Jahren war ich es jedenfalls noch nicht, denn ich war noch immer der Meinung, ich müsste die kalte Kernfusion erfinden. Zwangsläufig, wenn man sich so etwas in den Kopf gesetzt hat, lernt man viel über Physik und allerlei Theorien, die möglicherweise auf dem Weg zu diesem Ziel hilfreich sein könnten. Nebenbei beschäftigt man sich mit Elektronik, denn schließlich muss man ja von irgendwas leben, solange das große Ziel noch keinen Gewinn abzuwerfen verspricht. Erwachsen wurde ich dann erst am 17. Dez. 2002. Ort: 25 Barnes Place, Colombo 7, Sri Lanka. Vor mir saß Arthur C. Clarke, der am Tag zuvor 85 Jahre alt geworden war und mir gerade erklärte, dass die Kernfusion vorerst nicht so wichtig sei. Zuerst müsse dieses "nutzlose Programm" gelöscht werden (auf dem Zettel, den er mir gab, standen zehn Worte), er sei schon zu alt dafür, und das wäre für mich die richtige Aufgabe. Dann machten wir uns nur noch über Politik und Religion lustig, bis Arthur das Gespräch beenden musste, weil ihn das unvermeidliche Lachen aufgrund seiner Krankheit zu sehr schmerzte.

Da es noch kein ernstzunehmender Wissenschaftler gewagt hatte, an den prophetischen Worten von Sir Arthur Charles Clarke zu zweifeln, musste ich die Sache wohl weiterverfolgen. Es dauerte fünfeinhalb Jahre, bis ich überhaupt begriffen hatte, worum es geht – und solange man sich noch einbildet, dass alle anderen das auch begreifen müssten, schreibt man erst einmal ein Buch:


OK, gerade weil es die Wahrheit ist, glaubt das sowieso keiner. Wie kann man sich nur einbilden, dass man "den Einen großen Fluch, die Eine große innerlichste Verdorbenheit, den Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist..." (das Christentum nach Nietzsche) "einfach mal so" von der Wahrheit überzeugen kann. Also musste ich das Projekt von Arthur C. Clarke weiterführen, d. h. als Hinterster des Planeten das kollektiv Unbewusste lenken, damit sich das Hologramm der Wirklichkeit in die richtige Richtung entwickelt:


In einer Zeit der allgemeinen geistigen Umnachtung kann man als bewusster Mensch die ganze Welt dem eigenen Willen unterwerfen! Nach anfänglicher Skepsis, ob das mit einfachen Mitteln gelingen kann, ist heute das Projekt soweit abgeschlossen, dass die weitere Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist und ich "einfach mal so" den Jüngsten Tag auf den 1. Januar 2021 festlegen konnte. Auf allgemeinen Wunsch kann der Himmel auf Erden auch auf den 1. Juli 2020 vorverlegt werden, was zu empfehlen wäre, um größeren volkswirtschaftlichen Schaden zu vermeiden. Aber noch glaubt die Mehrheit, die "Corona-Pandemie" hätte irgendetwas mit "krankmachenden Viren" zu tun, auch wenn jeder der lesen kann begreifen müsste, dass dem nicht so ist. Die allgemeine Verwirrung über die vom kollektiv Unbewussten veranlasste Löschung des nutzlosen Programms ist noch groß, und erst wenn "Wile E. Coyote" merkt, dass er längst keinen Boden mehr unter den Füßen hat, wird der unvermeidliche Absturz für Klarheit sorgen. Wenn bald 70 Billionen Dollar Aktienvermögen vernichtet werden, damit begriffen wird, was man schon 2008 in meinem Buch hätte nachlesen können, dann muss das eben so sein. Wer nicht lesen will, hat den Schaden.

(Arthur C. Clarke) "Ich finde die Zivilisation ist eine gute Idee. Nur sollte endlich mal jemand anfangen, sie auszuprobieren."

Ja, großartig. Jetzt darf ich mich acht Jahre lang damit herumschlagen, aus dem hinterlassenen Trümmerhaufen eine ernstzunehmende Zivilisation zu machen, weil alle anderen sich über die Zukunft noch keine Gedanken gemacht haben. So was wie das da wird im Vorfeld automatisch entsorgt (nicht der Mensch, nur die Politikerin), aber dennoch ist das eine Mammutaufgabe, die überhaupt nur dadurch zu bewältigen ist, weil die Natürliche Wirtschaftsordnung eine vollständige Selbstregulation der Arbeitsteilung mit langfristig garantierter Vollbeschäftigung bewirkt.

Das ist auch der Grund, weshalb es ausgeschlossen ist, dass die halbwegs zivilisierte Menschheit ohne die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung noch eine Überlebenschance hat. Allein die ideale Makroökonomie (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus), die gegenüber der kapitalistischen Marktwirtschaft mindestens um soviel leistungsfähiger ist wie diese gegenüber dem "real existierenden Sozialismus" (Staatskapitalismus), kann die Menschheit jetzt noch auf Dauer ernähren, wobei sich in Zukunft die Bevölkerung in allen Ländern automatisch auf ein gesundes Maß einpendeln wird. Überbevölkerung (sowie staatliche Zwangsmaßnahmen zu ihrer Bekämpfung) ist auch nur ein weiteres Symptom der Zinsumverteilung, die nach der Geld- und Bodenreform aufgehoben wird. Aktuell ist die inhärent instabile kapitalistische Marktwirtschaft schon soweit geschädigt, dass der Zinsgeld-Kreislauf gänzlich unabhängig von irgendwelchen "geldpolitischen Maßnahmen" nicht mehr aufrecht erhalten werden kann und bald mitgekoppelt (sich selbst beschleunigend) zusammenbrechen wird. Wer an einer Universität nur Unsinn gelernt hat, faselt etwas von "drohender Hyperinflation"; richtig ist das genaue Gegenteil, es kommt zu einer deflationären Abwärtsspirale:


Günter Hannich verschweigt, dass die Weltwirtschaftskrise vor dem 2. Weltkrieg nur durch den 2. Weltkrieg (bzw. durch die damit wiederhergestellte Sachkapital-Knappheit) beendet wurde und die Erfindung der Atombombe dieses sinnlose Spiel von Zerstörung und Wiederaufbau unmöglich gemacht hat. Die atomare Abschreckung beendet somit das zivilisatorische Mittelalter; und auch wenn ich jetzt schon versprechen kann, dass meine Alleinherrschaft fürchterlich sein wird, sollte der Himmel auf Erden immer noch besser sein als das Verhungern bis Jahresende.


Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 11.05.2020 


1 Kommentar:

  1. Der ganze Bockmist wird sich noch unvorstellbar steigern bevor jemand, außer uns wenigen, an der Wahrheit interessiert ist.

    Jetzt ist erstmal die Phase des gegenseitigen Beschuldigens, wo Idioten Idioten Idioten nennen. https://m.faz.net/aktuell/feuilleton/corona-was-die-proteste-gegen-den-virenschutz-verraten-16763103.amp.html
    Ich erwarte, das im Herbst Scholz alle Immobilienbesitzer per Vermögensabgabe beteiligt, siehe 1949, vielleicht schon von Merkels Amt aus, es wird auch Gewaltausbrüche geben, nicht hier, wir sind zu zahm, eher im Nahen Osten. Der Krieg gegen den Petrodollar ist fast beendet.

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