Sonntag, 14. Juni 2020

Das alte und das neue Grundgesetz

(am Ende von "2001: Odyssee im Weltraum") "Dann hing er unschlüssig seinen Gedanken nach und grübelte über seine noch unerprobte Macht. Obwohl zum Herrn der Welt geworden, war er sich nicht im Klaren darüber, was er jetzt unternehmen sollte. Doch eines stand fest: Er würde auch den nächsten Schritt tun."

Der gewöhnliche Mensch ist seit über 3000 Jahren ein Untertan Gottes und der Übermensch steht über Gott. Der Unterschied ist gewaltig, hat nichts mit "Glaube" oder "Unglaube" zu tun und liegt in der Qualität der Arbeitsteilung begründet, die den Menschen über den Tierzustand erhob. Wäre im alten Grundgesetz (blauer Text) nicht nachträglich herumgepfuscht worden (roter Text), hätte das neue Grundgesetz schon vor 2000 Jahren verabschiedet werden können, und wo die Menschheit dann heute wäre, ist nicht mehr vorstellbar. Im Großen und Ganzen ist darüber nicht mehr zu sagen als das, was Silvio Gesell 1911 in "Die neue Lehre vom Geld und Zins" schrieb:

"Wir wären weit, weit über den Kapitalismus hinaus (Kapitalismus = wirtschaftlicher Zustand, in dem die Nachfrage nach Geld und Realkapitalien das Angebot übertrifft und darum den Zins bedingt), wenn seit 3000 Jahren durch die Wirtschaftskrisen die Kultur nicht immer wieder die mühsam erklommenen Stufen heruntergestoßen worden wäre; wenn die bettelhafte Armut, in der jede Krise die Volksmassen hinterlässt, nicht die Bettlergesinnung großgezogen hätte, die nun einmal den Menschen, groß und klein, in den Knochen liegt. … Die Plage des Hungers und der Druck der Schulden sind böse Erzieher. …Und wo wären wir heute in wissenschaftlicher, technischer, … Beziehung angelangt, wenn die vielversprechende Kultur, die das Gold, obschon blutbefleckt, geraubt und erpresst, in Rom erstehen ließ, nicht unter einer anderthalbtausendjährigen, durch Geldmangel erzeugten ökonomischen Eiszeit erstarrt, vergletschert, vernichtet worden wäre? Sicherlich säßen wir jetzt auf dem Throne Gottes und ließen das All im Kreis an unserem Finger laufen."

Nach dem obligatorischen Besuch beim Gralshüter muss man zuerst allein auf dem Throne Gottes sitzen und darf schon mal üben, damit alle von A nach B kommen. Dann stellt sich heraus, dass die fehlerhafte Makroökonomie nicht nur Massenarmut und Krieg verursacht, sondern die in dieser Zeit entstandene "moderne" Physik auch das Verständnis für die lebendige Natur zerstört hat. Das Universum ist ein durch unsere Gedanken programmierbares Zeitwellen-Hologramm...

(am Ende von "Profile der Zukunft") "Sie werden nicht wie Götter sein, denn keine Götter, die wir uns vorstellen können, haben je über die Kräfte verfügt, die diese Wesen besitzen werden. Aber vielleicht werden sie uns auch beneiden, wenn sie sich im hellen Abendrot der Schöpfung sonnen; denn wir kannten das Universum, als es noch jung war."

...und der Jüngste Tag (01.01.2021) ist der erste, an dem das alle erlernen. Verständlicherweise sind ab dem eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation die Freiheitsgrade zur Gestaltung der Zukunft am größten und viele, die glückliche Sklaven waren, mögen sich vor soviel Freiheit noch fürchten. Dazu besteht kein Grund. Hauptsache, wir kommen von A nach B.


Stefan Wehmeier, 14.06.2020 


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