Donnerstag, 8. Januar 2015

Demokratie (Volksherrschaft)



"Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist."

Marcus Tullius Cicero (berühmtester Redner Roms und Consul im Jahr 63 v. Chr.)

Diese Spruchblase könnte genauso gut von "Mutti" Angela Merkel oder irgendeinem anderen Mitspieler der politischen Seifenoper des ausgehenden zivilisatorischen Mittelalters (Zinsgeld-Ökonomie) abgelassen worden sein. Wäre die halbwegs zivilisierte Menschheit in den Bereichen Naturwissenschaft und Technologie ähnlich zurückgeblieben, wie in der "hohen Politik", wären wir über das technische Niveau im antiken Rom noch nicht hinaus:

Das heißt nicht, dass eine "bessere Politik" möglich wäre, denn erstens ist sie irrelevant…

"Gib mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht."

Mayer Amschel Rothschild (1744-1812)

…und zweitens gehört die Währung – denn die Währung IST der Staat – als konstruktiv umlaufgesicherte Indexwährung unter die Kontrolle des ganzen arbeitenden Volkes:

"In einer Autokratie genügt es, wenn ein Mann die Währungsfrage studiert. In der Demokratie muss das ganze Volk sich dieser Aufgabe unterziehen, wenn die Demokratie nicht den Demagogen verfallen soll."

Silvio Gesell (1862-1930)

Man kann die Politik nur abschaffen, wie bereits 1919 von Silvio Gesell beschrieben:


Grundvoraussetzung der Volksherrschaft ist die Natürliche Wirtschaftsordnung (freie, d. h. monopolfreie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft), in der die a priori aussichtslosen Versuche, etwas "regeln" zu wollen, was nicht geregelt werden kann, solange es sich durch das freie Spiel der Marktkräfte nicht selbst regelt, überflüssig werden:


Weil sich verständlicherweise kein Politiker selbst für "überflüssig" erklären will, ist es eine interessante Frage, was naiver ist: Die Politik als solche, die im Grunde nichts anderes ist als "der Kampf zwischen den Zinsbeziehern, den Nutznießern des Geld- und Bodenmonopols, einerseits und den Werktätigen, die den Zins bezahlen müssen, andererseits" (Zitat: Otto Valentin, aus "Warum alle bisherige Politik versagen musste", 1949), oder der allgemeine Aberglaube, dass ausgerechnet die politische Seifenoper in der Lage sein könnte, die größte anzunehmende Katastrophe der Weltkulturgeschichte noch rechtzeitig abzuwenden:


Es geht nicht um "Politiker in der Krise", sondern die "hohe Politik" ist die Krise!


Das Einzige, was ein "Spitzenpolitiker" sinnvollerweise noch tun kann, wenn er nicht einmal über die minimale Kompetenz verfügt, bei der Durchführung der dringend erforderlichen, freiwirtschaftlichen Geld- und Bodenreform zu assistieren, ist der Rücktritt:


"Die wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist."

Gebrüder Rothschild, 1863

Auch wenn sie nicht, wie die Mitspieler in der politischen Seifenoper, komplett verblödet sind, haben die Rothschilds selbstverständlich bis heute keine blasse Ahnung vom "Geld, wie es (noch) ist" und schon gar nicht vom "Geld, wie es sein soll". Sie wissen lediglich etwas besser als die meisten anderen, die von sich glauben, sie wüssten schon was, wie man sich auf Kosten der Mehrarbeit anderer persönlich bereichert. Der Übermensch (nach Nietzsche), selbständige Vollmensch, Individuum und Akrat (nach Gesell) lässt sich von solchen Schwachmaten, die unfähig geblieben sind, auch nur ansatzweise über das zivilisatorische Mittelalter hinaus zu denken, in keiner Weise beeindrucken:

"Der Kurzsichtige ist selbstsüchtig, der Weitsichtige wird in der Regel bald einsehen, dass im Gedeihen des Ganzen der eigene Nutz am besten verankert ist."

(Vorwort zur 3. Auflage der NWO, 1918)

Für das neue Volk der Dichter und Denker ist es allein ausreichend, die ganze Wirkung der konstruktiv umlaufgesicherten Indexwährung zu studieren,…


…um sich nicht länger mit den Trivialitäten begnügen zu müssen, die es schon gibt.


Stefan Wehmeier, 08.01.2015


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