Dienstag, 11. Mai 2021

Die einzig denkbare Zukunft

Ausbeutung entsteht, wenn die Konkurrenz nicht frei, sondern entweder eingeschränkt oder gar ausgeschlossen ist. Jede derartige Unfreiheit wirtschaftlicher Art ist ein Monopol. Dabei sind zwei Steigerungsstufen der Konkurrenz-Unfreiheit zu unterscheiden, die als vollständige und unvollständige Monopole bezeichnet werden.
    Das vollständige Monopol ist der Ausschluss der Konkurrenz. Falls die Konkurrenz ausgeschlossen ist, vermag der Monopolinhaber besondere Monopolpreise und als deren Folge besondere Monopolgewinne zu erzielen. An sich kommt das vollständige Monopol verhältnismäßig selten vor. Denn wer ist schon – wenn man von den gesetzlich begründeten Fiskal- und sonstigen rechtlichen Monopolen absieht – ohne Konkurrenz?
    Die klassischen Ökonomen haben das Monopol stets nur in diesem Sinne verstanden, also stets den Ausschluss der Konkurrenz gemeint, wenn sie vom Monopol gesprochen haben. Im Übrigen aber haben sie die Konkurrenz für frei gehalten. Das war ein schwerwiegender Trugschluss. In Wahrheit stellt das vollständige Monopol nur einen Grenzfall dar, nämlich den Gegenpol der freien Wirtschaft. Zwischen diesen beiden Polen aber, der freien Konkurrenz einerseits und dem Ausschluss der Konkurrenz andererseits, dehnt sich das weite Gebiet der Konkurrenzbeschränkungen. Das sind die zahlreichen Fälle, in denen die Konkurrenz weder frei noch ausgeschlossen, sondern auf einen mehr oder weniger großen Kreis von Personen beschränkt ist. Diese Konkurrenzbeschränkungen, die von der klassischen Lehre unbeachtet blieben, sind die unvollständigen Monopole.
    Das unvollständige Monopol führt zu einer Beschränkung der Konkurrenz und nimmt in der Wirtschaft einen überaus breiten Raum ein. Fast überall beherrscht es das Feld und macht eine freie Konkurrenz unmöglich. Aus der Vielzahl der unvollständigen Monopole ragen besonders das Bodenmonopol und das vom Geldstreikmonopol abgeleitete Kapitalmonopol hervor. Beide Monopole bestehen seit Menschengedenken und gewinnen noch ständig an Bedeutung. Das Bodenmonopol wird mit der steigenden Bevölkerungsdichte immer drückender; das Kapitalmonopol entwickelt sich immer mehr zum ausschlaggebenden Monopol, weil die moderne Technik, indem sie die primitiveren Produktionsmethoden, die mit wenig Kapital auskamen, immer mehr aus der Konkurrenz verdrängt, den Besitz von Kapital zur unumgänglichen Voraussetzung der Beteiligung an der Konkurrenz gemacht hat. Wer nicht über genügend Kapital verfügt, ist von der Konkurrenz ausgeschlossen.
    Die Konkurrenzbeschränkungen sind den vollständigen Monopolen völlig wesensgleich, was einerseits an ihren wirtschaftlichen Auswirkungen und andererseits an ihrer Bewertung erkennbar ist. Genauso wie das vollständige Monopol zu besonderen Monopolpreisen und Monopolgewinnen führt, muss auch das unvollständige Monopol Preise und Gewinne zur Folge haben, die von denen der freien Konkurrenz abweichen.

Marktgerechtigkeit

Diese für das zivilisierte menschliche Zusammenleben elementarsten Zusammenhänge sind bis heute an Universitäten unbekannt, weil sie durch eine Programmierung des kollektiv Unbewussten aus dem Begriffsvermögen der halbwegs zivilisierten Menschheit ausgeblendet wurden, solange noch niemand wusste, wie das Bodenmonopol und das Geldstreikmonopol zu überwinden sind, bzw. wie Marktgerechtigkeit herzustellen ist. Man kann nicht alles im Voraus wissen, und ohne diese Programmierung des "von Gott auserwählten Volkes" wäre der "Auszug der Israeliten aus Ägypten", d. h. die Weiterentwicklung der menschlichen Kultur vom Ursozialismus (zentralistische Planwirtschaft noch ohne liquides Geld) zur Marktwirtschaft mit Geldkreislauf, unmöglich gewesen, denn kein vernünftiger (nicht religiös verblendeter) Mensch würde im a priori ungerechten und inhärent instabilen Übergangsstadium der kapitalistischen Marktwirtschaft leben wollen:

Gott der HERR (Jahwe) = künstlicher Archetyp "Investor"
Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld)
Regen / Feuchtigkeit = Geldemission / Liquidität
Lebendiger Mensch = selbständiger Unternehmer
Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des Lebens (ez pri ose pri: "Baum, der Frucht ist und Frucht macht") = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis (ez ose pri: "Baum, der Frucht macht") = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes)
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung
gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet
Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
"die Frau gab ihrem Mann von der Frucht" = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
"nackt" sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen
"bekleidet" sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung)
"als der Tag kühl geworden war" = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle)
"unter den Bäumen im Garten verstecken" = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung
"die Frau, die du mir zugesellt hast" = Abhängigkeit von zinsträchtiger Ersparnis
Nachkommen der Schlange / der Frau = Geldersparnisse / neue Sachkapitalien
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)
"unsereiner" = die nichts anderes zu tun haben, als sich an der Mehrarbeit anderer zu bereichern
Vertreibung aus dem Paradies =
Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus
Cherubim = Denkblockaden

Die vor 3250 Jahren angelegte Zukunft, die monopolfreie Marktwirtschaft ohne Privatkapitalismus, wurde aufgrund der religiösen Verblendung, die im 6. vorchristlichen Jahrhundert vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode mutierte, zweimal verpasst, einmal vor 2000 Jahren und noch einmal vor 100 Jahren. Wird die einzig denkbare Zukunft ein drittes Mal verpasst, ist der Rückfall in die Steinzeit unvermeidlich, denn der Krieg konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 11.05.2021 
 
 

Sonntag, 9. Mai 2021

Die verlorenen Kinder vor der Apokalypse

"Wahrlich, ein schmutziger Strom ist der Mensch. Man muss schon ein Meer sein, um einen schmutzigen Strom aufnehmen zu können, ohne unrein zu werden."

Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra.

Im Jahr 2011 betrug die Weltbevölkerung 7 Milliarden, heute sind es schon 7,5 Milliarden. Das Bevölkerungswachstum beträgt zurzeit 229.000 pro Tag, entsprechend 84 Millionen pro Jahr, wobei 74 Millionen auf ungewollte Schwangerschaften entfallen. Das Wachstum wäre noch größer, wenn nicht 30.000 Kinder pro Tag verhungern müssten. Wahrlich, ein schmutziger Strom.

Mai 2017: Tod und Auferstehung

Heute beträgt die Weltbevölkerung 7,8 Milliarden, wobei noch mehr Kinder pro Tag verhungern müssen. Die will man aber schon gar nicht mehr schätzen, geschweige denn zählen, denn die "hohe Politik" der invertierten Gesellschaft hat "Besseres" zu tun. Angenommen, es ist bei 30.000 verhungerten Kindern pro Tag geblieben, sind 134 Millionen Kinder seit Januar 2009 verhungert. Seitdem könnte die "heilige katholische Kirche" – wenn sie an der Wahrheit interessiert wäre, aber das kann man von professionellen Lügnern nicht erwarten – wissen, was die Erbsünde ist, und hätte das Elend – wenn die Kirche an sozialer Gerechtigkeit, allgemeinem Wohlstand und dem Weltfrieden interessiert wäre, aber das kann man von Elendsverwaltern nicht erwarten – längst beenden können, denn technisch ist die Überwindung der Erbsünde schon seit einem Jahrhundert eine Angelegenheit, die "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht".

Die armen verlorenen "Kinder der See" ("Wasser" in der originalen Heiligen Schrift = liquides Geld) bleiben solange unmündig und gewissenlos im geistigen Tod der Zinsgeld-Religion, bis die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) evident wird und alle gleichzeitig vor die Wahl stellt, ob sie dumm sterben oder erstmals bewusst leben wollen. Mit zwei Weltkriegen wurde durch umfassende Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß zu heben und damit das Zinsgeld wieder in Umlauf zu bringen, das Elend zweimal verlängert. Den geistig Toten musste der dritte Weltkrieg durch die atomare Abschreckung entzogen werden, damit sie über 50 Jahre hinweg zu immer exzessiverem Keynesianismus gezwungen waren und gegen Ende noch zu einer Deflations-Notbremse,...

(Wozu sind Kriege da?) ...um den Börsen-Crash weiter hinauszuzögern, indem eine letzte große Spekulationsblase aufgebaut wird, die am Ende umso schneller platzt. Der finale Systemcrash muss eine maximale Steilheit erreichen,... (Einheitsübersetzung 1980 / Mk 13,19-20) ...denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit Gott die Welt erschuf, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er diese Zeit verkürzt.

Nur so gelingt die erforderliche Zeitverkürzung für die allgemeine Auferstehung der Toten.

 
Stefan Wehmeier, 09.05.2021 
 
 

Samstag, 8. Mai 2021

Nur ohne Verstand zu ertragen

Die Deutsche Wochenschau KW17-18 / 2021

Die Menschheit ohne Verstand, die sich noch im zivilisatorischen Mittelalter (Zinsgeld-Ökonomie) aufhält, das eine Menschheit mit Verstand nicht erst seit Silvio Gesell, sondern schon seit Jesus von Nazareth hinter sich gelassen hätte, braucht den Krieg als Vater aller Dinge, und damit hat sie heute das größte Problem, das sie dazu zwingt, doch endlich den Verstand einzuschalten.

Das größte Problem zeigt sich immer deutlicher seit 1968, wo der dritte Weltkrieg in einer Welt ohne atomare Abschreckung fällig gewesen wäre. Die halbwegs zivilisierte Menschheit ist seitdem immer verrückter geworden, und heute ist sie komplett verrückt. Das kann natürlich nur demjenigen auffallen, der die Verrücktheiten nicht mitmacht. Dazu darf man nicht den falschen Beruf haben und darf auch keine allzu hohe "gesellschaftliche Position" bekleiden, sonst ist man gezwungen, die Verrücktheiten mitzumachen.

Wozu sind Kriege da?

Wenn bei ausgeschaltetem Verstand die Zinsgeld-Ökonomie gerade noch funktioniert, bleibt der Verstand ausgeschaltet, denn es ist die einfachste Art, von heute auf morgen weiterzuexistieren, solange es kein übermorgen gibt. Ohne Verstand braucht sich niemand Gedanken darüber zu machen, warum verstärkt seit der Jahrtausendwende ein dubioser Mechanismus...

Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir (der Sparsamkeit) und der Frau (dem Finanzkapital) und zwischen deinem Nachkommen (den Geldersparnissen) und ihrem Nachkommen (neuen Sachkapitalien); der (neues Sachkapital) soll dir (der Sparsamkeit) den Kopf (die Rendite) zertreten, und du (die Sparsamkeit wird) wirst ihn (der weiteren Sachkapitalvermehrung) in die Ferse stechen.

...die "Apfelernte" versiegen lässt, das verflixte Zinsgeld nicht mehr umlaufen will, nur noch mit immer exzessiverem Keynesianismus die deflationäre Abwärtsspirale zu vermeiden ist, und gegen Ende sogar noch eine Deflations-Notbremse eingeschaltet wird, damit der Verstand ausgeschaltet bleiben kann – bis es dann doch eines Tages übermorgen wird:

Der finale allumfassende Crash

Wohl dem, der schon früh verstanden hat, dass der Sinn hinter dem Irrsinn ein Lernprozess ist, damit am Ende die Würde des Menschen mit Verstand unantastbar wird:

Artikel 1 Neues Grundgesetz

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 08.05.2021 
 
 

Freitag, 7. Mai 2021

Seit 100 Jahren nichts begriffen

"Den Parteien, samt und sonders, fehlt das wirtschaftliche Programm; zusammengehalten werden sie alle nur durch Schlagworte. Aus dem Kapitalismus müssen wir heraus, das erkennen sogar die Kapitalisten selbst. Der Bolschewismus oder Kommunismus mag für unentwickelte Kulturzustände, wie man sie noch vielfach auf dem Lande in Russland antrifft, möglich sein, aber für eine hochentwickelte, auf Arbeitsteilung eingerichtete Volkswirtschaft sind solche vorgeschichtlichen Wirtschaftsformen nicht anwendbar. Der Europäer ist den vom Kommunismus untrennbaren Gebundenheiten entwachsen. Er will frei sein, nicht allein frei von der kapitalistischen Ausbeutung, sondern auch frei von den behördlichen Eingriffen, die sich doch beim Zusammenleben in einer auf Kommunismus eingerichteten Gemeinschaft nicht vermeiden lassen."

Silvio Gesell (Vorwort zur 4. Auflage der Natürlichen Wirtschaftsordnung, 1920)

Als zivilisierter Mensch kann man heute weder die Staatskapitalisten (Kommunisten, Marxisten, Sozialisten, "links-grün Versiffte") noch die Privatkapitalisten ("Liberale", "neu-Konservative") dafür verurteilen, dass sie seit zwei Jahrtausenden nichts begriffen haben,...

Staatskapitalismus - Privatkapitalismus - Marktwirtschaft

...aber sie müssen es sich gefallen lassen, als intellektuell Zurückgebliebene behandelt zu werden, weil sie seit einem Jahrhundert nichts begriffen haben, was das zivilisierte Zusammenleben im weitesten Sinne betrifft. Dabei ist es nicht schlimm, (noch) nichts zu wissen; schlimm ist es, nichts wissen zu wollen. Kein intellektuell Zurückgebliebener kann sich damit herausreden, dass das, was "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht", schwer verständlich wäre. Jedes durchschnittlich intelligente Schulkind ab 12 Jahren kann das verstehen, wenn es nicht von dummen Lehrern oder dummen Eltern, die "anderer Meinung" sind, unterdrückt wird. Ein Erwachsener sollte aber zumindest soweit erwachsen sein, sich nicht von blödsinnigen Meinungen unterdrücken zu lassen, denn gerade das macht das intellektuelle Erwachsensein aus.

Wenn ein intellektuell Zurückgebliebener hier einen Kommentar hinterlässt, der keine halbwegs intelligenten Fragen, sondern nur irrelevanten Blödsinn beinhaltet, wird der Kommentar gelöscht, auch im Interesse des Zurückgebliebenen selbst. Denn wie schon Nietzsche sagte:

"Was ist der Affe für den Menschen? Ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham. Und ebendas soll der Mensch für den Übermenschen sein: ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham."

Nietzsches Übermensch ist der vollständig zivilisierte und eigenverantwortliche Kulturmensch in der Natürlichen Wirtschaftsordnung, der "erlöst von Göttern und Anbetungen" und ebenso frei von blödsinnigen politischen Meinungen ist. Solange die Mehrheit noch intellektuell zurückgeblieben ist, fällt der einzelne Zurückgebliebene nicht auf, aber schon bald wird es peinlich.

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 07.05.2021 
 
 

Donnerstag, 6. Mai 2021

Wozu sind Kriege da?

"Peace is for women and the weak. Empires are forged by war."

König Agamemnon (aus dem Film "Troja")

Ungefähr zur selben Zeit (13. vorchristliches Jahrhundert) erkannte ein Jude namens Moses, dass Kriege dann – und nur dann – überflüssig werden, wenn man die Erbsünde überwindet, deren originale Umschreibung unter Genesis_3 nachzulesen ist. Wenn es nicht gelingt, diese "Mutter aller Zivilisationsprobleme" zu überwinden, bleibt der Krieg der Vater aller Dinge – und damit haben wir aktuell das größte Problem, denn der Krieg konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab, und die Erbsünde – der Wunsch des Unsinn-Gläubigen, auf Kosten anderer zu existieren (Himmel der Zinsgewinner), damit andere Unsinn-Gläubige nicht auf seine Kosten existieren (Hölle der Zinsverlierer) – ist bis heute nicht überwunden!

Das größte Problem zeigt sich immer deutlicher seit 1968, wo der dritte Weltkrieg in einer Welt ohne atomare Abschreckung fällig gewesen wäre. Die halbwegs zivilisierte Menschheit ist seitdem immer verrückter geworden, und heute ist sie komplett verrückt. Das kann natürlich nur demjenigen auffallen, der die Verrücktheiten nicht mitmacht. Dazu darf man nicht den falschen Beruf haben und darf auch keine allzu hohe "gesellschaftliche Position" bekleiden, sonst ist man gezwungen, die Verrücktheiten mitzumachen. Beispielsweise darf man seine Brötchen nicht als Virologe verdienen, denn dann darf man nicht wissen, dass es "krankmachende Viren" nicht gibt. Auch als "Spitzenpolitiker" darf man (oder Frau oder sonstwas) das nicht (mehr) wissen, denn dann gäbe es keine "Begründung" für die aktuelle Deflations-Notbremse. Die wird gebraucht, um den Börsen-Crash weiter hinauszuzögern, indem eine letzte große Spekulationsblase aufgebaut wird, die am Ende umso schneller platzt. Der finale Systemcrash muss eine maximale Steilheit erreichen,... (Einheitsübersetzung 1980 / Mk 13,19-20) ...denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit Gott die Welt erschuf, und wie es auch keine mehr geben wird. Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er diese Zeit verkürzt.

Da ich darin (wieder)geboren wurde und dessen "hohe Politik" seit 13 Jahren als Mittel zum Zweck benutze, ist das deutsche Volk auserwählt, den Himmel auf Erden zuerst zu verwirklichen. Dafür darf das noch bestehende zivilisatorische Mittelalter nicht langsam zugrunde gehen, sondern muss in kürzester Zeit zum Stillstand gebracht werden, damit alle gleichzeitig vor der Wahl stehen:

Dumm sterben oder erstmals bewusst leben?

"Der Kurzsichtige ist selbstsüchtig, der Weitsichtige wird in der Regel bald einsehen, dass im Gedeihen des Ganzen der eigene Nutz am besten verankert ist." Die elementare Logik der Endzeit

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 06.05.2021 
 
 

Dienstag, 4. Mai 2021

Noch immer dumm genug für die Matrix?

210504: Impfpass als Eintrittskarte für Restaurant vertretbar

Ein Impfpass kann durchaus als Nachweis gelten, dass der stolze Besitzer noch immer dumm genug ist für die Matrix, in der alles Wissen, das schon vor dem Auszug der Israeliten aus Ägypten über die Basis allen menschlichen Zusammenlebens (Makroökonomie) und die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung (Geld) vorhanden war, aus dem Begriffsvermögen aller Matrix-Bewohner ausgeblendet ist – und dass die "moderne Zivilisation" nicht länger überleben kann!

Ein studierter "Wirtschaftsexperte" könnte einwenden, dass selbst wenn es möglich wäre, das allgemeine Begriffsvermögen um ein uraltes Wissen zu reduzieren, dies keine Rolle mehr spielen könne, denn das moderne universitäre Wissen über Makroökonomie und Geld sei doch sehr viel fortgeschrittener als vor 3250 Jahren. Sehen wir uns an, was dieser Einwand taugt:

Gott der HERR (Jahwe) = künstlicher Archetyp "Investor"
Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld)
Regen / Feuchtigkeit = Geldemission / Liquidität
Lebendiger Mensch = selbständiger Unternehmer
Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des Lebens (ez pri ose pri: "Baum, der Frucht ist und Frucht macht") = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis (ez ose pri: "Baum, der Frucht macht") = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes)
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung
gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet
Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
"die Frau gab ihrem Mann von der Frucht" = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
"nackt" sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen
"bekleidet" sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung)
"als der Tag kühl geworden war" = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle)
"unter den Bäumen im Garten verstecken" = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung
"die Frau, die du mir zugesellt hast" = Abhängigkeit von zinsträchtiger Ersparnis
Nachkommen der Schlange / der Frau = Geldersparnisse / neue Sachkapitalien
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)
"unsereiner" = die nichts anderes zu tun haben, als sich an der Mehrarbeit anderer zu bereichern
Vertreibung aus dem Paradies =
Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus
Cherubim = Denkblockaden

Kommt der aus dem Paradies vertriebene "Wirtschaftsexperte" bis zu der Einsicht "ich weiß, dass ich nichts weiß", muss er gleichzeitig soviel Angst bekommen, als hätte er erfahren, dass ein riesiger Asteroid auf die Erde zurast, die völlige Vernichtung der Menschheit kurz bevorsteht und "mit allen zur Verfügung stehenden technischen Mitteln" nicht mehr aufgehalten werden kann! Anders formuliert: Der "Wirtschaftsexperte" erfährt, dass er in der Matrix (im Programm Genesis) existiert, und dass von höherer Stelle schon längst eine Entscheidung getroffen wurde:

"God said 'Cancel Program GENESIS'. The universe ceased to exist."

Sobald die Bullenfalle in der Liquiditätsfalle zuschnappt, wird die Corona-Panikmache, die zuvor die Klima-Panikmache aus den Massenmedien verdrängte, von der Berichterstattung über die wirkliche Katastrophe abgelöst, die so grauenhaft ist und soviel reale Angst erzeugt, dass sogar die "öffentlich-Unrechtlichen" vom Panikmodus in den Beruhigungsmodus umschalten müssen, damit die allgemeine Angst nicht in Aggression umschlägt...

Die Hygiene-Diktatur der Endzeit

Für die allgemeine Auferstehung muss die maximale Katastrophe erst passieren, denn...

...zu verstehen, was "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht", fällt erheblich leichter, wenn sinnlos komplizierte Gedanken von realer Angst blockiert werden. Für den Anfang muss nur verstanden werden: Das Geld läuft nicht mehr um, also brauchen wir eine konstruktive Geldumlaufsicherung!

Artikel 1 Neues Grundgesetz

Eine Menschheit mit Verstand hätte das nicht erst seit einem Jahrhundert, sondern schon seit zwei Jahrtausenden eingesehen, und "sicherlich säßen wir jetzt auf dem Throne Gottes und ließen das All im Kreis an unserem Finger laufen." Die Menschheit ohne Verstand kann das jedoch erst heute und nicht aus Einsicht begreifen, sondern weil die atomare Abschreckung sie dazu zwingt:

Die elementare Logik der Endzeit

Wäre die monopolfreie Marktwirtschaft (Paradies) ohne Privatkapitalismus (Erbsünde) vor 2000 Jahren verwirklicht worden, hätte der anfängliche Stand der Technik nicht gereicht, um innerhalb eines Menschenlebens allein mit eigener Arbeit mehr zu erreichen, als durch die Bereicherung auf Kosten der Mehrarbeit anderer. Beim heutigen Stand der Technik sollten 30 Jahre locker reichen, um dauerhaft auf "allgemeinen unermesslichen Reichtum" zu kommen:

Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit

Ist der edelste Weg zur Zivilisation verbaut, bleibt nur der bitterste Weg, den Irrsinn abzustellen.

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 04.05.2021 
 

Montag, 3. Mai 2021

Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit

Das bleibt für die Mehrheit der Unsinn-Gläubigen unverständlich, denn schließlich ist bekannt, dass Zinsen auf "Apfelbäumchen" wachsen und nicht durch die Mehrarbeit anderer, sodass doch schon jeder seinen "vollen Arbeitsertrag" haben müsste, und die Massenarbeitslosigkeit ist einfach mit Faulheit zu erklären. Gegen Ende kommt dann doch der Tag der Wahrheit, wenn ein dubioser Mechanismus...
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir (der Sparsamkeit) und der Frau (dem Finanzkapital) und zwischen deinem Nachkommen (den Geldersparnissen) und ihrem Nachkommen (neuen Sachkapitalien); der (neues Sachkapital) soll dir (der Sparsamkeit) den Kopf (die Rendite) zertreten, und du (die Sparsamkeit wird) wirst ihn (der weiteren Sachkapitalvermehrung) in die Ferse stechen.
...die "Apfelernte" versiegen lässt und das verflixte Zinsgeld nicht mehr umläuft, während 15000 atomare Gründe dafür sprechen, den dritten Weltkrieg besser nicht anzufangen, um die Ernte wieder auf Vordermann zu bringen.
April 2021: Achtung, Realsatire!

Spätestens seit März 2020 ist zwischen Satire und Realsatire nicht mehr zu unterscheiden, schon gar nicht, wenn die Realsatire im April erscheint. Alles nur noch Verwirrung. Was waren das doch für herrliche Zeiten, als alles noch so schön einfach und eindeutig war: "Peace is for women and the weak. Empires are forged by war." (König Agamemnon, aus dem Film "Troja")

Gegen die 15000 atomaren Gründe ist schwer zu argumentieren – wie soll man da noch reich und mächtig werden können? So denkt die halbwegs zivilisierte Menschheit bis heute, und sogenannte Friedensaktivisten sollten bedenken, dass übermorgen der dritte Weltkrieg ausbräche, würde es morgen gelingen, die 15000 atomaren Gründe unschädlich zu machen. In der ganzen bisherigen Geschichte konnte niemand reich und mächtig werden, ohne viele andere arm und ohnmächtig zu machen, und es stimmt, was Nietzsche sagte: "Alles Geschehen aus Absichten ist reduzierbar auf die Absicht der Mehrung von Macht." Wie ist das Problem zu lösen? Mit einem dümmlichen Lächeln im Gesicht kann man entweder versuchen, das Leben als Mensch zu verleugnen, oder man fängt an zu denken und braucht dann nur etwas Geduld:

(NHC II,2,20) Die Jünger sagten zu Jesus: "Sag uns – das Königreich der Himmel, wem gleicht es?" Er sagte zu ihnen: "Es gleicht einem Senfkorn. Es ist kleiner als alle Samen. Wenn es aber auf die Erde fällt, die man bearbeitet, treibt es einen großen Spross und wird den Vögeln des Himmels zum Schutz sein."

Wäre die monopolfreie Marktwirtschaft (Paradies) ohne Privatkapitalismus (Erbsünde) vor 2000 Jahren verwirklicht worden, hätte der anfängliche Stand der Technik nicht gereicht, um innerhalb eines Menschenlebens allein mit eigener Arbeit mehr zu erreichen, als durch die Bereicherung auf Kosten der Mehrarbeit anderer. Beim heutigen Stand der Technik sollten 30 Jahre locker reichen, um dauerhaft auf "allgemeinen unermesslichen Reichtum" zu kommen:

Die elementare Logik der Endzeit

 
Stefan Wehmeier, 03.05.2021 
 
 

Sonntag, 2. Mai 2021

Inflation oder Deflation?

210430: Warum die Inflation Ihr Geld schneller entwertet als Sie vermuten!

Warum redet der Unsinn-Gläubige von Inflation? Weil er Aktien und Goldklötzchen verkaufen will. Findet er viele andere Unsinn-Gläubige, die ihm sein Gerede und seine "Geldanlage" abkaufen, glaubt er auch selbst an sein Inflationsgerede und findet weitere Unsinn-Gläubige, die ihn für einen "Experten" halten. So sind alle Unsinn-Gläubigen glücklich, bis die Deflation zuschlägt.

Auf die Liquiditätsfalle folgt entweder der Krieg oder die Deflation. Und weil der dritte Weltkrieg seit 1945 durch die atomare Bedrohung verhindert wird, wird die Deflation schon ab dem Zeitpunkt, an dem der dritte Weltkrieg ohne atomare Bedrohung fällig gewesen wäre (etwa ab 1968), durch immer exzessiveren Keynesianismus und letztlich sogar noch durch Lockdowns hinausgezögert, sodass am Ende nicht mehr die geringste Chance für eine Inflation besteht,...
Das Inflationsmärchen: Was wirklich Inflation und was Propaganda ist
...sondern im Gegenteil die Deflation wie ein Fallbeil zuschlägt...
Endzeit-Bericht 210416

Für Unsinn-Gläubige, die auch noch fest daran glauben, es müsse nur die "hohe Politik" von "links-grün versifft" nach "neu-konservativ" wechseln, und schon sei die Welt (wieder) in Ordnung, bleibt die elementare Logik der Endzeit ein Buch mit sieben Siegeln. Inflation und Deflation werden weniger von der Zentralbank-Geldmenge und mehr von deren effektiver Umlauffrequenz bestimmt, welche abhängig ist vom Kapitalmarktzins, der wiederum nicht aus dem "Leitzins" der Zentralbank, sondern aus der Knappheit des eingesetzten Sachkapitals resultiert. Darum war – solange es noch keine atomare Bedrohung gab – der Krieg zur umfassenden Sachkapitalzerstörung (gewaltsame Wiederherstellung von Sachkapital-Knappheit) der Vater aller Dinge, und weil das vor Jesus von Nazareth außer den Eingeweihten niemand wissen durfte, musste der Zusammenhang aus dem Begriffsvermögen der halbwegs zivilisierten Menschheit ausgeblendet werden:

(Genesis_3,15) Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir (der Sparsamkeit) und der Frau (dem Finanzkapital) und zwischen deinem Nachkommen (den Geldersparnissen) und ihrem Nachkommen (neuen Sachkapitalien); der (neues Sachkapital) soll dir (der Sparsamkeit) den Kopf (die Rendite) zertreten, und du (die Sparsamkeit wird) wirst ihn (der weiteren Sachkapitalvermehrung) in die Ferse stechen.

Nach Jesus von Nazareth hätte es Unsinn-Gläubige – die in die Heilige Schrift irgendeinen Unsinn hineininterpretieren und die darum nichts von Ökonomie verstehen – nicht mehr geben sollen, doch leider wurde Jesus von den "Pharisäern und Schriftgelehrten" nicht mehr verstanden, und so konnte sich der Unsinn über die ganze Welt verbreiten:

Der Christ und die staatliche Ordnung

Um den ganzen Unsinn wieder in Ordnung zu bringen, muss man schon dafür geboren sein.

 
Stefan Wehmeier, 02.05.2021 
 
 

Samstag, 1. Mai 2021

Die elementare Logik der Endzeit

"Der Kurzsichtige ist selbstsüchtig, der Weitsichtige wird in der Regel bald einsehen, dass im Gedeihen des Ganzen der eigene Nutz am besten verankert ist."

Silvio Gesell (Vorwort zur 3. Auflage der Natürlichen Wirtschaftsordnung, 1918)

Eine Menschheit mit Verstand hätte das nicht erst seit einem Jahrhundert, sondern schon seit zwei Jahrtausenden eingesehen, und "sicherlich säßen wir jetzt auf dem Throne Gottes und ließen das All im Kreis an unserem Finger laufen." Die Menschheit ohne Verstand kann das jedoch erst heute und nicht aus Einsicht begreifen, sondern weil die atomare Abschreckung sie dazu zwingt:

Vater aller Dinge

Die aktuell in zwei Teile (Systemtrottel und Dummköpfe) gespaltene Menschheit ohne Verstand glaubt entweder, das Hirngespinst "Corona-Pandemie" sei real, oder es sei die "böse Absicht" einer finsteren Macht, die eine "Neue Weltordnung" will. Wer Verstand hat, interessiert sich nicht für des Volkes Aberglauben und betrachtet die relevanten Parameter:

Im März 2020 wurde der bisher steilste Börsen-Crash vom ersten Lockdown unterbrochen, was dazu führte, dass der Dax wieder hoch spekuliert wurde und auch der Verbraucherpreisindex leicht ansteigen konnte. Mit Beendigung des ersten Lockdowns im Juni 2020 stagnierte der weitere Anstieg des Dax und der Verbraucherpreisindex begann leicht zu sinken. Ende Oktober 2020 erlebte der Dax einen Zwischeneinbruch und der Verbraucherpreisindex drohte abzusinken, sodass ab Dezember 2020 wieder Lockdown verordnet wurde, der den Dax ab Mitte Januar 2021 zu neuen Allzeithochs getrieben hat und den Verbraucherpreisindex wieder steigen ließ. Allein diese Zusammenhänge sind relevant, alles andere ist nur großes Theater.
Lockdown - wozu eigentlich?

Den Geldkreislauf aufrechterhalten ist das Wichtigste, alles andere ist dem untergeordnet. Wenn also die atomare Abschreckung den dritten Weltkrieg als Vater aller weiteren Dinge – d. h. zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß anzuheben und damit das Zinsgeld wieder in Umlauf zu bringen – verbietet, beginnt ab dem Zeitpunkt, wo der dritte Weltkrieg ohne atomare Abschreckung fällig gewesen wäre (1968), die Endzeit mit Keynesianismus bis zum Exitus, denn es darf nicht mehr zu einer deflationären Abwärtsspirale kommen, aus der die Menschheit ohne Verstand nur mit dem verbotenen dritten Weltkrieg wieder herauskäme. Ist vor Ende der Endzeit der Keynesianismus ausgereizt, kann die letzte Heldentat der "hohen Politik" nur ein Lockdown sein, als Deflations-Notbremse bis zum finalen Crash. Damit ist nach 3250 Jahren endlich auch praktisch bewiesen, dass keine staatliche Gewalt die Würde des Menschen unantastbar macht:

Artikel 1 Neues Grundgesetz

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 01.05.2021 
 
 

Donnerstag, 29. April 2021

Artikel 1 Neues Grundgesetz

(Genesis 2,16-17) Und Gott der HERR (die gute Investition) gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen (Unternehmungen) im Garten (in der Marktwirtschaft), aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen (Geldverleih) sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben (im geistigen Tod der Religion existieren).

Artikel 1 Neues Grundgesetz
Die Würde des Menschen ist nach der freiwirtschaftlichen Geld- und Bodenreform unantastbar.

Begründung: Der Mensch braucht die Arbeitsteilung, und in einer arbeitsteiligen Zivilisation ist nicht die Bereicherung auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Zinsnahme), sondern die eigene Arbeit der Sinn des Lebens, wozu nur die freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform den vollen Arbeitsertrag garantiert, sodass der arbeitende Mensch das ist, was er sein soll: das Allerwertvollste.

Nach insgesamt 3250 Jahren und mit 2000 Jahren Verspätung haben wir es beinahe geschafft. Noch streiten sich die Systemtrottel (Hygiene-Diktatur ist "gut") mit den Dummköpfen (Hygiene-Diktatur ist "böse"), ob sie sich mehr vor dem Hirngespinst "Corona-Pandemie" oder vor der naiven Utopie "Neue Weltordnung" fürchten sollen, bis die Deflations-Notbremse für Arme das evident werden der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon) nicht mehr aufhält. Dann dürfen sich alle mal so richtig und berechtigterweise fürchten, um eine einfache Frage zu beantworten:

Zukunft oder Steinzeit?

Zu verstehen, was "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht", fällt erheblich leichter, wenn sinnlos komplizierte Gedanken von realer Angst blockiert werden. Für den Anfang muss nur verstanden werden: Das Geld läuft nicht mehr um, also brauchen wir eine konstruktive Geldumlaufsicherung! Das kann sich jeder leicht merken, und wenn alle, die davon hören, es fleißig weitersagen, ist die Welt so gut wie gerettet. Erlöst von Göttern und Anbetungen finden sich auf weitere Fragen zur rechten Zeit die richtigen Antworten,...

Dumm sterben oder erstmals bewusst leben?

...ein neues Weltbild eröffnet ungeahnte Möglichkeiten für die Zukunft...

Der Mensch und die lebendige Natur

...und ein bewusstes Leben ist die Vorbereitung auf ein neues Leben:

Das Leben als Mensch

Braucht da noch jemand Himmel und Hölle?

The Devil is never a maker
The less that you give, you´re a taker


Stefan Wehmeier, 29.04.2021 
 
 

Mittwoch, 28. April 2021

Die Deflations-Notbremse für Arme

Im Februar 2020 war der Keynesianismus ausgereizt, und die Hygiene-Diktatur konnte das Ende der Zinsgeld-Ökonomie bis heute hinauszögern, weil ein Lockdown kurzfristig das Abgleiten der Volkswirtschaft in die Deflation aufhält. Ohne Lockdown wäre ab März 2020 der Dax immer weiter gefallen und die klassische deflationäre Abwärtsspirale hätte die Volkswirtschaft lahmgelegt: Fallen die Preise, warten die Käufer – die jederzeit kaufen können – auf noch niedrigere Preise, und die Warenanbieter müssen die Preise weiter senken, um überhaupt noch verkaufen zu können, usw. Mit Lockdown wird die Beschaffung vieler Waren deutlich erschwert, sodass die Käufer eben nicht jederzeit kaufen können. Sie sind froh, wenn sie die Waren überhaupt noch irgendwie bekommen und sind dann bereit, den bisherigen oder sogar einen etwas höheren Preis zu bezahlen. Zwar sinkt durch den Lockdown das BIP, aber kurzfristig wird die Deflation aufgehalten, und das ist das Entscheidende – bzw. der wirkliche Grund für das aktuelle Lockdown-Theater!
    Der zweite Faktor ist der Dax, der auf realwirtschaftliche Erwartungen reagiert, die ein Lockdown ins Gegenteil verkehrt: Der Lockdown lässt das BIP schrumpfen, ohne dass die Volkswirtschaft in die Deflation gerät, und der Dax steigt in der Erwartung, dass das BIP kräftig steigt, sobald der Lockdown beendet wird. Ist der Lockdown beendet, kippt die Volkswirtschaft in die Deflation – weil wieder jederzeit gekauft werden kann, aber die Käufer aus Angst vor der Zukunft lieber ihr Geld behalten und auf fallende Preise warten – und das BIP steigt, wenn überhaupt, nicht entsprechend den Erwartungen, sodass der Dax stagniert und bald wieder einzubrechen droht, wenn sich die Deflation verstärkt. Also bleibt nichts anderes übrig als der nächste Lockdown, wie im Dezember 2020 geschehen. Aktuell wird krampfhaft versucht, den Lockdown aufrecht zu erhalten oder sogar zu verstärken, aus Angst, dass die Erwartungen an der Börse wieder enttäuscht werden, wenn der Lockdown aufgehoben wird.

Die Hygiene-Diktatur der Endzeit

Zwischen der Masse der Systemtrottel (in der Corona-Pandemie agiert die Politik "absichtlich gut") und der Masse der Dummköpfe (in der Hygiene-Diktatur agiert die Politik "absichtlich böse") gibt es keine Verständigungsmöglichkeit, weil beide Massen nur Teilmengen einer großen Masse sind, die gar nicht absichtlich handeln kann und für die bis heute gilt:

"Der Anteil des Unbewussten an unseren Handlungen ist ungeheuer und der Anteil der Vernunft sehr klein." (Gustave Le Bon / Psychologie der Massen)

Die große Masse ist dem künstlichen Archetyp Jahwe=Investor untertan, der vor 3250 Jahren für den "Auszug der Israeliten aus Ägypten", d. h. für die Weiterentwicklung der menschlichen Kultur vom Ursozialismus (zentralistische Planwirtschaft ohne liquides Geld, vorantikes Ägypten) zur Marktwirtschaft (Paradies) mit Geldkreislauf (Baum des Lebens), programmiert wurde. Weil noch niemand wusste, wie der Geldverleih (Baum der Erkenntnis) ohne Urzins (Frucht vom Baum der Erkenntnis) funktioniert, musste die systemische Ungerechtigkeit der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz (Erbsünde) aus dem Begriffsvermögen des "von Gott auserwählten Volkes" ausgeblendet werden, während nur die Priesterschaft die Bedeutung der Erbsünde kannte und alle auf den einen Propheten warteten, der erklären konnte, wie die Erbsünde zu überwinden ist. Als Jesus von Nazareth die Lösung fand, wurde er nicht mehr verstanden, weil auch die jüdische Priesterschaft religiös verblendet war. Während der Babylonischen Gefangenschaft im sechsten vorchristlichen Jahrhundert hatten die letzten bewussten Priester aus Angst, das Geheimnis der Erbsünde könnte frühzeitig verraten und damit der ganze Plan für die Zukunft zunichte gemacht werden, sich selbst (bzw. alle nachfolgenden Priestergenerationen) dem geistigen Tod der Zinsgeld-Religion ausgeliefert – und heute existieren 7,8 Milliarden arme Sünder in der Erbsünde, ohne zu wissen, was die Erbsünde ist, was unweigerlich in der maximalen Katastrophe endet:

Armageddon voraus

Allen Untertanen des Gottes Jahwe ist die Makroökonomie, auch wenn sie seit einem Jahrhundert "ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht" (Zitat: Silvio Gesell), ein Buch mit sieben Siegeln, das sie umso weniger verstehen, je höher die "gesellschaftliche Position" in der seit 2000 Jahren veralteten und kurz vor dem Totalzusammenbruch stehenden Zinsgeld-Ökonomie. Schlimmstenfalls haben manche Untertanen VWL studiert und können dann nur noch verstehen, wie die Makroökonomie NICHT funktioniert. Untertanen beherrschen nicht das Geld, sondern werden vom Geld beherrscht, egal, ob sie jeweils zu viel (Zinsgewinner) oder zu wenig (Zinsverlierer) davon haben. Die Steuerung aller Untertanen – wieder umso mehr, je höher die "gesellschaftliche Position" – erfolgt über das kollektiv Unbewusste mit der obersten Direktive, den a priori instabilen Zinsgeld-Kreislauf aufrecht zu erhalten. Und wenn 60 Millionen Untertanen in einem Weltkrieg sterben, weil nur durch eine umfassende Sachkapitalzerstörung der Kapitalzins steigt, damit das Zinsgeld wieder umlaufen kann, dann muss das eben so sein. Das Humankapital ist schließlich in wenigen Jahren wieder nachgeboren.

Die Endzeit der Zinsgeld-Ökonomie begann ungefähr 1968, nachdem die atomare Abschreckung den dritten Weltkrieg zwar nicht unmöglich aber sinnlos gemacht hatte, und als dieser in einer Alternativwelt ohne atomare Abschreckung als Vater aller weiteren Dinge nötig gewesen wäre. Seitdem wird die globale Zinsgeld-Ökonomie durch rigorose Ausbeutung der "dritten Welt" (die an die "erste Welt" etwa 30 mal mehr Zinsen zahlt, als sie an sogenannter Entwicklungshilfe zurück bekommt) und immer höhere Staatsverschuldungen erhalten, bis der Keynesianismus im Februar 2020 ausgereizt war und noch auf die Schnelle eine Diktatur errichtet wurde.

Wie eingangs erklärt, wirkt ein Lockdown als Deflations-Notbremse, wobei die Corona-Religion als "Begründung" aus dem kollektiv Unbewussten heraus entstand, so wie die Klimareligion zuvor als "Begründung" für die ideale (d. h. extrem teure und komplett nutzlose) keynesianische Maßnahme "Energiewende" fungierte. Auch hier gilt wieder: Je höher die "gesellschaftliche Position", desto untertäniger ist der jeweilige Untertan nicht nur gegenüber der Zinsgeld-Religion, sondern auch gegenüber der Klimareligion und der Corona-Religion. Deutlich: Der Vollidiot glaubt jeden Unsinn.

Vorteilhaft ist, dass die Deflations-Notbremse den Zinsgeld-Kreislauf am Ende umso schneller zum Stillstand bringt, sodass 7,8 Milliarden arme Sünder, während sie noch für kurze Zeit lebensfähig sind, sich alle gleichzeitig entscheiden dürfen: Zukunft oder Steinzeit?

Macht was ihr wollt, ich habe mich schon für die fernste Zukunft entschieden.

Stefan Wehmeier, 28.04.2021