Mittwoch, 3. Februar 2021

Jenseits der Grenze

"Meistens sind die Führer keine Denker, sondern Männer der Tat. Sie haben wenig Scharfblick und könnten auch nicht anders sein, da der Scharfblick im Allgemeinen zu Zweifel und Untätigkeit führt. Man findet sie namentlich unter den Nervösen, Reizbaren, Halbverrückten, die sich an der Grenze des Irrsinns befinden."

Gustave Le Bon (Psychologie der Massen)

Die am Ende des zivilisatorischen Mittelalters (kapitalistische Marktwirtschaft, Zinsgeld-Ökonomie) aus dem kollektiv Unbewussten heraus entstandene Corona-Religion hat die "hohe Politik" die Grenze des Irrsinns weit überschreiten lassen, was aber den Systemtrotteln noch nicht und den Dummköpfen erst ansatzweise auffällt, da die umfassende Zinsgeld-Religion beide Untertanen-Gruppen befähigt (dumm und "halbwegs glücklich" zu sein, ist auch eine Fähigkeit), sich an Irrsinn zu gewöhnen und diesen für "normal" zu halten. Es fehlt allen an den richtigen Definitionen:

Systemtrottel: hält die Maßnahmen der "hohen Politik" für "absichtlich gut".

Dummkopf: hält die Maßnahmen der "hohen Politik" für "absichtlich böse".

"Hohe Politik": Idiotischer Versuch, etwas zu "regeln", was nicht geregelt werden kann, solange es sich durch das vom Kapitalismus befreite Spiel der Marktkräfte nicht selbst regelt.

Zinsgeld-Religion: Sündhaft teure Marketingaktion, um der halbwegs zivilisierten Menschheit die Marktwirtschaft (Paradies) mit Privatkapitalismus (Erbsünde) zu verkaufen.

Wie ersichtlich, kann die "hohe Politik" gar nichts absichtlich machen, es sei denn, sie würde sich selbst abschaffen und die Zinsgeld-Religion gleich dazu, was aber jenseits ihres Horizonts liegt. Dafür gibt es die Corona-Religion: Eine hochmoderne Zeitalter-Vernichtungswaffe, die aus dem Unterbewusstsein heraus zuschlägt und alle Untertanen der Zinsgeld-Religion veranlasst, bei gleichzeitigem Herunterfahren der Realwirtschaft, eine letzte große Spekulationsblase aufzubauen, die am Ende umso schneller platzt, um die nicht erst seit Silvio Gesell, sondern schon seit Jesus von Nazareth veraltete Zinsgeld-Ökonomie in kürzester Zeit und endgültig auszulöschen!

Die Vernichtungswaffe in Stellung zu bringen, wurde von langer Hand vorbereitet, und ebenso die makroökonomische Ausgangssituation, in der die Waffe ihre maximale Wirkung entfaltet. Da hilft kein Beten mehr, das nutzlose Programm Genesis wird gelöscht. Alternativ hätte es ab den 1980er Jahren zum "Mad Max"-Szenario (langsamer Zivilisationsabbau mit Rückfall in die Steinzeit) oder zur schnellen Selbstvernichtung durch den finalen Atomkrieg kommen können. Stattdessen wurde die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) durch exzessiven Keynesianismus hinausgezögert, um sie am Ende durch den finalen Börsen-Crash evident werden zu lassen. Es steht dann "nur" der Geldkreislauf (Baum des Lebens) still – bis das Neue Grundgesetz verabschiedet wird.

 
Stefan Wehmeier, 03.02.2021 
 
 
 

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