Montag, 8. Februar 2021

Goetterdaemmerung

"They will have time enough, in those endless aeons, to attempt all things, and to gather all knowledge. They will not be like gods, because no gods imagined by our minds have ever possessed the powers they will command. But for all that, they may envy us, basking in the bright afterglow of Creation; for we knew the universe when it was young."

Arthur C. Clarke (Profiles Of The Future – An inquiry into the limits of the possible)

Hier geht es um das Mögliche, nicht um das Unmögliche. Unmöglich ist, "den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit" (das Christentum nach Nietzsche) zu erhalten, weil der Krieg – zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß anzuheben und damit das Geld wieder in Umlauf zu bringen – nur solange der Vater aller Dinge sein konnte, wie es noch keine Atomwaffen gab! Möglich ist es, aufzuwachen und die Zivilisation zu verwirklichen, in der jeder Mensch zum Schöpfer wird. Das ist schon jeder Handwerker, und Handwerk hat bekanntlich goldenen Boden. Als Handwerker habe ich 1976 angefangen und meine ersten elektronischen Schaltungen gebaut, um 5 Jahre später als 16-Jähriger mit meiner ersten selbstgebauten Hifi-Anlage in angemessener Lautstärke Black Sabbath hören zu können:

We made the mountains shake with laughter
As we played hiding in our corner of the world
Then we did the demon dance and rushed to nevermore
Threw away the key and locked the door

Oh they say that it's over
And it just had to be
Yes they say that it's over
We're lost children of the sea


Man entwickelt sich selbst und die Technik weiter, und als ich 1998 den SODFA (Self Oscillating Digital Feedback Amplifier) zum Patent anmeldete, kam mir sogleich der Gedanke, dass auch Atome selbstschwingende Oszillatoren sind, bei denen Elektronen um einen Atomkern aus Protonen und Neutronen rotieren, und dass Mutter Natur nicht so dumm gewesen sein kann, Atome nicht als selbstschwingende PWM-(Puls Wide Modulation)-Verstärker aufgebaut zu haben. Angenommen, ein Proton funktioniert als Komparator und ein Neutron als Integrator, ist die einfachste Kombination Deuterium ein SODFA mit hervorragender Klangqualität. Ich war aber noch unzufrieden, da der SODFA eine unschöne Abhängigkeit der Schwingfrequenz f vom Modulationsgrad M mit f=fo(1-M^2) aufweist, sodass ich lange einen selbstschwingenden PWM-Verstärker mit f unabhängig von M gesucht habe und mit dem seit 2016 international patentierten Sinus-Cosinus-Modulator fündig wurde, der aus zwei Komparatoren und zwei Integratoren besteht. Und tatsächlich klingt "Helium-4" noch besser als "Deuterium"! Alle Atome des Periodensystems bilden eine logische Abfolge immer komplexerer PWM-Verstärker, die Signale empfangen, linear verstärken und auf den Fluss der Zeit modulieren, die nicht nur im Einsteinschen Sinne (d. h. makroskopisch), sondern auch im mikroskopischen Bereich relativ ist.

Zeitwellen unterliegen nicht der Lichtgeschwindigkeit und determinieren, was die Quantenphysik als "zufällig", bzw. nur mit einer Wahrscheinlichkeitsfunktion beschreibt. Der voreingenommene Verstand will glauben, dass ohne Zufall alles vorherbestimmt sein müsse und es dann keinen freien Willen geben könne. Doch was ist das für ein "freier Wille", der vom Zufall abhängt? Albert Einstein glaubte, ohne es als Physiker beweisen zu können, dass es in der lebendigen Natur keinen Zufall gibt. Wozu auch? Wenn man das ganze Universum als ein Zeitwellen-Hologramm begreift, in dem das, was als "feste Materie" erscheint, Schwingungsknoten im Raum-Zeit-Gefüge sind, ist alles erklärt. Denn das Hologramm ist über Zeitwellen programmierbar und es interagiert mit allen Lebewesen, die sich selbst und ihre Nachkommen in die Zukunft denken! Die biologische Evolution der Arten entwickelt sich im Zusammenspiel von Wunsch (Eizelle) und Idee (Same), so wie die kulturelle Evolution mit Nachfrage (Himmel) und Angebot (Erde) funktioniert, die in einer Marktwirtschaft (Paradies) ohne Privatkapitalismus (Erbsünde) im Gleichgewicht sind.

Jetzt wird deutlich, in welcher "Ecke der Welt" sich die halbwegs zivilisierte Menschheit bisher versteckt hielt, um einen Dämonentanz aufzuführen und ins Nirgendwo zu verschwinden, als um 580 v. Chr. der Schlüssel (die Kenntnis von der wahren Bedeutung der Erbsünde) weggeworfen und die Tür verschlossen (der Archetyp Elohim=Kapitalismus vor Jahwe=Investor gesetzt) wurde: Je kapitalistischer eine Gesellschaft wird, desto materialistischer wird das entsprechende Weltbild. Im "real existierenden Sozialismus" (=Staatskapitalismus) ist dann alles zu spät.

Was den freien Willen betrifft, so ist dieser abhängig vom Bewusstsein. Ein Individuum mit hohem Bewusstsein kann nach seinem Willen das Hologramm verändern, während religiös verblendete Untertanen mit eingeschränktem Bewusstsein sich ihren "freien Willen" nur einbilden können. "Frei ist, wer in Ketten tanzen kann", sagte Nietzsche, und das trifft es auf den Punkt. Die aus dem Ruder gelaufene Zinsgeld-Religion hat die ganze halbwegs zivilisierte Menschheit in Ketten gelegt, doch wer sich nach der Auferstehung über den "lieben Gott" aller Untertanen stellt, kann diese wie Marionetten bewegen und dem eigenen Willen unterwerfen.

Was am Jüngsten Tag passiert, möge sich jeder vorstellen, der über genügend Mut und Phantasie verfügt – und wird darum von den Menschen in ferner Zukunft vielleicht beneidet, "weil wir das Universum kannten, als es noch jung war". Mit "wir" sind nicht alle 7,8 Milliarden gleichermaßen gemeint, die zurzeit die Oberfläche dieses kleinen blauen Planeten bevölkern, sondern diejenigen, die frühzeitig mit der Auferstehung anfangen und dadurch einen enormen geistigen Vorsprung gegenüber allen anderen gewinnen, die erst später wach werden. Sie werden nicht wie Götter sein, denn keine Götter, die sich die Schlafmützen vorstellen können, haben je über die Kräfte verfügt, die die zuerst aus dem geistigen Tod der Religion Auferstandenen haben werden!

 
Mit freiwirtschaftlichem Gruß

Stefan Wehmeier, 08.02.2021



Kommentare:

  1. Es wäre von unglaublichem Wert, Ihre Gedanken in rational "deduktiv" und "spekulativ" zu unterscheiden. Wenn sie beides so stark vermischen verliert sich jede Glaubwürdigkeit und die Grenzen zur Theologie und Esoterik verschwimmen zusehens. Und das ist schade. Licht zieht die Motten an. Doch muss das Licht dazu nicht das ganze Spektrum abdecken. Manche Motten werden eben ganz besonders von spezifischen Farbspektren angezogen. Viele sind nicht fähig, das ganze Spektrum zu sehen und Braun ist nur eine eine gebrochene Farbe...

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  2. "Es wäre von unglaublichem Wert, Ihre Gedanken in rational "deduktiv" und "spekulativ" zu unterscheiden."

    Im obigen Artikel ist alles deduktiv. Spekulativ ist alles andere, auch Ihr Kommentar.

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  3. Es wäre schön, wenn ich die Intention meiner Kommentare genauer verbalisieren könnte. Letztlich finde ich in Ihnen einen einzigartigen, multifakultativen Denker. Aber die Konklusionen sind – aus meiner Sicht – eben nicht immer rational und basieren teils auf falschen Prämissen. Es wäre schade, in Ihnen nur einen Dogmatiker gefunden zu haben. Nichts desto trotz werde ich Sie, so Sie dies gravierend anders sehen oder sich angegriffen fühlen, gerne in Frieden lassen. Es wäre interessant gewesen zu sehen, wohin man auf Grundlage objektiver Rationalität, abseits von Dogmen oder Ideologien, hätte kommen können. Jedenfalls hat mich „Bis 2007 hieß das höchste Bewusstsein auf diesem Planeten Arthur C. Clarke; danach fiel mir die Aufgabe zu, das Weltgeschehen als Hinterster durch das kollektiv Unbewusste zu steuern.“ stark zweifeln lassen. Schade, wo ich nun Jahre dafür aufgewendet habe, Ihre adressierten Themenkomplexe zu studieren und zu verstehen. Vielleicht sollten sie noch etwas Erkenntnistheorie studieren, um meine Anmerkungen richtig einzuordnen.

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  4. "Nichts desto trotz werde ich Sie, so Sie dies gravierend anders sehen oder sich angegriffen fühlen, gerne in Frieden lassen."

    Ich bitte darum, dass Sie mich angreifen. Bisher haben Sie hier nur wüste Behauptungen aufgestellt und von Ihren vagen emotionalen Reaktionen beim Lesen des Artikels fabuliert. Werden Sie doch mal sachlich und konkret.

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