Donnerstag, 15. Januar 2015

Gott spielen



"Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste."

Konfuzius (Begründer des Konfuzianismus)

"For though he was master of the world, he was not quite sure what to do next. But he would think of something."

Arthur C. Clarke (Autor von "2001")

Auf dem Weg des Schaffenden kann man nicht immer den edelsten Weg beschreiten, weil…

Wäre Gott (der Investor) allwissend, hätte er Adam nicht verboten, sich an der "Frucht vom Baum, der Frucht macht" zu bedienen, denn der Urzins lässt sich nicht verbieten.

…und…

Wäre Buddha erleuchtet gewesen, hätte er gesagt: "Benutzt umlaufgesichertes Geld!"

Es sei denn, man hat das "Gott spielen" nicht mehr nötig. Dann kann man aber auch nichts mehr erschaffen, zumindest nichts Neues. Ein Philosoph mag sich mit Vergangenheit und Gegenwart begnügen; einem Entwicklungsingenieur ist das a priori langweilig. Was es heute – endlich – zu verwirklichen gilt, ist der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation, der von "östlicher Weisheit" gar nicht erst angedacht wurde,…


…während sich unsereins schon viel zu lange damit beschäftigt,…


…auch wenn man im Wilden Westen dafür "einfach mal so" erschossen wurde:


Irgendwann muss man also wieder aus der Versenkung auftauchen…

…you´ve been down too long in the midnight sea…
…oh, what´s becoming of me…

…um den lieben Untertanen einiges zu erklären, wobei man sich wie immer den ganzen Ärger selbst eingebrockt hat. Aber wie gesagt, man kann ja nicht alles im Voraus wissen. 



Kommentare:

  1. Stefan Wehmeier irrt, wenn er

    "Wäre Buddha erleuchtet gewesen, hätte er gesagt: >>Benutzt umlaufgesichertes Geld!<<"

    schreibt.

    Dieser Ausspruch zeigt nämlich, dass Stefan Wehmeier von der Lehre des Buddha (nicht zu verwechseln mit der Religion, für die Menschen nach Buddhas Tod seinen Namen missbraucht haben) nicht die allergeringste Ahnung hat. Und das, obwohl ich ihm „Die Lehre des Buddho“ von Georg Grimm schon vor Jahren zur Lektüre empfohlen habe.

    Buddha hat zu einer Zeit gelebt, als das alte Testament noch nicht geschrieben gewesen und in der von Zinsgeld noch gar nicht die Rede gewesen ist ...

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  2. "Buddha hat zu einer Zeit gelebt, als das alte Testament noch nicht geschrieben gewesen und in der von Zinsgeld noch gar nicht die Rede gewesen ist..."

    Hallo Wolfgang,

    das Buch von G. Grimm habe ich gelesen. Anstatt einen solchen Unsinn wie den oben von mir zitierten zu schreiben, solltest Du aber erst einmal "System der politischen Ökonomie" von Prof. Dr. (er hat die Titel verdient) Gustav Ruhland lesen:

    http://www.vergessene-buecher.de/uebersicht.html#anfang

    http://www.vergessene-buecher.de/band1/bd1-s207bis248.html#mos_grundsaetze

    http://www.vergessene-buecher.de/band3/bd3-s3bis64.html#juden

    Im alten Testament der Bibel - insbesondere in den beiden Schöpfungsmythen perek aleph und perek bet am Anfang der Genesis - wird eine geniale Metaphorik benutzt, die sich über die Jahrtausende und über alle Landesgrenzen und Sprachen hinweg bis heute im kollektiven Unbewussten der ganzen Menschheit erhalten hat. Es gibt vier aufeinander folgende Schichten: die jahwistische (J, ca. 900 v. Chr.), die elohistische (E, ca. 700 v. Chr.), die deuteronomische (D, ca. 640 v. Chr.) und die priesterliche (P, ca. 580 v. Chr.). Das ganze alte Testament ist ein Flickenteppich, in den man immer wieder einzelne Flicken hineinoperiert hat, um immer wieder zu versuchen, den unbewussten Kulturmenschen auf das Zinsgeld zu programmieren.

    http://www.deweles.de/globalisierung/poesie.html

    Religionen allgemein sind spezifische Rückbindungen auf künstliche Archetypen im kollektiv Unbewussten (Götter aus der "Sicht" der Untertanen) für die notwendige psychologische Anpassung eines Kulturvolkes an eine noch fehlerhafte (kapitalistische) Makroökonomie. Das bewusste Erkennen der Funktionsweise einer Religion und der dazugehörigen Götter ist "die Auferstehung" (aus der religiösen Verblendung, bzw. dem geistigen Tod) und das Überflüssigmachen aller Religionen für alle Menschen ist "die Erleuchtung". Um zur letzten Erkenntnis, der Erleuchtung, zu gelangen, reicht es nun keinesfalls aus, sich über die primitive Götterwelt (Vorurteilswelt) des Hinduismus zu erheben, wie dies dem Buddha (Siddhartha Gautama, 563 v. Chr. – 483 v. Chr.) gelang, sondern es muss "der eine Gott" (Jahwe = Gott der HERR = Allah), der (noch) die ganze halbwegs zivilisierte Menschheit beherrscht, bewusst erkannt und überflüssig gemacht werden:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2015/01/so-genannte-ostliche-weisheiten.html


    Beste Grüße
    Stefan Wehmeier

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  3. If there isn't light when no one sees
    Then how can I know what you might believe?
    A story told that can't be real
    Somehow must reflect the truth we feel, yeah

    Bewusstsein, Intention und Weltbild

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