Sonntag, 24. März 2024

Vom Hinkelstein-Zeitalter in die Neuzeit

Silvio Gesell (aus Freiland, die eherne Forderung des Friedens, 1917) Die Ursache des in allen Kulturstaaten herrschenden bürgerlichen Kriegszustandes ist wirtschaftlicher Natur. Die durch naturwidrige menschliche Einrichtungen gesetzmäßig sich einstellende Klassenschichtung der Kulturvölker ist der Wirkung nach mit Kriegszustand gleichbedeutend. Haben doch in früheren Zeiten die Kriege und Sklavenjagden nie etwas anderes bezweckt, als genau denselben Zustand gewaltsam zu schaffen, den wir heute als "bürgerliche Ordnung" bewundern, nämlich die Schaffung eines besonderen Arbeiterstandes, auf den die herrschende Schicht alle Mühseligkeiten des Lebens abwälzen konnte! Diese Zweiteilung des Volkes in Rentner und Lasttiere ist widernatürlich und kann darum nur durch Gewaltmittel, körperliche und seelische, aufrecht erhalten werden. Gewalt aber fordert Gewalt heraus; sie ist der Krieg. Ist die Wirtschaft in Ordnung, so ist auch der Friede gesichert. Gegensätze aus der geistigen Welt stören niemals ernsthaft den Frieden. Selbst die sogenannten Religionskriege hatten recht nüchterne wirtschaftliche Beweggründe. Auch Rasse und Sprache veranlassen keinen Krieg, wie denn überhaupt der Krieg nichts mit den Lebenserscheinungen zu tun hat. Schon allein der Umstand, dass sich die Krieger künstlich (Uniformen) als Freund und Feind kennzeichnen müssen, dass eine Schlacht zwischen nackten Bataillonen undenkbar ist, sagt genug in der Beziehung.
    Die wirtschaftlichen Einrichtungen, die das Zerfallen der Völker in verschiedene Klassen bedingen und zum Bürgerkrieg treiben, sind in allen Kulturstaaten von Anfang an bis auf den heutigen Tag dieselben gewesen: das Bodenrecht und das Metallgeld (bzw. das diesem nachgeäffte Papiergeld), uralte Einrichtungen, soziale Spaltpilze und Sprengkörper, die schon die Staaten des Altertums in Trümmer legten und auch wieder mit unserer Kultur fertig werden, wenn wir uns nicht rechtzeitig davon befreien. Solange wir mit unseren Neuerungsbestrebungen und Umwälzungen vor den genannten beiden wirtschaftlichen Einrichtungen Halt machen, ist kein Friede möglich, weder nach innen noch nach außen. Das hat uns deutlich genug die "große" französische Revolution gezeigt. Trotz Volksvertretung, trotz sogenannter Demokratie, hat damals der Zerfall in Klassen in Frankreich mit erneuter Kraft eingesetzt...


Seit Silvio Gesell ist die von Nietzsche postulierte geistige Evolution Affe – Mensch – Übermensch umzubenennen in (Affe – Idiot – Mensch): Affen brauchen kein Geld, Idioten benutzen Zinsgeld und Menschen wollen Freigeld, das Idioten noch mit "Freibier" verwechseln; das ist der ganze Unterschied. Dabei hatte Nietzsche in zwei Punkten recht: Der Mensch kann noch gerettet werden, der Idiot nicht mehr; und es war die Religion, die den Idioten schuf, der diese Kinderei... (LB 1984 / Genesis 3,22) Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. ...bis heute für erstrebenswert hält. Unsereiner kann tatsächlich mit Worten die Welt verändern, aber wir sind ja nicht mehr im Hinkelstein-Zeitalter:

Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft – Über die Grenzen des Möglichen): "Sie werden nicht wie Götter sein, denn keine Götter, die wir uns vorstellen können, haben je über die Kräfte verfügt, die diese Wesen besitzen werden. Und trotzdem werden sie (unsere Nachkommen) uns (die zuerst aus dem nutzlosen Programm Genesis Auferstandenen) vielleicht beneiden, wenn sie sich im hellen Abendrot der Schöpfung sonnen. Denn wir kannten das Universum, als es noch jung war."

Die Programmierung der Welt (das bekannte Universum ist ein interaktives Zeitwellen-Hologramm ohne Unschärfe >> Die Widerlegung der Quantenmechanik) ist heute bequem über das Internet möglich. Wer das schon seit fast 17 Jahren geübt hat, während alle Ahnungslosen noch schlafen...
 

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