Donnerstag, 25. Februar 2021

Gott wuerfelt nicht

"Bis zum 19. Jahrhundert war die Vorstellung ganz klar, wir haben ein deterministisches Weltbild: Ursache und Wirkung hängen unmittelbar zusammen. Der Laplacesche Dämon gibt an, wenn es eine Maschine gäbe, die groß genug wäre, dann nenne mir nur alle Orte und Geschwindigkeiten aller Teilchen im Universum, und ich kann dir komplett die Vergangenheit rekonstruieren und die Zukunft vorhersagen. … Und dann, 1926, wird die Physik von einem Blitz getroffen. Mit Werner Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation wird die Unbestimmtheit in die Physik eingeführt, in die Quantenphysik präzise. Die Unbestimmtheitsrelation sagt Folgendes aus: Du kannst nicht genau Ort und Impuls messen! Es bleibt immer eine Unbestimmtheit und diese Unbestimmtheit hat eine Größe: das Plancksche Wirkungsquantum (h=6,62607015x10E-34Js)."

Harald Lesch (Gibt es Zufall?)

Wie üblich, wiederholt der Fernseh-Professor nur das, was uns allen schon in der Schule verkauft wurde: Mit der Konstante h wurde der Zufall im Mikrokosmos zum Prinzip erhoben und die Kausalität im Makrokosmos auf eine Wahrscheinlichkeitsfunktion reduziert. Viel interessanter ist, dass kein Geringerer als Albert Einstein dem widersprach:

"Die Quantenmechanik ist sehr Achtung gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, dass das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, dass der Alte nicht würfelt."

Bevor das "moderne" physikalische Weltbild entstand, wusste man nichts von Elementarteilchen, Atomen und Molekülen, war aber schon zu Leistungen fähig, die später vergessen oder geleugnet wurden, weil sie nicht mehr ins Weltbild passten: Präkognition, außerkörperliche Erfahrung, bewusste Wiedergeburt, Telepathie, um nur einige Beispiele zu nennen. Wenn man weiß, dass es Atome gibt, und sich diese wiederum aus Protonen, Neutronen und Elektronen bestehend vorstellt, kann man sich nicht mehr vorstellen, dass z. B. Telepathie überhaupt existiert. Der Fehler ist, immer nur die Frage zu stellen: "Was ist das?" Beantwortet man diese Frage etwa bei Deuterium mit "ein Proton, ein Neutron und ein Elektron" und bei Helium-4 mit "zwei Protonen, zwei Neutronen und zwei Elektronen", kommt man dem Naturverständnis nicht näher. Die richtige Frage lautet: "Wie funktioniert das?" Das Leben ist kein statischer Zustand, sondern eine komplexe Funktion, und die Natur ist zweifellos lebendig. Betrügerisch wird die Physik dann, wenn sie als "Königin der Wissenschaften" verabsolutiert wird, sodass alles geleugnet werden muss, für das es keine "physikalische Grundlage" gibt. In letzter Konsequenz muss dann auch das Leben geleugnet werden, oder aber das Leben wird auf ein so primitives Niveau heruntergezogen, dass "halbwegs zivilisierte Normalbürger" weniger vom Leben verstehen als die letzten Ureinwohner im Amazonas-Gebiet. Wenn die lebendige Natur funktionieren soll wie sie zweifellos funktioniert, muss sie sich der denkbar effektivsten, bereits auf atomarer Ebene beginnenden Signalverarbeitung bedienen! Diese erhalten wir mit drei Axiomen:

a) Ein Proton funktioniert als Komparator.
b) Ein Neutron funktioniert als Integrator.
c) Zeit ist nicht nur im Einsteinschen Sinne relativ.

Die einfachste Kombination Deuterium hat dann die Funktion eines SODFA (Self Oscillating Digital Feedback Amplifier), Helium-4 funktioniert als Sinus-Cosinus-Modulator und das Periodensystem der Elemente kann als eine logische Abfolge immer komplexerer PWM-(Puls Wide Modulation)-Verstärker beschrieben werden, die Signale empfangen, linear verstärken und auf den Fluss der Zeit modulieren, die nicht nur im Einsteinschen Sinne (d. h. makroskopisch), sondern auch im mikroskopischen Bereich relativ ist. Zeitwellen transportieren nur Information und keine Energie; sie sind daher schneller als Licht und determinieren, was die Quantenphysik als "zufällig" ansieht. Es bedarf gar keiner "Teilchen", sondern was uns als "feste Materie" erscheint, sind funktionale Schwingungsknoten in einem Zeitwellen-Hologramm (das Universum), das mit den Gedanken aller Lebewesen interagiert, die sich selbst und ihre Nachkommen mit unterschiedlichen Graden der Bewusstheit in die Zukunft denken! Das ist in Kurzform die wahrscheinlichste Hypothese, die alle zu beobachtenden Phänomene erklärt, ohne im Widerspruch zum "modernen" physikalischen Weltbild zu stehen, sondern dieses nur als lückenhaft, inkonsistent und betrügerisch entlarvt. Wie genau das Zeitwellen-Hologramm funktioniert, wird Gegenstand weiterer Forschung sein, und nicht allein dafür ist es hilfreich, "den Alten" etwas genauer zu untersuchen.

And the people bowed and prayed to the neon god they made
And the sign flashed its warning, in the words that it was forming
And the sign said:
The words of the prophets are written on the subway walls and tenement halls
And whispered in the sound of silence


© Paul Simon, 1964

Das Zeitwellen-Hologramm interagiert mit den Gedanken aller Menschen, die durch den "sound of silence" (Zeitwellen-Kommunikation) im kollektiv Unbewussten miteinander verbunden sind. Wer sich dessen nicht bewusst ist, wird vom Unterbewusstsein gesteuert, und auf der anderen Seite kann ein Individuum mit höherem Bewusstsein das kollektiv Unbewusste und damit die ganze halbwegs zivilisierte Menschheit steuern. Im kollektiv Unbewussten können Glaubenssysteme (Religionen) mit künstlichen Archetypen (Götter aus der "Sicht" der Gläubigen) einprogrammiert werden, die auf subtile Weise das Verhalten der Gläubigen (Untertanen) beeinflussen, um sie für Herrschende, die sich der Archetypen und ihrer wahren Bedeutung bewusst sind, gefügig und lenkbar zu machen. Die gesamte bisherige Kulturentwicklung war auf solchen Glaubenssystemen aufgebaut, solange das Wissen noch nicht zur Verfügung stand, wie eine gerechte Arbeitsteilung ohne die Trennung in Herrscher und Beherrschte möglich wird. Gefährlich wird eine Religion, wenn im Lauf der Zeit die wahre Bedeutung eines Gottes in völlige Vergessenheit gerät.

God only knows, God makes his plan
The information's unavailable to the mortal man
We work our jobs, collect our pay
Believe we're gliding down the highway
When in fact we're slip slidin' away

© Paul Simon, 1977

Das passierte zweimal mit dem Gott Jahwe, der vor 3250 Jahren für den "Auszug der Israeliten aus Ägypten" programmiert wurde, d. h. für die Weiterentwicklung der menschlichen Kultur vom Ursozialismus (zentralistische Planwirtschaft noch ohne liquides Geld, z. B. vorantikes Ägypten) zur Marktwirtschaft mit Geldkreislauf, und der heute die ganze halbwegs zivilisierte Menschheit beherrscht – bis der Archetyp im April 2007 wieder erkannt wurde:

Am dritten Tag auferstanden

"Sollte es irgendwelche Götter geben, deren Hauptanliegen der Mensch ist, so können es keine sehr bedeutenden Götter sein."

Arthur C. Clarke

Damit muss ich klarkommen, seit ich diesen Planeten von einem alten Halunken übernahm, der keine anderen Götter neben sich haben wollte, dann auch noch 2000 Jahre zu lang regierte und die Menschheit in den Wahnsinn trieb. Die Bedeutung eines Gottes ist abhängig von seinen Untertanen, und mit deren Befinden sieht es zurzeit gar nicht gut aus:

Wenn alles gut läuft, wäre schon bis zum Sommer ein Großteil der Bevölkerung geimpft und die Pandemie kommt zum Erliegen, die hohen Temperaturen könnten dabei mithelfen.
Petra Altmaier, Bundeswirtschaftsminister*in des einstigen Landes der Dichter und Denker

Wenn man bedenkt, dass das Bundeswirtschaftsminister*in wirklich an den Stuss glaubt, den es da von sich gibt, und wiederum ein Großteil der Bevölkerung an das Bundeswirtschaftsminister*in glaubt, scheint die Lage hoffnungslos. Nehmen wir mal an, es würde der Impfmafia im Verein mit der grenzenlosen Dummheit aller Systemtrottel gelingen, bis zum Sommer ein Großteil der Bevölkerung mit der heiligen Sumpfsuppe zu vergiften, wäre aufgrund zahlreicher Impfschäden unser "Gesundheitswesen" wirklich überlastet. Man kann nur hoffen, dass dies nicht gelingt. Unabhängig davon, ist die "Corona-Pandemie" keine natürliche (die es sowieso nicht gibt), sondern eine politische Pandemie, und die wird nicht durch eine Impfung, sondern durch den finalen Börsen-Crash beendet. Bekanntlich wurde die "hohe Politik" weltweit mit der Corona-Religion infiziert, als am 18.03.2020 der DAX um 38,8% gegenüber dem Höchststand vom 19.02.2020 gefallen war. Dieser bisher steilste Börsenabsturz war noch nicht steil genug, sodass er von der Corona-Religion unterbrochen werden musste, damit der bevorstehende, endgültige Absturz mit Sicherheit die erforderliche Steilheit erreicht, um den Geldkreislauf in kürzester Zeit zum Stillstand zu bringen und damit das zivilisatorische Mittelalter (Zinsgeld-Ökonomie) endgültig auszulöschen. Das ist Wahnsinn, aber immer noch besser als das fortgeschrittene "Mad Max"-Szenario oder nach dem Atomkrieg. Das eine oder das andere wäre schon passiert, hätte ich nicht seit Dez. 2008 das kollektiv Unbewusste beeinflusst, um das Elend der Zinsgeld-Ökonomie hinauszuzögern und es dann umso schneller und möglichst schmerzlos zu beenden.

Der Zivilisationsbeginn setzt die allgemeine Auferstehung aus der Zinsgeld-Religion voraus, und die ist nicht mehr anders möglich, als "den Einen großen Fluch, die Eine große innerlichste Verdorbenheit, den Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist" (das Christentum nach Nietzsche), in existenzielle Not zu bringen. Die Corona-Religion erzeugt noch keine große Not, aber der Stillstand des Geldkreislaufs wird so wirkungsvoll sein wie der finale Atomkrieg. Sobald die Börse kollabiert, wird die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) evident und es verbleibt nicht mehr viel Zeit, den Himmel auf Erden zu verwirklichen. Sollte das nicht gelingen, müssen über 90% der Weltbevölkerung in wenigen Monaten verhungern, damit vielleicht noch ein kleiner Rest übrig bleibt, der die letzten 10.000 Jahre Kulturentwicklung wiederholen darf. Das ist echte existenzielle Not, die soviel reale Angst erzeugt, dass sie die eingebildete Angst vor dem "Verlust" der Zinsgeld-Religion überwindet und "den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit" von seiner Sterblichkeit überzeugt.

Sobald das Neue Grundgesetz gilt, funktioniert erstmals die Arbeitsteilung, und es ist kein größerer Unterschied denkbar, als dass 7,8 Milliarden Menschen nicht länger unbewusst gegeneinander, sondern bewusst miteinander wirtschaften. Bis 2025 sollte die globale Vollbeschäftigung erreicht sein, und dann wird die Welt im wahrsten Sinn des Wortes wunderbar. Im Grunde war sie das schon immer, aber bei einem unbewussten Gegeneinander mit dem kindischen Streben jedes Untertanen des Archetyps "Investor", auf Kosten anderer zu existieren (Himmel der Zinsgewinner), damit andere nicht auf seine Kosten existieren (Hölle der Zinsverlierer), gibt es soviel Chaos, Hässlichkeit und Armut, dass der Sinn des Lebens verloren geht, während ein reduktionistisch-materialistisches Weltbild den "Zufall" regieren lässt und alles Lebendige leugnet. Ein bewusstes Miteinander in vollkommener marktwirtschaftlicher Konkurrenz (Nächstenliebe) regelt arbeitsfreie Kapitaleinkommen (unverdiente Knappheitsgewinne) auf Null, verwirklicht den vollen Arbeitsertrag, lässt allgemeinen Wohlstand auf höchstem technologischem Niveau in einer sinnvollen Ordnung entstehen und führt zu einem ganzheitlichen Weltbild mit den für Erwachsene lohnenden Beschäftigungen: die Suche nach Wissen und die Schaffung von Schönheit. Es herrscht kein Zwang, d. h. schon das wenige echte Wissen, das heute zur Verfügung steht, ist ausreichend für globalen Wohlstand, ohne weiter der Umwelt zu schaden. Neues Wissen und neue Technologien entwickeln sich eigendynamisch, da sie verdiente Knappheitsgewinne generieren, die nicht mehr von unverdienten Knappheitsgewinnen "großer Investoren" geschmälert werden.

Das sind alles "banalste Selbstverständlichkeiten"; wirklich interessant ist das Wunderbare einer Welt, in der es den "Zufall" genauso wenig gibt wie eine mechanistische Determiniertheit. So wie für allgemeinen Wohlstand auf höchstem Niveau, eine lebenswerte Umwelt und den Weltfrieden bei einem Maximum an persönlicher Freiheit eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform ausreicht, reichen die drei Axiome a), b) und c) für die Vorstellung, dass vielleicht schon in nur zwei Jahrhunderten der Menschheit alle Technologien zur Verfügung stehen, die Arthur C. Clarke in "The City and the Stars" beschrieben hat. Das nenne ich eine Zukunft, und es kann allen völlig egal sein, was das Bundeswirtschaftsminister*in dazu sagt.

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 25.02.2021



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