Dienstag, 3. März 2026

Hat man im Mittelalter geglaubt, im Mittelalter zu sein?

Google-KI: Nein, die Menschen im Mittelalter wussten nicht, dass sie im „Mittelalter“ lebten. Dieser Begriff wurde erst nach dem Ende dieser Epoche, beginnend mit der Renaissance (ab dem 14. bis 16. Jahrhundert), von Gelehrten geprägt. Hier sind die wichtigsten Fakten dazu:
Abwertende Bezeichnung: Der Begriff wurde von Humanisten erfunden, die die Antike (Griechen und Römer) idealisierten und die Zeit dazwischen als „dunkles Zeitalter“ oder als eine Art „finstere Pause“ betrachteten, die es zu überwinden galt.
Selbstverständnis: Die Menschen damals sahen ihre Zeit nicht als eine „Mitte“, sondern oft als das „christliche Zeitalter“ (aetas christiana), das mit der Geburt Christi begann und mit dem Jüngsten Gericht enden sollte.
Geschichtsbild: Ihr Geschichtsbild war stark von der Religion geprägt. Sie empfanden ihre Zeit als eine fortlaufende Geschichte, nicht als eine Epoche zwischen zwei anderen.
Lebensrealität: Für die Menschen zählten eher regionale Ereignisse, die Herrschaft ihrer Fürsten oder die Angst vor Krankheiten und der Pest.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Epoche „Mittelalter“ wurde von den Menschen, die darin lebten, nicht als solche benannt oder verstanden. Sie sahen sich selbst als Teil der göttlichen Heilsgeschichte.


Erde und Himmel = Angebot (Waren) und Nachfrage (Geld)
Garten Eden (Paradies) = freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des Lebens (ez pri ose pri: "Baum, der Frucht ist und Frucht macht") = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis (ez ose pri: "Baum, der Frucht macht") = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins (S. Gesell) / Liquiditätsprämie (J. M. Keynes)
Mann / Adam = Sachkapital / der mit eigenem Sachkapital arbeitende Kulturmensch
Frau / Eva = Finanzkapital / der in neues Sachkapital investierende Kulturmensch
Tiere auf dem Feld = angestellte Arbeiter ohne eigenes Kapital (Zinsverlierer)
Schlange = Sparsamkeit (die Schlange erspart sich Arme und Beine)
Tod = geistiger Tod durch religiöse Verblendung
gut oder böse = egoistisch und gebildet oder selbstsüchtig und eingebildet
Erbsünde = Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz)
"die Frau gab ihrem Mann von der Frucht" = Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
"nackt" sein = mit eigener Arbeit Geld verdienen
"bekleidet" sein = als Investor von der Arbeit anderer Zins erpressen (lat.: vestis = Kleidung)
"als der Tag kühl geworden war" = Abkühlung der Konjunktur (beginnende Liquiditätsfalle)
"unter den Bäumen im Garten verstecken" = so tun, als wäre der Zins Lohn für eigene Leistung
Nachkommen der Schlange / der Frau = Geldersparnisse / neue Sachkapitalien
Kopf der Schlange = Kapitalmarktzins (Sachkapitalrendite)
Vertreibung aus dem Paradies = Verlust der Unterscheidung Marktwirtschaft / Kapitalismus

Das Mittelalter endet, sobald im besten Deutschland, das es jemals gegeben hat, die reale Angst vor der Gasmangellage größer wird als die irrationale Angst, einfach ein Ventil zu öffnen. Danach steht fest, dass einem nichts erspart bleibt: (Offenbarung 21,3-5) Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu
 

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